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Schiller Medizintechnik

Optimierten Raum für Diagnostik geschaffen

Architektur, Fassade

Optimierter Raum für Diagnostik.

FELDKIRCHEN/SEEBRUCK - (ABZ). – Sogar im Weltraum kontrollieren die Taschen-EKG-Geräte von Schiller Medizintechnik den Gesundheitszustand der Astronauten. Diese weltumspannende Ausrichtung des Schweizer Unternehmens für Entwicklung, Produktion und Vertrieb von kardiologischen Diagnostik- und Überwachungssystemen spiegelt auch der Neubau der Deutschland-Niederlassung in Feldkirchen wider. Der oberbayerische Spezialist für Gewerbebauten aus Holz, Regnauer, hat ein Gebäude realisiert, das die Unternehmensphilosophie schon von außen sichtbar machen soll. Zentrale Kennzeichen des Neubaus sind ein halbrunder verglaster Eingangsbereich, der die Formen der Erdkugel aufnimmt, und eine Fassade mit viel Glas – auch über Eck –, welche die Offenheit des Weltmarktführers für innovative Medizintechnik zum Ausdruck bringen soll.

Manfred Zimgibl, Geschäftsführer der Schiller Medizintechnik GmbH mit Sitz in Feldkirchen, wohnt privat in einem Haus aus Holz. Daher sollte auch für das neue Bürogebäude der nachwachsende Rohstoff zum Zuge kommen, insbesondere da Zimgibl Holz als Garant für ein angenehmes Raumklima zu schätzen weiß. Ausschlaggebend für den Auftrag an Regnauer war die hohe Energieeffizienz, die das oberbayerische Unternehmen nach eigener Aussage dank der hoch gedämmten Wände garantieren kann. Eine Grundwasserwärmepumpe heizt und kühlt das Gebäude. Ob Winter oder Sommer: Stets herrscht in den Büroräumen ein ausgeglichenes Raumklima, welches konzentriertes und angenehmes Arbeiten ermöglicht. Trotz der großen Glasflächen mit Übereck-Verglasungen im Eingangsbereich bleibt das Gebäude auch im Hochsommer angenehm temperiert.

Einladend nach außen wirkt das über drei Stockwerke verlaufende Foyer. Im Innern schafft ein großzügiges Treppenhaus viel Transparenz und Offenheit. Dies fördert die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, die in Projekten und Teams an neuen Medizintechnik-Entwicklungen arbeiten. Die Raumaufteilung ist so angelegt, dass sie sich flexibel neuen Nutzungen anpasst. Die Statik ermöglicht außerdem eine Aufstockung bei weiterem Wachstum des Unternehmens.

Die deutsche Niederlassung wünschte eine zeitlose Architektur – schlicht und elegant. Der dreigeschossige Baukörper mit Flachdach und einer Bruttogeschossfläche von 1870 m² unterstreicht mit seiner Geradlinigkeit die High-Tech-Ausrichtung des Medizingeräteherstellers. Die Farbgebung ist auf zurückhaltendes Weiß und Grau angelegt. Im Mittelpunkt sollen, so der Wunsch des Auftraggebers, nicht das Bürogebäude, sondern die hier entwickelten Produkte, stehen: Geräte und Überwachungssysteme für Praxen, Kliniken und Notfallmedizin. Sie fasst Schiller Medizintechnik unter dem Slogan "the art of diagnostics" zusammen. Das neue Bürogebäude schafft für diese lebensrettende Technik die besten Rahmenbedingungen.

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