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Schallschutz im Restaurant

Akustikelemente gewährleisten angenehmes Ambiente

Atmosphäre, Baustoffe

Mit den Schallschutzelementen konnte die Nachhallzeit halbiert werden, was den Lärm erheblich senkt und eine angenehmere Atmosphäre schafft.

WESTERHEIM (ABZ). - Große Fensterflächen und schallreflektierende Materialien an Decke und Boden sorgten in einem Restaurant in Westerheim bei Memmingen für eine unangenehme Raumakustik. Mithilfe der Schallschutzelemente von Sonatech, Ungerhausen, konnte auf einfache Art eine dekorative Lösung des Problems geschaffen werden.

Für die meisten gehören zu einem gelungenen Restaurantbesuch ein gutes Essen und eine angenehme Atmosphäre. Ein hoher Lärmpegel zählt nicht dazu. Dies war auch Ilva und Ermes Cusin klar, als sie ihr Restaurant Ai Monti in Westerheim eröffneten. Deshalb war es ihnen wichtig, neben ausgewählten Speisen dem Besucher ein angenehmes Ambiente zu bieten. Zu diesem Zweck entwickelten sie ein Farbkonzept, das auf Schattierungen von Rot und Weiß basierte. Hierauf stimmten sie von der Deckengestaltung über die Vorhänge bis hin zu den Servietten alles ab. Umso enttäuschter waren die Restaurantbetreiber, als kurz nach der Eröffnung klar war: Im Gastbereich ist es zu laut. Ein Großteil des halbrunden Raumes ist mit bodentiefen Fenstern ausgestattet. Zusammen mit der glatten Decke und dem Fliesenboden reflektieren diese harten Materialien den Schall immer wieder. Die Folge: Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr.

Ilva Cusin sagt hierzu: "Schon am ersten Abend war uns klar, dass wir etwas tun müssen. Viele rieten uns, einen Teppichboden zu verlegen und mehr Pflanzen zu integrieren. Ich war allerdings skeptisch, ob dies hilft." Und damit hatte die kluge Italienerin durchaus recht. Häufig genügen solche Maßnahmen nicht. Zudem sind sie oft – wie im Fall des Teppichbodens der schwerer zu reinigen ist als ein glatter Boden – einfach unpraktisch. Die Lösung des Problems lag näher, als die Restaurantbesitzer dachten: Die Firma Sonatech, ein Unternehmen, das sich auf das Thema Schallschutz spezialisiert hat, errichtete zu diesem Zeitpunkt gleich nebenan ihr neues Akustikzentrum. In diesem sollen lärmgeplagte Kunden den Effekt unterschiedlicher Schallschutz-Systeme hautnah erleben. So kam es, dass die Restaurantbetreiber auf Sonatech aufmerksam wurden und dem Geschäftsführer ihr Leid klagten. Kurzerhand führte ein Sonatech-Mitarbeiter in dem Restaurant akustische Messungen durch und erarbeitete mithilfe dieser Daten ein Lösungskonzept. Er schlug vor, neun QuietLine-Elemente an der Decke zu montieren.

Bei den QuietLine-Elementen handelt es sich um weiße Deckensegel, die aus einer hochwertigen Absorber Kombination bestehen und sich vor allem für den tiefen Frequenzbereich eignen. Sie sind weiß, besitzen einen umlaufenden Aluminiumrahmen und passen sich dank ihrem zurückhaltenden Erscheinungsbild annähernd jeder Raumgestaltung an. Die Elemente haben ein geringes Gewicht und werden mithilfe von Ketten in einem Abstand von 10 cm (Unterkante) von der Decke abgehängt. Für öffentlich zugängliche Räume ist zudem wichtig, dass sie der DIN 4102 B1 entsprechen, also schwer entflammbar sind. Beim Restaurant Ai Monti wurden sie entlang der gesamten Fensterfront bogenförmig angebracht. So geben sie dem Raum auf unauffällige Weise eine optische Struktur. Akustisch reduzierten sie den Schallpegel um ca. 3 dB, was einer Halbierung der Schallenergie und der Nachhallzeit entspricht. Eine Lösung, mit der sowohl die Restaurantbesitzer als auch die Gäste sehr zufrieden sind. Ilva Cusin sagt hierzu: "Anfangs hielten einige Besucher die Schallschutzplatten für ein dekoratives Element. Alle empfanden die bessere Raumakustik als sehr angenehm."

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