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Schadensvermeidung

Sicher auch bei extremem Wetter

Das neue Flachdach-Fenster FE mit Echtglas ist bis zu 1950 Pa schlagregendicht, so der Hersteller Lamilux.

Rehau (ABZ). – Im Zuge des Klimawandels nehmen extreme Wetterereignisse nicht nur zu, sondern werden auch in ihrer Auswirkung immer verheerender. Dies legt nahe, dass auch die Belastungen und die Anforderungen an Gebäude sowie deren einzelner Bestandteile durch Wind und Regen immer höher werden. Tageslichtsysteme von Lamilux wurden daher besonders auf ihre Beständigkeit bei Extremwetterereignissen geprüft. Die Sturmsaison 2017/2018 zählte laut Deutschem Wetterdienst zu den aktivsten der vergangenen Jahre. Beispielsweise wurden beim Herbststurm Sebastian an der Nordseeküste Orkanböen von fast 130 km/h gemessen und durch die belaubten Bäume kam es auch im Inland zu schweren Schäden. Im Januar 2018 kostete dann der Orkan Friederike den deutschen Versicherern rund 500 Millionen Euro.

Einen vollumfassenden Schutz vor Sturmschäden kann es nicht geben, dennoch können qualitative und funktionale Bauprodukte so manchen Schadensfall verhindern. Dies gilt besonders auch für Oberlichter wie Flachdach-Fenster, Lichtkuppeln und Lichtbänder. Das neue Flachdach-Fenster FE mit Echtglas hat bei allen Prüfvariablen sogar als Klassenbester abgeschnitten. Es ist bis zu 1950 Pa schlagregendicht (nach DIN EN 12208 Klasse E1950) und bis zu 2000 Pascal widerstandsfähig gegen Windlast (nach DIN EN 12210 Klasse C5). Die durch das unabhängige Prüfinstitut testierte Wasserdichtheit bis zu einem Prüfdruck von 1950 Pa, entspricht umgangssprachlich einer Belastung durch Starkregen bei einer Windstärke von größer 14 Bft. Zum Vergleich wird bei einer Windstärke von 12 Bft von einem Orkan gesprochen und dessen Windgeschwindigkeit liegt bei etwa 120 km/h.

Lamilux verbessert nach eigenen Angaben seine Produkte und Konstruktionen stetig, wenn es um ihre Funktionalität bei Extremwetterereignissen geht. Das Ziel: ein hohes Maß an Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit. Beispielsweise entwickelte der Tageslichtspezialist zusammen mit dem Institut für Industrieaerodynamik (I. F. I.) ein eigenes Prüfverfahren für Lichtkuppeln und Lichtbänder: Entgegen normativer Prüfszenarien bildet es die extremen Verhältnisse von Sturm und Starkregen ab. Gesetzlich sind hier keine Prüfungen nötig, dennoch sichert Lamilux seine Produktqualität ab. Denn mit diesem Prüfverfahren kann der Effekt einer Kombination der beiden Extremereignisse auf die Elemente getestet und als Schlagregenindex (Driven Rain Index, DRI) vergleichbar gemacht werden. Die Prüfungen der Lichtbänder und Lichtkuppeln erfolgten in einem Schlagregen-Windkanal. Hierbei wurden die gesamten Elemente sowie deren kritische Bauteile sehr hohen Wassermengen ausgesetzt, die maximalen Wassermengen je Quadratmeter betrugen etwa 450 l/h, was 7,5 l/min/m² bedeuten.

Diese hohen Wassermengen können in Deutschland kurzzeitig auftreten. Das 24-Stunden-Maximum für Deutschland liegt bei 312 l/m², was durchschnittlich 13 l/h/m² entspricht. Um die Gebrauchstauglichkeit der Bauprodukte aus Kunststoff bei solchen Wetterereignissen sicherzustellen, empfiehlt Lamilux als Mindestqualitätsstandard einen DRI von 3 m²/s. Die Lamilux-Lichtkuppeln und -Lichtbänder erreichen jeweils Werte von bis zu 14 m²/s. Kommt es dann doch zu einem Schaden, eröffnet dieser oft mehrfachen Handlungsbedarf: undichte Elemente, beschädigte Klappen und Verglasungen, abgedeckte Dächer oder verbogene Profilsysteme. Doch oftmals lassen sich Lamilux zufolge die Elemente mit den richtigen Lösungen reparieren und sogar energie- und kosteneffizient sanieren.

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