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Schutzbelüftungsanlage

Wenn die Gesundheit des Fahrers im Vordergrund steht

Das Bild zeigt einen Volvo Radlader mit einer verbauten Schutzbelüftungsanlage UT-4.1 auf einem Biomasse-Kraftwerk.

Nettetal (ABZ). – Die Amberg Umwelt-Technik GmbH mit Sitz in Nettetal, einem Spezialbetrieb für die Reinigung und Klimatisierung von Luft bzw. Abgasen bei Baumaschinen, bietet eine Möglichkeit, Komfort und Sicherheit in neuen und älteren Maschinen für Maschinenführer nachzurüsten: Z. B. erlauben die Schutzbelüftungsanlagen UT-4.1 und UT-3.1, Maschinenführer beim Einsatz in nicht gesundheitsfördernder Umgebung mit sauberer Frischluft zu versorgen, um diese bestmöglich zu schützen. Anwendungsgebiete liegen etwa in Baumaschinen, die in einem Steinbruch, in einem Entsorgungsbetrieb oder auf einem Recyclinghof eingesetzt werden.

Die Schutzbelüftungsanlage funktioniert, indem die mit Schadstoffen belastete Außenluft über den wartungsfreien Vorabscheider (TopAir) angesaugt wird und das innenliegende Rotationsrad grobe Staubpartikel direkt auswirft. Die Luft wird im Mantelzyklonfilter in Drehung um die Filterpatrone gebracht, wobei sich weiterer Grobstaub ablagert und über das Quetschventil abgelassen werden kann. Die vorgereinigte Luft wird über die im Mantelzyklon eingebaute Filterpatrone F und über den Partikelfilter S/H13 angesaugt. Das bürstenlose Hochleistungsgebläse drückt die staubfreie Luft durch die Gasfilter in die Kabine. Somit ist das Gebläse nach Herstellerangaben 100 % vor Staub geschützt und es entsteht kein Kondenswasser im Gasfilter.

Fast jedes Baufahrzeug (Bagger, Radlader, Muldenkipper usw.) soll sich mit einer Schutzbelüftungsanlage ausstatten lassen. Die Herausforderung besteht Amberg-Informationen zufolge darin, einen geeigneten Platz für die Anlage auf heutigen Baumaschinen zu finden. Diese seien erfahrungsgemäß mit vielen Komponenten bestückt, sodass es immer schwieriger werde, auch die Richtlinien der Berufsgenossenschaft einzuhalten (z. B. eine geeignete Stelle für die Steuerung zu finden, die sich im Sichtfeld des Fahrers befinden soll).

Unabdingbar sei zudem, dass das Fahrzeug eine Klimaanlage besitzt, weil die Kabine komplett abgedichtet werde und kein Fenster während des Betriebes geöffnet werden dürfe – was bei der Amberg-Montage aber trotzdem weiterhin möglich ist. Das Unternehmen sei bestrebt, mit Kunden Lösungen zu finden, die sich für alle Beteiligten umsetzen lassen. Je nachdem, an welchem Ort ein Fahrzeug eingesetzt wird, entscheide sich auch, welche Filter zum Einsatz kommen. Bspw. können in einer Kompostieranlage unangenehme Gerüche auftreten, die mit einem sog. ABEK-Filter herausgetrennt werden können (sowohl Organische Gase/Dämpfe, anorganische Gase/Dämpfe außer CO, Schwefeldioxid und andere saure Gase/Dämpfe als auch Ammoniak). I. d. R. reiche die UT-4.1 (Größe: B = 240 mm x T = 350 mm x H = 380 mm) mit einem Kombifilter ABEK/S oder A/S, um die meisten Stoffe herauszufiltern. Der Kombifilter bestehe aus einer Kombination aus Gas- und Staubfilter, der nur eine begrenzte Standzeit hat. Falls das nicht ausreicht, komme die UT-3.1 (Größe: B = 430 mm x T = 350 mm x H = 380 mm) zum Einsatz, in der zwei separate Gasfilter und ein Staubfilter enthalten seien.

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