Anzeige

Robotik

Lösungen für Lagertechnik und Logistik werden vorgestellt

Hyster Geh-Gabelhochhubwagen mit Gegengewicht.

Stuttgart (ABZ). – Auf der Logimat 2019, die vom 19. bis 21. Februar in Stuttgart stattfindet, stellt Hyster Europe nach eigenen Angaben umfassende Lösungen für den gesamten Lagertechnik- und Logistikbereich vor. Dabei stehen aktuelle Informationen zu innovativen Robotik-Lösungen im Vordergrund. Zudem wird ein Schubmaststapler mit neigbarem Mast gezeigt, der sich für den Einsatz unter beengten Platzverhältnissen eignet. Besucher können sich am Stand von Hyster Europe über die robusten und zuverlässigen Stapler sowie Lösungen für den Lagertechnik- und Logistikbereich informieren. So bietet die Schubmaststapler-Serie R1.0E-1.4E nach Herstellerinformationen eine bessere Manövrierfähigkeit und eigne sich besonders für den Einsatz bei begrenztem Platzangebot. Das kompakte Fahrgestell und das nach hinten neigbare Hubgerüst sparen wertvolle Zentimeter, sodass der Stapler selbst in engen Gängen die obersten Regale erreicht. Insgesamt bietet Hyster als Vollsortimenter ein umfassendes Produktportfolio mit mehr als 140 Modellen von Gegengewichtsstaplern, Lagertechnikstaplern und Containerhandlern an. Auf dem Stand B15 in Halle 10 informiert Hyster Europe die Messebesucher auch über die innovativen, staplerbasierten Robotik-Lösungen. "Unsere Robotertechnik arbeitet mit der Balyo Navigationstechnologie, die keine komplexen Änderungen an der Infrastruktur erfordert, um logistische Abläufe zu automatisieren", sagt Timo Antony, Area Business Director Central Europe bei Hyster. "Stattdessen orientieren sich die Flurförderzeuge an der Umgebung mithilfe der natürlichen Gebäudemerkmale." Zudem können Stapler aus der Serienfertigung eingesetzt werden. Dadurch wird die Wartung, Fehlersuche und Diagnose laut Hersteller bedeutend vereinfacht.

Auf der LogiMat zeigt Hyster Europe auch Elektrostapler mit Lithium-Ionen-Batterie. Die Batterien werden oft in der Lebensmittelindustrie bei Anwendungen im Innenbereich eingesetzt, wo Verunreinigungen vermieden werden müssen. Denn Lithium-Ionen-Batterien enthalten keine Säure, die auslaufen könnte und sie erzeugen keine Dämpfe. Zudem ist der Wartungsaufwand im Vergleich zu Bleisäurebatterien geringer und es muss kein spezieller Ladebereich eingerichtet werden. "Besonders vorteilhaft ist die Möglichkeit Lithium-Ionen-Batterien während der Pausen zwischenzuladen", sagt Antony. "Das vereinfacht die Betriebsabläufe deutlich, da statt zwei Batterien nur eine Batterie benötigt wird." Darüber hinaus sind Lithium-Ionen-Batterien laut Hersteller bei der richtigen Anwendung oft kostengünstiger, amortisieren sich nach wenigen Jahren und senken die Gesamtbatteriekosten.

Bei bestimmten Anwendungen mit der richtigen Infrastruktur sind Brennstoffzellen in manchen Fällen die beste Antriebsoption. So entwickelt Hyster nach eigenen Angaben derzeit für einen Kunden im Hafen von Los Angeles einen emissionsfreien Containerstapler. Der elektrische Voll-Containerstapler soll mit einer Nuvera-Brennstoffzelle in Kombination mit einer Lithium-Ionen-Batterie betrieben werden. Dafür wird das derzeit entwickelte Modell laut Hyster höchstwahrscheinlich über eine integrierte drahtlose Schnellladeoption verfügen. "Dort, wo der Netzstrom für die Versorgung eines Fuhrparks mit elektrischen Großstaplern voraussichtlich nicht ausreicht, kann Wasserstoff eine schnell verfügbare Energiequelle sein", erklärt Antony. Für die robusten Hyster Fortens-Stapler mit Verbrennungsmotor und Tragfähigkeiten von 2 bis 3,5 t sind ab 2019 zahlreiche Lösungen und Zusatzausstattungen erhältlich. "Um bspw. in stark genutzten Lagerhallen oder schlecht einsehbaren Kreuzungen Fußgänger vor sich nähernden Fahrzeugen zu warnen, können sowohl vorne als auch hinten Fußgängerwarnleuchten angebracht werden", sagt Antony. Eine andere optionale Funktion, die beim Fahren des Staplers automatisch aktiviert wird, projiziert einen blauen Lichtstrahl auf den Boden, der die Fahrtrichtung des Staplers anzeigt. Zudem kann der Stapler zusätzlich mit roten Begrenzungslichtern auf beiden Seiten ausgestattet werden, die Fußgängern anzeigen, welchen Sicherheitsabstand sie einhalten sollten.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=403++135&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2018.

Anzeige

Weitere Artikel