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Sattelkipper

Robustes Leichtgewicht mit hoher Nutzlast

Durch eine konische Form bleibt kein Ladegut hängen. Dafür sorgt auch die glatte Oberfläche ohne Anschläge im hinteren Bereich.

Triptis (ABZ). – Im Kippersegment zählt vor allem Nutzlast. Den Angaben von Fliegl zufolge nimmt der StoneMaster 1000 kg mehr als vergleichbare Sattelkipper auf. Damit hat Fliegls Stahl-Halbschalenmulde auch den Fuhrunternehmer Frank Schindhelm aus Coburg überzeugt. "Der Nutzlastvorteil und die konische Mulde sind schon sehr sympathisch", berichtet Schindhelm, der seinen neuen Sattelauflieger persönlich in Triptis abholt. "Mit einer Tonne mehr Zuladung können wir am Tag rund 50 Euro mehr verdienen, das summiert sich", sagt Schindhelm, der den ZHKS 330 sogleich auf die Waage rangiert. 4580 kg Leergewicht zeigt die Digitalanzeige, und damit sogar weniger als im Angebot stand, Unternehmer Schindhelm ist zufrieden.

Der Chef holt den Kippauflieger mit einer zweiachsigen Zugmaschine ab. Doch auch ein Dreiachser wäre willkommen: Als einziger Hersteller verbaut Fliegl eine horizontal verstellbare Königszapfenaufnahme; damit lässt sich der Sattelkipper sowohl mit einer zwei- als auch einer dreiachsigen Zugmaschine bewegen.

Alle Versorgungsanschlüsse sowie Schaufel und Besen befinden sich leicht erreichbar vorne am Fahrzeug. Nach dem Absatteln sorgen serienmäßige Kreuzverstrebungen an der 24-Tonnen-Zweigang-Stützwinde für Standsicherheit. Bis zum nächsten Einsatz parkt der Hydraulikschlauch in seiner Halterung und liegt nicht auf dem Boden – so bleibt die Kupplung sauber. Der 250-bar-Hydraulikzylinder stammt von Hyva. "Bei diesem Fahrzeug haben wir uns mal etwas gegönnt, etwa Alufelgen und die automatische Reifenfüllanlage", berichtet der langjährige Fliegl-Kunde, der vor allem Schüttgüter fährt. Künftig sorgt der TIS für stets optimal gefüllte Reifen und damit für mehr Sicherheit und weniger Reifenverschleiß. Ebenfalls automatisch und pneumatisch klappt der Unterfahrschutz ein, sobald sich die Mulde hebt, und wieder aus, sobald sie sich senkt.

Durchdachte Details sorgen dafür, dass der Sattelkipper langlebig ist: So ist der Obergurt robust gefertigt, er besteht aus einer doppelten Stahllage mit 8 mm Dicke. Sollte der Bagger oder Radlader beim Beladen doch einmal anecken, bleibt die Mulde in Form – teure Reparaturen entfallen. Auch die Planenbefestigung wurde praxisgerecht entwickelt: Fliegl verzichtet auf die üblichen Seilringe. Stattdessen wird das Seil in spezielle Aussparungen in der Muldenaußenwand eingehakt. Gut geschützt befinden sich auch die Planenablagen auf der Innenseite der Mulde.

Die Seitenteile der nutzlastoptimierten Mulde bestehen aus 3 mm dickem verschleißfestem Stahl; der Boden ist im vorderen Bereich 4 mm stark, in der höher belasteten Abschüttzone sind es 5 mm. Die Mulde ist hinten 8 cm breiter als vorn. Durch die konische Form bleibt kein Ladegut hängen. Auch ohne zusätzliche Dichtung ist die gewölbte Membran-Klappe fast vollständig dicht, feuchtes Schüttgut bleibt in der Mulde.

Die Funktion des Doppelgelenkscharniers der Heckklappe demonstriert Helmut Fliegl seinem Kunden persönlich und schwingt sich dafür in den Gabelstapler, mit dem er die Klappe anhebt. Beim Entladen kann das Scharnier deutlich weiter öffnen und so auch große Brocken problemlos abkippen. Das Kippgelenk der Mulde wird ab Werk mit Kupferpaste geschmiert.

Mit nur 1450 mm Höhe ist die Mulde niedriger als das Fahrerhaus. Durch den geringeren Luftwiderstand können bis zu 8 % Kraftstoff eingespart werden. Auch Sicherheit wird bei Fliegl großgeschrieben. Fliegls patentiertes Drive-On-System hilft, solche Unfälle zu vermeiden. Drive On kombiniert einen Kippstabilisator mit einer Anfahrhilfe und funktioniert rein mechanisch, das System wiegt nur 26 kg. Beim Abkippen klappen auf Knopfdruck zwei stabile Metallstützen aus und stellen eine Verbindung zwischen Achse und Rahmen her. Seitliche Wankbewegungen der aufgerichteten Mulde werden dadurch verhindert. Nach dem Absenken springen die Stützen automatisch in ihre Ausgangsposition zurück. Durch das Anheben der ersten Achse werden beim Dreiachser (DHKS) zudem 2,8 t des Aufliegergewichts auf die Sattelplatte verlagert – das sorgt für Stabilität beim Entladen. Nach dem Absenken der Mulde drücken 6,7 t auf die Antriebsachse und ermöglichen so mehr Traktion auf losem Untergrund.

Die Arme der Luftfederaufnahmen befinden sich an der tiefsten Stelle des Fahrzeugs und sind ständig Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt. Als einziger Hersteller verzinke Fliegl die Luftfederarme und biete eine 10-Jahre-Anti-Rost-Garantie.

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