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Saugkehrmaschine

Für den Ganzjahreseinsatz geeignet

Kärcher, Kommunaltechnik

Die verglaste Kabine schafft einen sehr guten Rundumblick für sicheres Fahren und Arbeiten.

Winnenden (ABZ). – Kärcher erweitert seine Produktreihe der kompakten kommunalen Saugkehrmaschinen um ein Modell der Ein-Kubikmeter-Klasse: die MC 130. Die robuste und wendige Maschine bleibt auch mit maximaler Zuladung unter dem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t. Damit ist sie im Sinne des Paragrafen 35 StVZO gehwegtauglich und kann ohne weitere Qualifikation mit dem üblichen Pkw-Führerschein gefahren werden. Die MC 130 bietet ein hohes Maß an Servicefreundlichkeit, Ergonomie und Bedienkomfort und eignet sich dank umfangreicher Anbaumöglichkeiten für den Ganzjahreseinsatz in Städten, Gemeinden und der Industrie – sowohl für Eigenreiniger als auch Dienstleister. Dank ihres geringen Leergewichts kann die neue Saugkehrmaschine die hohe Last von bis zu 1100 kg aufnehmen, ehe sie das zulässige Gesamtgewicht erreicht. Dadurch werden Entsorgungsfahrten auf ein Minimum reduziert.

Bei der Entwicklung der geräumigen Doppelsitzkabine wurde besonderen Wert auf Ergonomie gelegt: Dank der Entkoppelung vom Chassis und der Vierpunktlagerung treten dort keine störenden Vibrationen auf. Mit 74 dB(A) ist der Geräuschpegel im Inneren für ein Gerät dieser Klasse besonders niedrig. Die verglaste Kabine schafft zudem einen sehr guten Rundumblick für sicheres Fahren und Arbeiten. Der Anwender sitzt über der Vorderachse nah am Anbaugerät und hat den Arbeitsvorgang stets im Blick. Dank des zweiten Sitzplatzes – z. B. für einen Mitarbeiter, der fallweise manuelle Reinigungsaufgaben übernimmt – erübrigt sich in vielen Fällen der Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeuges.

Die intuitive Bedienung über das Multifunktionsdisplay in der Mitte des Lenkrades erlaube eine sichere Steuerung der Maschine, betont der Hersteller. Alle notwendigen Einstellungen könnten auf einen Blick erfasst werden – ebenso die Bilder der Rückfahr- und Saugmundkamera. Über zwei Joysticks an der Armlehne wird die serienmäßige Einzelbesensteuerung bedient. Selbsterklärende Symbole erleichtern die Anpassung der Parameter wie die Besendrehzahl. Über eine Kurzwahltaste kann der Anwender auf gespeicherte Einstellungen zurückgreifen und unverzüglich mit der Arbeit beginnen.

Drei Anbauräume an Front, Heck und über dem Motor ermöglichen das Zusammenfassen mehrerer Arbeitsschritte, etwa Mähen und gleichzeitige Aufnahme des Grünguts. Das Schnellwechselsystem am Anbauraum auf dem Hinterwagen reduziert die Rüstzeit, indem es sich die fahrzeugeigene Hydraulikanlage zu Nutze macht. Ein Umbau ist so ohne Kraftaufwand möglich. Mit einer Transportgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h gelangt die Maschine schnell an ihren Einsatzort, wobei der lange Radstand von 1700 mm eine ruhige Fahrt gewährleistet.

Konsequent wird innerhalb der Kommunalmaschinen-Familie von Kärcher eine Gleichteilestrategie verfolgt. So nutzt die MC 130 das bewährte Chassis des Geräteträgers MIC 50. Die zahlreichen Gleichteile vereinfachen Wartung und Reparatur, wenn mehrere Modelle in einem Fuhrpark vorhanden sind. Sie können nach einer entsprechenden Schulung durch Kärcher kostengünstig häufig vom eigenen Personal durchgeführt werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 14/2017.

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