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Sanierungsdebakel in Köln: Oberbürgermeisterin nimmt Stellung

Köln (dpa). - Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) will heute um 14:00 Uhr zum Sanierungsdebakel bei den städtischen Bühnen Stellung nehmen. Am Freitag war bekannt geworden, dass die Generalüberholung von Oper und Schauspielhaus mehr als doppelt so teuer werden wird wie ursprünglich geplant. Statt 250 Mio. Euro soll das Ganze demnach zwischen 545 und 570 Mio. Euro kosten. Wieder öffnen sollen die Bühnen Ende 2022. Ursprünglich war dies schon für 2015 vorgesehen. Die oppositionelle Kölner SPD kommentierte dies mit den Worten: "Wir nähern uns langsam Ausmaßen wie bei der Hamburger Elbphilharmonie. Köln steht bundesweit blamiert da - wieder einmal!" Die Oper stammt von 1957, das dazugehörige Schauspielhaus von 1962. Wie sich herausgestellt hat, ist es nur mit großem Aufwand möglich,
die historische Grundsubstanz zu erhalten und das Gebäude gleichzeitig den heutigen Sicherheitsbestimmungen und technischen Erfordernissen anzupassen. Oper und Schauspiel sind schon seit Jahren in Ausweichquartieren untergebracht.

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