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Schimmel vermeiden

Wärmebrücken thermisch trennen

Baden-Baden (ABZ). – Menschen in der westlichen Industriewelt leben im Schnitt zu 90 % ihres Tages in Innenräumen. Daher sollte dieses Umfeld möglichst gesund und komfortabel gestaltet sein. Schlechte Raumluft und Schimmel haben da keinen Platz. Folglich müssen im Neubau und bei Sanierungen Wärmebrücken vermieden werden. Auskragungen zählen u. a. zu den kritischsten Wärmebrücken in der Gebäudehülle. Der Schöck Isokorb stellt nach Herstellerinformationen die optimale thermische Trennung der Bauteile durch Minimierung der Wärmebrücke sicher.

Ein gesundes Umfeld am Arbeitsplatz, in der Schule und in den eigenen vier Wänden sorgt für mehr Lebensqualität und bessere Leistungen. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Luft, denn laut Schöck atmen wir schließlich täglich etwa 10 000 bis 15 000 l davon ein und aus. Sie sollte so weit wie möglich frei von bedenklichen Luftinhaltsstoffen, Staub, Partikeln und vor allem Schimmel sein. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge haben Menschen, die in feuchten, verschimmelten Haushalten leben, ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfektionen und Asthma – besser ist es allerdings, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Schimmelpilzsporen finden sich überall in der Luft, so auch im Innenraum. Zum Auskeimen benötigen sie jedoch eine erhöhte Materialfeuchte. Ursachen sind meist mangelnde oder falsch angebrachte Wärmedämmung, nicht ausreichende Lüftung, Wärmebrücken oder eine erhöhte Freisetzung von Feuchtigkeit durch die menschlichen Aktivitäten in der Wohnung. Häufig sind bei Schimmelbefall auch mehrere Ursachen beteiligt.

Peter Tappler, gerichtlich zertifizierter Sachverständiger am Österreichischen Institut für Baubiologie und Bauökologie/ IBO Innenraumanalytik: "Für die Einschätzung eines möglichen Risikos für Schimmelbefall an Außenbauteilen ist die Oberflächentemperatur und -feuchte in der kalten Jahreszeit entscheidend." Die mit Abstand genaueste Messung ist mit Kontaktthermomether, kann aber ebenso mittels einer kalibrierten Infrarot-Thermografiekamera erfolgen. Der Raumnutzer selbst kann die Temperatur sowie die relative Luftfeuchte im Raum und in kritischen Bereichen wie in Ecken und in unmittelbarer Nähe der Außenwände mittels eines einfachen elektronischen Thermo-Hygrometers leicht selbst überprüfen. Auskragungen zählen u. a. zu den kritischsten Wärmebrücken in der Gebäudehülle. Bei ungedämmten auskragenden Bauteilen wie bspw. Stahlbeton-Balkonen oder Stahlträgern kann das Zusammenwirken der geometrischen Wärmebrücke mit der materialbedingten Wärmebrücke einen starken Wärmeabfluss ergeben. Mögliche Folgen sind erhebliche Wärmeverluste und eine signifikante Absenkung der inneren Oberflächentemperatur im Detailbereich. Dies führt zu erhöhten Heizkosten und einem erhöhten Schimmelpilzrisiko im Anschlussbereich der Auskragung.

Der Bauproduktehersteller Schöck löst dies mit den unterschiedlichsten Schöck-Isokorb-Typen. Der Isokorb trennt Bauteile wie bspw. Balkone, Attiken oder Vordächer thermisch voneinander und ist gleichzeitig ein Teil der Statik. Ob für den Anschluss von Beton an Beton, Stahl an Beton oder Stahl an Stahl, das vielseitige Schöck-Isokorb-Komplettprogramm bietet nach Herstellerinformationen in Neubau und Balkonsanierung für jede Anforderung die optimale Lösung gegen Wärmebrücken.

Sichtbarer oder auch verdeckter Schimmel in Räumen sollte immer ernst genommen werden. Der Befall sollte von Fachleuten überprüft werden, um herauszufinden, wo die Ursache liegt und welche Sanierungsmöglichkeiten in Frage kommen. Hilfreich sind hier auch das "Positionspapier zu Schimmel in Innenräumen" des BMNT sowie der "Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden" des deutschen Umweltbundesamtes.

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