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Schleswig-Holstein

166 Millionen Euro für nördliches Straßennetz

Eckernförde (dpa). – Im Norden von Schleswig-Holstein bekommt das Straßennetz einen Investitionsschub. Für die Bereiche Nordfriesland, Flensburg, Schleswig und Rendsburg-Eckernförde gebe es aus dem Bauprogramm rd. 166 Mio. Euro für mehr als 100 Einzelprojekte, teilte Verkehrsminister Bernd Buchholz in Eckernförde mit. "Wir werden insgesamt 69 Straßen, 32 Radwege sowie 23 Brücken und weiteres wie Stützwände, Regenrückhaltebecken oder Ampeln wieder in Schuss bringen und unsere jahrzehntelang auf Verschleiß gefahrene Infrastruktur weiter konsequent sanieren", sagte der FDP-Politiker.

Dies sei gerade im ländlichen Raum dringend nötig. Buchholz betonte, die Landesregierung habe die Mittel für die Sanierung des Landesstraßennetzes in diesem Jahr auf einen Rekordwert von 90 Mio. Euro hochgefahren. Im Vorjahr waren es mehr als 80 Mio. Euro. Der Bund bezahlt die Arbeiten an den Autobahnen und Bundesstraßen, die Kreise die an den Kreisstraßen. Der Minister verwies darauf, dass viele Baubetriebe derzeit ausgelastet sind: "Ich hoffe, dass wir trotz der Bau-Hochkonjunktur jeden Cent davon auch auf die Straße bekommen." Zu den größten Vorhaben gehören die 46 Mio. Euro teure neue Schleibrücke Lindaunis und die Brücke an der Uelsbyer Au (10,5 Mio.). Zweistellige Mio.-Summen kosten auch Arbeiten an der B 76 im Osten Kiels (16,9 Mio. Euro), an der A 7 zwischen der Anschlussstelle Warder und dem Autobahnkreuz Rendsburg (15 Mio.), die Erneuerung der Eiderbrücke in Rendsburg im Zuge der B 77 (22,5 Mio.) sowie Arbeiten an der B 200 zwischen der A 7 und der Anschlussstelle Flensburg (15 Mio. Euro).

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