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Schweinfurts neues grünes Band

Kompaktfertiger überzeugt beim Asphalteinbau

Asphalteinbau ist Teamwork von Mensch und Maschine: Optimaler Überblick und Bedienkomfort ohne Kompromisse, das sind laut Bomag die Stärken, mit denen sich der Asphaltfertiger BF 200 schnell die Anerkennung der Asphaltprofis der Firma Schaupp erarbeitet hat. Sie nutzte die Maschine für ein Projekt in Schweinfurt.

Schweinfurt (ABZ). – Die Konversion ehemaliger militärisch genutzter Flächen ist für Kommunen Chance und Herausforderung zugleich. Schweinfurt in Unterfranken leistet bei der Konversion der Ledward Barracks Beispielhaftes und findet mit seinem städtebaulichen Großprojekt national und international Beachtung.

In den 1930er Jahren wurde nördlich der Niederwerrner Straße eine Wehrmachtskaserne errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg übernahmen die US-Streitkräfte das in etwa 26,2 ha große Gelände. Die Kaserne wurde in Ledward Barracks umbenannt. Seit 2017 heißt das Areal Carus-Park. Nach 80-jähriger militärischer Nutzung als Panzerkaserne hat die Stadt das Areal im Februar 2015 erworben. Innerhalb eines Jahrzehnts entwickelt Schweinfurt hier jetzt ein neues urbanes Stadtquartier mit hoher Freiraumqualität.

Die neue Grünachse Carusallee ist wesentlich für die Struktur des neuen Quartiers. Im Sommer 2019 wurde der Neubau der Carusallee aufgenommen, während die Asphaltarbeiten Ende 2020 abgeschlossen wurden, dauern weitere Maßnahmen noch an. Denn, die Carusallee erschließt zugleich im Norden das Gelände für die Landesgartenschau, die Schweinfurt 2026 ausrichtet. Von dem neuen Quartier gehen nachhaltige Impulse für alle angrenzenden Bereiche aus.

Asphalt verbindet Menschen und strukturiert städtische Lebensräume. Dies gilt besonders für so ambitionierte Stadtentwicklungsprojekte wie dieses. Für die Carusallee und auf dem Freigelände für die Landesgartenschau waren insgesamt circa 11 500 m² hochwertige Asphaltflächen zu schaffen. Das überlässt man am besten einer Firma aus der Region, die sich auf den Asphalteinbau spezialisiert hat und über einen flexiblen Maschinenpark mit hochmoderner Walzentechnologie verfügt.

Die Firma Schaupp Asphalt-Bau GmbH & Co. KG aus dem unterfränkischen Hammelburg weiß, was beim Asphalteinbau zählt und setzte bei dem Auftrag erstmals den neuen Kompaktstraßenfertiger BF 200 C-2 von Bomag ein (Baujahr 2020). Ob kleine Hoffläche oder Bundesstraße, durch seine Spezialisierung auf den Einbau von Walzasphalt auf Straßen, Plätzen und Wegen ist das mittelständische Unternehmen mit 14 Mitarbeitern ein gefragter Partner, zum Beispiel für Straßen- und Tiefbauunternehmen, die über keine eigene Asphaltkolonne verfügen.

Der Bomag BF 200 Asphaltfertiger verfügt über eine variable Arbeitsbreite von 1,1 m bis 3,4 m und lässt sich dank Bomag-Quick-Coupling-System schnell umbauen. Bei insgesamt 11 500 m² Asphaltfläche der neuen Carusallee sorgt diese Flexibilität für hohe Maschineneffizienz im Asphalteinbau.

"Wir wollen nur das Beste auf dem Markt. Leistung und Einsatzmöglichkeiten des neuen Gehwegfertigers von Bomag haben uns überzeugt und bei der Carusallee mit ihren elegant gewundenen Gehwegen konnte sie dies gleich sehr eindrücklich unter Beweis stellen", berichtet Geschäftsführer Joachim Schaupp. "Ich kenne sonst keinen Fertiger, der derart perfekt auf die Anforderungen im Gehwegebau zugeschnitten ist. Durchfahrbreite und Übersicht des Bedienpersonals, hier merkt man die Leidenschaft der Konstrukteure für die beste Lösung, allein der höhenverstellbare Fahrerstand oder der Kurvenassistent mit Radiusautomatik, das sind Funktionen, die wir uns im Asphalteinbau schon lange auch in der Kompaktklasse gewünscht haben."

Der BF 200 verfügt über eine variable Arbeitsbreite ab 1,1 m bis 3,4 m bei bis zu 20 cm Einbaustärke und eignet sich deshalb besonders für enge Baustellensituationen. Die Einbaubreite lässt sich in mehreren Schritten bis auf 3,4 m verbreitern, schnell angebaut mit dem bewährten Bomag-Quick-Coupling-System und beheizt mit der effektiven Bomag-Magmalife-Bohlenheizung. Mit neuartigen Technologien, die bislang nur auf großen Fertigern zu finden waren, erfährt auch der Asphalteinbau im Gehwegbereich einen Qualitäts- und Innovationsschub.

Mit ihrem modernen Maschinen- und Fuhrpark kann die Fima Schaupp flexibel auf jede Einbausituation reagieren. Auch bei den Walzenzügen setzt das Unternehmen auf innovative flexible Verdichtungstechnologie von Bomag und verfügt über die knickgelenkte Tandemwalzen BW 100 (Baujahr 2020) und BW 80 (Baujahr 2018) sowie eine schemelgelenkte Tandemwalze BW 154.

Die Asphalttragschicht der rund 11 500 m² Asphaltfläche wurde mit Asphalttragschichtmischgut AC 32 TS und einer Einbaudicke von 10 beziehungsweise 14 cm realisiert. Als Asphaltdecke wurde AC 32 TS Asphaltbeton mit einer Einbaudicke von 3,5 cm aufgebracht.

Die Bauleiter Peter Abelshauser und Kilian Schlereth sind sich einig, was den neuen BF 200 Gehwegfertiger betrifft. Ihr Fazit lautet: "Die Männer freuen sich über ihr neues 'Spielzeug'. Es ist nicht nur der kompakteste Asphaltfertiger mit minimaler Einbaubreite von 110 cm, er besticht vor allem durch seinen überragenden Bedienkomfort, was unsere Maschinenführer bestätigen."

Auch das neue und einzigartige 2-Plattform-Konzept des BF 200 hat sich auf der Baustelle Carusallee mehrfach bewährt. Hierbei kann der Bediener zwischen den beiden unterschiedlich hohen Plattformen wählen. Die höher gelegene Plattform bietet ihm einen ausgezeichneten Rundumblick. Auf der tieferen Plattform kann der Bediener bequem aufrecht stehen. Außerdem hat der Bediener auf beiden Seiten den vollen Überblick durch den links und rechts redundant vorhandenen Steuerhebel. Der BF 200 lässt sich somit links genauso ergonomisch und präzise steuern wie rechts, je nachdem auf welcher Seite des Fertigers der Asphaltanschluss überwacht werden muss. Peter Abelshauser sagt: "Für die Landesgartenschau sein Können zu zeigen, ist natürlich auch ein Prestigeangelegenheit. Mit einem so wendigen Asphaltfertiger macht das gleich noch mehr Spaß, weil er das Teamwork perfekt unterstützt, durch durchdachtes Design und sehr intuitive Bedienkonzepte."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 10/2021.

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