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Rundum glücklich

Bagger überzeugt als Universal-Maschine

Das kurze Heck wird immer wieder gebraucht.

Aaalen (ABZ). – Florian Stütz aus dem schwäbischen Aalen, gelegen an der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg ist überzeugt von Hydrema. Bereits mit 13 Jahren hat er seinen Vater, der das Unternehmen Ende der 80er Jahren gründete, regelmäßig unterstützt und zur Jahrtausendwende dann das Unternehmen von seinem Vater übernommen. Seitdem führt er es als Ein-Mann-Betrieb sehr erfolgreich weiter.

Als Grünlandservice Stütz sorgt er für die klassische, der Natur dienenden Landschaftspflege. Das heißt er kümmert sich um Mäh- und Mulcharbeiten von Straßenbegleitgrün, Nasswiesen, Biotopflächen aller Art, aber auch um alles rund ums Baumfällen, von der Problemfällung bis zur kompletten Rodung von Baufeldern, sowie um den Heckenschnitt, die Heckenpflege von Biotophecken, Straßenbegleitbewuchs und vielem mehr.

Während er früher zunächst alles mit einer Trecker-Anhänger–Kombination betrieb, wurde später dann eine gebrauchte Spezialmaschine eines französischen Herstellers eingesetzt. "Dieser Sonderbagger war bereits eine gute Weiterentwicklung für uns, vor allem das mechanische Abholzen mit einem Mulcher konnte mit dieser Maschine wesentlich effizienter durchgeführt werden. Man hatte immer einen guten Blick auf das Arbeitsgerät und konnte den Mulcher auch über einen Graben hinweg einsetzen, was bei dem Frontanbau–Mulcher beim Schlepper nicht so gut möglich war. Allerdings gab es doch einige umständliche Funktionen, insbesondere wenn man einen Greifer einsetzen wollte. Notwendige Veränderungen an der Maschine waren dann doch so kostenintensiv, dass gleich auch die Investition in eine neue Maschine zu erwägen war", erzählt Florian Stütz.

"In der Fachpresse sah ich dann ein Bild von einem Hydrema-Bagger, genau in der Ausstattung, wie ich ihn auch haben wollte", erzählt der heute 44-jährige Unternehmer. "Meine Recherche führte mich zu Nico Ringelstetter und seinem Unternehmen RiLo-Baumaschinen, dem Fachhändler für Hydrema im Großraum Nürnberg. Nico ist wirklich sehr fachkundig und auch authentisch leidenschaftlich in der Thematik und kann sehr vertrauensweckend beraten. Schon beim ersten Kontakt mit Nico Ringelstetter wurde mir klar, dass er der erste Baggerverkäufer war, der auch technisch die Maschine kennt und eine umfassende Ahnung davon hat, wovon er spricht. Er sagt genau, was zu beachten ist, was geht oder eben auch nicht . . ., das ist in der Branche nicht selbstverständlich! Man fühlt sich dort sehr gut aufgenommen, weshalb ich trotz der Entfernung zu einem näher gelegenen Händler die Kaufentscheidung bei ihm getroffen habe. Ich fühlte mich auch dadurch bestätigt, da ich im Vorfeld bereits mit einem befreundeten Bauunternehmer gesprochen habe, der ebenfalls Hydrema einsetzt und der mir ebenfalls schon von der Maschine vorgeschwärmt hat."

RiLo-Baumaschinen ein kleines Unternehmen, bei dem der Chef selbst die Beratung macht und der, wenn er sich erst einmal in ein Projekt eingearbeitet hat, auch zusätzliche Ausrüstungen an der Maschine vornimmt, die man sonst so nicht von einem anderen Händler bekommt. Dies führt dazu, dass Stütz wahrscheinlich der erste und einzige Baggerfahrer in Deutschland ist, der den Bagger mit einer Zulassung als land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschine fahren kann. "Der Vorteil ist für mich immens, denn ich darf im Gegensatz zu den anderen am Markt als selbstfahrende Baumaschine eingesetzte Bagger, auf dem mitgeführten Anhänger eben nicht nur die Anbaugeräte mitführen, sondern darf auch Erdmaterial, beziehungsweise in meinem Fall insbesondere das Schnittmaterial transportieren", erklärt Stütz.

