Anzeige

Sanierungslösung in Braunkohlegebieten

Trockene Keller dank Wannenabdichtung

Naturschutz, Baustellen, Dämmstoffe, Modernisierung und Sanierung, Entwässerung und Grundwasser

Mit dem ABG-Kellerdicht-System "Indoor" ist es möglich, vom Grundwasseranstieg betroffene Keller mit einer innen liegenden Wannenabdichtung nachträglich zu sanieren. Foto: ABG

LAUSITZ (ABZ). - Mit dem Rückgang des Braunkohletagebaus in der Lausitz und in Mitteldeutschland kommt das Grundwasser zurück – und fließt in die Keller. Die Hamburger Firma Abdichtungen, Boden- und Gewässerschutz (ABG) bietet mit ihrem ABG-Kellerdicht-System "Indoor" die Sanierungslösung einer innen liegenden Wannenabdichtung für vom Grundwasseranstieg betroffene Keller.

"Der Wasserhaushalt in der Lausitz ist durch den langjährigen Braunkohleabbau gestört. Während im Bereich der stillgelegten Tagebaue der Grundwasserwiederanstieg nasse Keller verursacht, ist die Trockenlegung von Kohleflözen in aktiven Tagebauen mit großflächigen Grundwasserabsenkungen verbunden", so das Brandenburgische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Was für die Lausitz gilt, ist auch in weiten Teilen Mitteldeutschlands ein Problem. Nachdem die Pumpen der Tagebaue abgestellt wurden, kehrt auch das Grundwasser wieder zurück, steigt auf sein vorbergbauliches Niveau – und fließt vielerorts in die Keller. Infolgedessen müssen zahlreiche Privathäuser, öffentliche Gebäude und bauliche Anlagen gegen Vernässungen und gegen andere damit verbundene Gefahren gesichert werden – und dies auf einer Fläche von 1000 km².

„„Bei wertvollen Immobilien ist diese Investition in eine dauerhaft wasserdichte Lösung gut angelegt, um den Wert des Hauses wieder herzustellen““

Mit dem ABG-Kellerdicht-System "Indoor" ist es möglich, vom Grundwasseranstieg betroffene Keller mit einer innen liegenden Wannenabdichtung nachträglich zu sanieren. "Bei wertvollen Immobilien ist diese Investition in eine dauerhaft wasserdichte Lösung gut angelegt, um den Wert des Hauses wieder herzustellen", findet Kolja Winkler, Geschäftsführer von ABG. Wie die anderen Varianten des ABG-Kellerdicht-Systems garantiert auch die Indoor-Variante einen absolut wasserdichten und atmungsaktiven Wohnkeller. Auch wer keinen Keller hat, aber im Erdgeschoss unter Hochwasser oder aufstauendem Sickerwasser leidet, kann nach Abdichtung durch das System "Indoor" wieder trockenen Fußes sein Haus betreten.

Im Gebäude wird eine patentierte ABG-Dichtungsbahn aus Polyethylen hoher Dichte ausgelegt, ihre einzelnen Bahnen thermisch miteinander verschweißt und auf 100%ige Dichtheit geprüft. Die Bahnen werden innen an den Kellerwänden hoch geführt. Über die Dichtungsbahn kommt die ABG-Atmungsfixbahn, die für eine Hinterlüftung der Kellerwand sorgt. Um anfallendes Kondenswasser abzuführen, installiert ABG einen Kontrollschacht mit Pumpe in der Sohle. So werden anstehendes Wasser und Feuchtigkeit wirksam vom Mauerwerk abgehalten. "Der Bauherr sollte lediglich bedenken, dass durch den neuen Wandaufbau und den neuen Estrich ein Teil des ursprünglichen Raumvolumens verloren geht", erläutert Winkler. Zu kalkulieren sind Kosten für den vorherigen Rückbau und den späteren Innenausbau. Die Installation des Kellerdicht-Systems "Indoor" kostet in der Regel zwischen 5000 und 10 000 Euro, ist aber selbstverständlich von der Größe und Raumaufteilung abhängig. Für Winkler "gut angelegtes Geld, um die Lebensqualität und den Wert des Hauses wieder herzustellen". Der Kunde erhält von ABG zehn Jahre Gewährleistung, die auf Wunsch auf 30 Jahre erweiterbar sind.

ABZ-Stellenmarkt

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=201++188++336++208++120&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2014.

Anzeige

Weitere Artikel