Schwache Nachfrage in Nordamerika

Göteborg/Schweden (dpa). – Weniger Aufträge und Lieferungen haben beim Lastwagenbauer Volvo 2016 auf Umsatz und Gewinn gedrückt. Der Überschuss ging auf 13,2 Mrd. schwedische Kronen (knapp 1,4 Mrd. Euro) zurück. Der Umsatz schrumpfte um 10 Mrd. Kronen auf knapp 302 Mrd. (32 Mrd. Euro). Während es im Europa-Geschäft wegen des hohen Frachtaufkommens und der niedrigen Benzinpreise und Zinsen gut lief, setzte sich der Abwärtstrend in Nordamerika fort – zwar etwas langsamer als bisher, erklärte Volvo-Chef Martin Lundstedt in dem jetzt veröffentlichten Finanzbericht der Gruppe. "Aber es gibt immer noch einen Überhang an gebrauchten Lastwagen, der die Nachfrage weiter dämpfen wird." 

In Nordamerika setzte Volvo im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 20 % weniger um als im Vorjahr. Die Nachfrage nach Baumaschinen, die die Gruppe neben Bussen und Schiffsmotoren auch herstellt, blieb nahezu unverändert. In Asien könnte es nach Einschätzung des Unternehmens künftig wieder aufwärts gehen. Nach einem kräftigen Einbruch in diesem Bereich – besonders in China – hatte Volvo im vergangenen Geschäftsjahr Kosten reduziert.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 06/2017.

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