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Schwarzarbeit und Steuerbetrug: Geständnis zum Prozessauftakt

Frankfurt/Main (dpa). - Mit einem Geständnis hat am Montag in Frankfurt der Prozess um Schwarzarbeit und Steuerbetrug mit einem Gesamtschaden von mehr als 1,3 Mio. Euro begonnen. Der ursprünglich als Polier bei dem Bauunternehmen beschäftigte Angeklagte erklärte vor dem Landgericht Frankfurt, gegen ein Monatsgehalt von 2500 Euro als Geschäftsführer des Unternehmens fungiert zu haben. Bei zahlreichen Bauprojekten im Rhein-Main-Gebiet sollen dabei nicht angemeldete Arbeitskräfte beschäftigt worden sein.

Die Taten, die dem 53-Jährigen zur Last gelegt werden, liegen bereits mehrere Jahre zurück und begannen 2011. Das Finanzamt wurde unter anderem über Geldwäsche-Verdachtsanzeigen diverser Banken auf die Unregelmäßigkeiten aufmerksam. Der Hauptverantwortliche wurde zwischenzeitlich vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der jetzige Angeklagte soll nur eine untergeordnete Funktion gehabt haben. Wie am ersten Verhandlungstag nach der Verlesung der Anklageschrift bereits erörtert wurde, stehen für ihn eine mögliche Bewährungsstrafe sowie gemeinnützige Arbeitsstunden im Raum. 

Die Wirtschaftsstrafkammer hat zunächst noch fünf weitere Verhandlungstage bis Ende Mai terminiert.

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