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Schalungstechnik

Meva feiert 50-jähriges Firmenjubiläum

Unternehmensgründer Gerhard Dingler.

Haiterbach (ABZ). – Das Unternehmen Meva aus Haiterbach ist heute eine feste Größe in der Schalungstechnik. Was einst im Nordschwarzwald seinen Beginn in einer bescheidenen Werkstatt nahm, ist mit den Jahren durch den konsequenten Ausbau der Infrastruktur stetig gewachsen. Mittlerweile blickt das Unternehmen auf eine 50-jährige Firmengeschichte zurück.

Ein halbes Jahrhundert ist es jetzt her, als der junge Gerhard Dingler die Dingler Baugeräte GmbH & Co. KG gründete. Mit dem Einstieg in die Baubranche bewies er den richtigen Riecher. Er vermietete und verkaufte Krane und Geräte. Da er sein Ohr stets nah am Kunden hatte, erkannte er schnell den Bedarf des Marktes an moderneren Schalungssystemen und legte los: 1970 gründete er das Unternehmen Meva, ein Akronym für "Metallverarbeitung", und begann mit der Entwicklung sicherer, flexibler und wirtschaftlicher Technologien. Heute gilt Meva als Pionier und Impulsgeber der Schalungstechnik.

Als mittelständischer, familiengeführter und visionärer Schalungshersteller suchte Meva frühzeitig neue Märkte und fand sie in aller Welt. Die Schalungen und Dienstleistungen werden heute an 40 Standorten auf allen Kontinenten angeboten. Internationale Projektteams arbeiten professionell, unabhängig und doch eng vernetzt zusammen und bewältigen jede Herausforderung. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen rund 600 Mitarbeiter.

In Haiterbach sind Forschung & Entwicklung, Produktion, Logistik, Technik und Vertrieb zu Hause. Getreu der Devise "Schalung. Einfach. Clever." verfolgt Meva den Anspruch, technisch ausgereifte Lösungen zu entwickeln, die einfach zu handhaben sind und den Anwender dabei unterstützen, sicher, wirtschaftlich und zuverlässig zu arbeiten.

2013 übergab Gerhard Dingler die Geschicke des Unternehmens an seinen Sohn, den geschäftsführenden Gesellschafter Florian F. Dingler. Geblieben sind die Kreativität und Leidenschaft für Schalungen, die dem Kunden nachhaltigen Nutzen bringen, so das Unternehmen. Meva bietet ein umfassendes Produkt-, Technologie- und Dienstleistungsangebot für jedes Bauvorhaben an – von klein bis groß, vom Fundament- bis zum Hochhausbau, von der leichten Handschalung bis zum vollautomatischen Klettersystem. Auch intelligente virtuelle Systeme haben auf der Baustelle Einzug gehalten. Meva folgt diesem Trend zu veränderten Arbeitsprozessen per Digitalisierung und hat sich mit der Gründung des Partnerunternehmens BIM2 für die Zukunft fit gemacht.

Der heutige Geschäftsführer von Meva und Sohn des Firmengründers: Florian F. Dingler.

Ständig weiterentwickelt wird auch die "Hardware": clevere und effiziente Schalungs- und Klettersysteme, Traggerüste und Baustützen, Arbeits-gerüste und Abstützungen und vieles mehr. Meva sieht sich als Pionier in der Schalungstechnik. Bereits 1971 präsentierte das Unternehmen auf der Leitmesse bauma eine Innovation: Die erste kranunabhängig im Baukastensystem einsetzbare Rahmenschalung sollte fortan die Baubranche nachhaltig verändern. Es folgten weitere Meva-Entwicklungen, die heute Stand der Technik sind: das Schalschloss ohne verlierbare Teile (1977), das mit wenigen Hammerschlägen die Schalelemente kraftschlüssig und versatzfrei verbindet. Ermöglicht wurde dies erst durch das geschlossene, deutlich stabilere Rahmenprofil: Meva hatte zusammen mit einem Walzwerk ein Verfahren entwickelt, um Bandstahl scharfkantig und in einem Arbeitsgang zu verformen, zu verschweißen und spanabhebend abzufräsen. So konnten sehr enge Toleranzen eingehalten werden.

Ein weiteres Highlight war die Alu-Schalung als erste kranunabhängige Schalung für Wand und Decke. 1982 sorgte die Großflächen-Industrieschalung Mammut mit vollflächiger Frischbetondruckaufnahme von 97 Kilonewton pro Quadratmeter für Aufsehen und veränderte den Markt. Meva gründete Niederlassungen in Deutschland und weltweit. 2000 wurde auf die erste zu 100 Prozent holzfreie alkus Vollkunststoff-Platte umgestellt: Sie markierte aufgrund ihrer Langlebigkeit und Reparierbarkeit sowie gleichbleibend hochwertigen Betonergebnisse einen sich dauerhaft auszahlenden Fortschritt im Vergleich zu quellenden und schwindenden Sperrholzplatten.

Mit der neu entwickelten, zum Patent angemeldeten Kombi-Ankerstelle in den Wandschalungen Mammut XT (2016) für vollflächige Frischbetondruckaufnahme von 100 Kilonewton pro Quadratmeter sowie StarTec XT (2019) erfolgten weitere Fortschritte in der Schalungstechnik mit einseitiger Ankerung. Als einziger Hersteller bietet Meva diese Innovation, die ohne zusätzliche Montage und mit weniger Teilen einseitig per XT-Konusankerstab geankert wird. Die im Rahmen integrierte Kombi-Ankerstelle ermöglicht drei Ankermethoden in einem System und garantiert erheblichen Zeitgewinn bei den Schalarbeiten.

"Wir entwickeln heute die Produkte, die der Kunde morgen braucht", erklärt Meva-Gründer Gerhard Dingler. "Es geht immer darum, Mehrwert für den Kunden zu erreichen." Dass dies gelingt, dafür sprechen heute hunderte Meva-Referenzen in aller Welt – vom klassischen Hausbau, Tunnel- oder Brückenbau bis zum Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt in Dubai.

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