Jeder Bagger von RiLo ist ein Unikat.

Tatsächlich hat Florian Stütz für den Bagger aufgrund der eingebauten Druckluftbremse eine Anhängerlast von 19,2 t mit 40 km/h eingetragen. Jeder normale Lkw-Anhänger kann damit gezogen werden. Für Florian Stütz ist die Konsequenz ein enormer Vorteil. "Hatte ich früher noch einen eigenen Lkw, mit dem ich dann den Schnitt abtransportiert habe, konnte ich diesen Dank des Hydrema MX16 abschaffen und spare mir heute das Hin-und-Herfahren. Während ich früher also den Holzschnitt zunächst ordentlich an Ort und Stelle ablegen musste, dann mit der Maschine zurück zum Betrieb fuhr, um dort dann den Lkw zu holen und dann den Schnitt mit einem Kran aufzuladen, mache ich heute gleich den kompletten Prozess mit dem Hydrema fertig. Auf dem mitgeführten Humbaur-Anhänger, Typ HTK 135024, mit zulässigem Gewicht von 15 Tonnen, habe ich einen offenen Materialcontainer befestigt. In diesem führe ich mein gesamtes Werkzeug mit und auf dem Rückweg auch den gesamten Holzschnitt, den ich unmittelbar vor Ort sofort in den Hänger einlade. Mit der an der Armspitze befestigten Kamera habe ich auch vom Bagger aus einen guten Blick auf alle Werkzeuge, die sich in dem Container befinden, so dass die hydraulische Aufnahme mit dem OilQuick-Schnellwechsler, Typ OQ65, überhaupt kein Problem für mich ist. Am Betriebshof angekommen, lade ich zunächst die Werkzeuge aus dem Container und kann dann den restlichen Holzschnitt über die Kipperfunktion, die ich vom Bagger aus steuere, ganz einfach aus dem Container auskippen."

Gefragt, ob der Bagger denn mit dem schweren Anhänger überfordert ist bestätigt Florian Stütz: "Es ist klar, dass ich an der Ampel kein Beschleunigungsrennen gewinne, aber tatsächlich hat der Bagger auf der geraden Strecke überhaupt kein Problem und erreicht auch ohne weiteres die Maximal-Geschwindigkeit von 38 Kilometer pro Stunde. Selbst wenn der Bagger an entsprechenden Steigungen in die Knie geht, so habe ich dennoch einen enormen Zeit- und Kostenvorteil dadurch, dass ich den gesamten Arbeitsprozess, Schneiden, verladen und transportieren, in einem durchlaufen kann. Die Reduzierung des Maschinenparks durch die Abschaffung des Lkw ist ein weiterer wichtiger Kostenvorteil für mich."

Einen weiteren Vorteil, den der Hydrema bietet, kann Florian Stütz ebenfalls bestätigen: "Der Hydrema verfügt wie kein anderer Bagger in seiner Klasse über enorme Hubkräfte und hat eine exorbitant hohe hydraulische Leistung. Ich betreibe an der Maschine einen Tiltrotator von Rototilt, Typ R5 und betreibe unter anderem einen TMC-CANCELA-Grasmulchkopf Typ THG 120, einen Forstmulchkopf, Typ AHWI M450e-1100, einen Fällgreifer von Beha Forsttechnik, Typ FG300, einen Reststoffgreifer von Intermercato, Typ GX 28-50/7, eine Dücker-Heckenschere, Typ AWS 22 und zukünftig einen Michaelis-Mähkorb, Typ G3000. Mit allen Maschinen kann ich über die enorme Reichweite des Baggers arbeiten. Das weitere Alleinstellungsmerkmal der Maschine ist aber der Arbeitsbereich, der komplett bis unmittelbar an die Maschine heranreicht. Das ermöglicht mir das Arbeiten in extrem engen Bereichen, wo sonst kein anderer Bagger mehr hinkommt. Dank der außergewöhnlich hohen Hubkräfte kann ich insbesondere bei Problem-Baumfällungen hier die Vorzüge der Maschine besonders gut nutzen. Auch die Bereifung der Maschine sorgt dafür, dass ich immer guten Gripp und einen sicheren Stand habe."

Florian Stütz schätzt das Gesamtpaket der Maschine sehr, deshalb bleibt auch der Arbeitsplatz nicht unerwähnt. Die nach Herstellerangaben größte Kabine seiner Klasse bietet nicht nur viel Raum und eine gute Rundumsicht, sondern auch Platz für eine 15-Liter-Kühl- und -Wärmebox. "Hier habe ich an kalten Tagen warme Getränke und Essen und im Sommer kalte Getränke und frisches gekühltes Essen immer bei mir. Extrem hohe Hubkräfte und große Reichweiten, enorme hohe hydraulische Pumpenleistung und das alles im Gewand eines Kurzheckbaggers – was will man mehr."

Und so genießt Florian Stütz seinen immer wiederkehrenden und gut geregelten Arbeitsablauf mit dem Hydrema: Anfahrt mit den Anbaugeräten im Anhänger, Ausführen der Arbeiten mit mehrmaligem Wechseln der Anbaugeräte und zum Schluss die Anbaugeräte auf den Anhänger ablegen und zurück auf den Betriebshof fahren.

Regionalleiter Stefan Heitzer lobt Nico Ringelstetter. Er sei eine besondere Art von Händler. "Die Identifikation mit dem Produkt und die Begeisterung ist so authentisch, dass man sich bei Nico wirklich gut aufgehoben fühlt. Wenn man bedenkt, dass das Unternehmen noch sehr klein ist, so ist die vertriebliche Kraft, die von diesem Unternehmen alleine durch die Internetpräsenz und die Beratungsleistung ausgeht, mehr als außergewöhnlich. Ich bin branchenfremd bei Hydrema gestartet und hatte von Anfang an mit Nico einen guten loyalen Partner, mit dem man sich fachkundig gerne austauscht."

Vertriebsleiter Martin Werthenbach ergänzt: "Mit seiner Frau Tina als Inhaberin betreibt Nico das Unternehmen als Betriebsleiter mit voller Leidenschaft zusammen mit einem KFZ-Meister und einem weiteren Werkstattmitarbeiter. Ursprünglich aus dem Automobilvertrieb kommend hat er schnell erkannt, dass man mit besonderer Beratungsleistung und der gekonnten Veredelung einer an sich schon guten Maschine, sich und seinen Kunden einen enormen Vorteil verschaffen kann. Fast jeder Bagger von RiLo ist ein Unikat. Mindestens getönte Scheiben, eine aufwendige Lackierung, zusätzliche Blitzlichter und Beleuchtung, sowie Kamerasysteme an der Maschine werden von den RiLo-Kunden gerne genommen."

Auf diese Weise erhielten die Kunden nicht nur einen sehr guten, sondern auch einen besonders auffälligen Bagger, so Werthenbach weiter. Mit dieser Maschine könnten sie nach außen hin darstellen, dass sie eine besondere Dienstleistung vollbringen können. "Es ist es nicht verwunderlich, dass wir in ganz Deutschland immer wieder von Kunden hören: Ich kann mit dem Hydrema Sachen machen, die andere nicht können. Übrigens, RiLo ist im Jahr 2019 mit den meisten Verkäufen des Jahres Dealer of the Year. Und nicht ein einziger Kunde beschwerte sich trotz der hohen Investitionssumme über den Preis. So auch nicht Florian Stütz, der einfach rundum, also mit Maschine und Händler, zufrieden ist", sagt Werthenbach.

Weitere Informationen bieten auch die beiden Videos:

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 08/2020.

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