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Schwerlaststapler

Logistiklösung speziell für Raumcontainer

Mobile Raumlösungen: In den Depots von Ela Container zählt jede Minute. Die Container für die verschiedensten Einsatzzwecke wie Bürogebäude, Aufenthalts-, Sanitär- und Lagerräume, Kindergärten, Schulgebäude, Bankfilialen oder Behandlungsräume müssen schnell be- und entladen werden. Den Transport im Depot übernehmen Hyster Schwerlaststapler.

Haren (ABZ). – In den Depots von Ela Container zählt jede Minute. Die mobilen Raumlösungen für die verschiedensten Einsatzzwecke wie Bürogebäude, Aufenthalts-, Sanitär- und Lagerräume, Kindergärten, Schulgebäude, Bankfilialen oder Behandlungsräume müssen schnell be- und entladen werden. Den Transport im Depot übernehmen Hyster Schwerlaststapler mit einem speziell entwickelten Spreader, der auch Raumcontainer aufnehmen kann, die nicht den Standardmaßen für Seecontainer entsprechen. Insgesamt setzt Ela 16 Hyster Schwerlaststapler, darunter sieben H16XM-6, für den Transport der Raumcontainer in seinen Depots an 15 Standorten in Europa ein. Der Clou: Der Spreader ist eine Spezialanfertigung. Er wird von Hyster so umgebaut, dass er präzise in die Ela-Containerecke greifen und die Einheit hoch heben kann. