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Schalungsplanung

BIM-fähige Software für transparente Abläufe

"Neben erfolgreicher Kommunikation mit dem Kunden ist für uns die Unterstützung durch automatisierte Schalungsplanung sowie Schnittstellentechnik und dreidimensionale Darstellung der Schalpläne unverzichtbar", sagt Lothar Riebesell, Mitarbeiter Spezialgebiet Schalsysteme, Hahn Schalungen.

Steinach (ABZ). – Moderne Schalungsplanungssoftware wie PPL 11.0 unterstützt die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten mithilfe der dreidimensionalen Darstellung der Planungsergebnisse. Gleichzeitig sichert die Software die schnelle und zuverlässige Umsetzung der Planungsvorgaben auch bei komplexen Projekten. "Im Bereich Schalungsplanung sind die Ansprüche und Projektumfänge erheblich gestiegen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine effiziente und genaue Arbeitsvorbereitung heutzutage unverzichtbar", sagt Lothar Riebesell, Mitarbeiter Spezialgebiet Schalsysteme, der Firma Hahn Schalungen. Der Baustoffhändler Hahn Schalung aus Frechen ist ein traditionsreiches Unternehmen, das bereits 1899 gegründet wurde. Als Erfolgsgrundlage setzt Hahn auf Produkte, die sich durch beste Qualität und ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Gleiches gilt für die Firma Hahn, die bereits seit vielen Jahren einen professionellen Mietservice für Betonschalung unterhält, auch in puncto Schalsysteme und Planungsservice. Hahn ist langjähriger Handelspartner des Schalungsherstellers Paschal und führt die Paschal-Wandschalungssysteme im Mietpark. Bei Schalungsprojekten stehen für Baustoffhändler Hahn die optimale Kommunikation mit dem Kunden sowie Planungssicherheit mit gleichzeitig möglichst geringem Planungsaufwand im Vordergrund. Besonders wichtig ist für den Händler deshalb der Einsatz von entsprechender Software.

Bereits seit 2012 arbeitet Hahn Schalungen mit Paschal Plan Light von planitec, der IT-Schwesterfirma von Paschal, aktuell mit der neuen BIM-fähigen Version PPL 11.0. Mit PPL 11.0 lassen sich Schalpläne, die im DXF-, DWG- und IFC-Format vorliegen, direkt in die Schalungsplanungssoftware einlesen. Bei DXF- oder DWG-Exportdateien mit hoher Qualität, können die Wände auch auf dem entsprechenden Layer erkannt und automatisch in 3D generiert werden. Des Weiteren ermöglicht die integrierte IFC-Schnittstelle sogar ganze Gebäudemodelle einzulesen und direkt weiter zu bearbeiten. Ein klarer Vorteil bietet hierbei die Möglichkeit, nicht nur die Wände sondern auch Decken direkt in Takte zu unterteilen und mit dem systemunabhängigen H20- oder Filigran-Deckenmodul einschalen zu können.

"Schon heute lesen wir bereits bis zu 95 % unserer Pläne via DXF-Schnittstelle in PPL ein. Das automatische Einlesen von Schalplänen ist somit Grundvoraussetzung für uns, um effektiv arbeiten zu können", so Lothar Riebesell. Neben bereits teilweise automatisierten Prozessen und ausgereifter Schnittstellentechniksteht bei der Projektplanung für Riebesell immer noch die Kommunikation mit dem Kunden an erster Stelle. Die dreidimensionale Präsentation der Planungsergebnisse aus PPL unterstützt ihn maßgeblich beim erfolgreichen Austausch mit dem Kunden. "Durch die 3-D Darstellungen können wir wichtige Details besser veranschaulichen. Das erleichtert die Kommunikation mit den Projektbeteiligten. Wichtige Details, wie bspw. die Taktung, lassen sich somit schon gut im Vorfeld abklären. So minimieren wir das Risiko von zeitaufwendigen Umplanungen im Nachhinein. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht gleichzeitig die Zufriedenheit unserer Kunden", erklärt Lothar Riebesell.

Auch bei komplexeren Projekten wird die räumliche Darstellung der Schalungskonstruktion von der Firma Hahn effektiv genutzt: "Bspw. bei der Vorplanung der barrierefreien Begegnungsstätte Forum am Deutzer Dom, war es möglich mithilfe der Zeichenfunktionen das Fugenbild des späteren Sichtbetons für den Kunden über die verschiedenen Etagen hinweg darzustellen", sagt Riebesell.

Umfangreiche Funktionalität: Von taktgenauen Materiallisten und Materialverwaltung bis hin zu kundenspezifischen Anpassungen. Mit PPL 11.0 lassen sich standardmäßig taktgenaue Materiallistenmit der benötigten Anzahl an Schalungselementen und entsprechendem Zubehör erstellen. Ergänzend zu dieser Funktion hat planitec für den Baustoffhändler Hahn einen kundenspezifischen Report zum automatischen Erstellen von Angeboten programmiert. "Mit PPL 11.0 können wir somit qualitativ hochwertige Angebote mit taktgenauer Projektstückliste auch bei komplizierten Projekten in sehr kurzer Zeit erstellen. Für uns bedeutet das natürlich eine große Arbeitserleichterung und Einsparung an zusätzlichen Fehlerquellen", erläutert Lothar Riebesell.

Mit dem in PPL 11.0 verfügbaren Modul "Warehouse" lassen sich die im Lager vorhandenen Materialbestände dynamisch abfragen. Dabei wird nicht nur der aktuelle Bestand erfasst, sondern auch alle Lagerbewegungen. Kommt bspw. noch während der Projektlaufzeit Material zurück ins Lager, können die Schalpläne automatisch auf das aktuell verfügbare Schalmaterial angepasst werden. Der Einsatz von Warehouse ermöglicht somit die optimale Auslastung des Lagerbestands der Schalung. Über die Fehlbestandsliste kann zudem zeitnah auf Engpässe reagiert werden und eventuell fehlendes Material bspw. zugemietet werden. Lothar Riebesell ist sicher, dass er mit dem BIM-fähigen PPL 11.0 ein zukunftsfähiges Tool für die Schalungsplanung an der Hand hat und ist gespannt, welche technischen Entwicklungen ihn in Zukunft erwarten. Vor allem im Hinblick auf BIM und die in PPL 11.0 integrierte IFC-Schnittstelle.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2018.

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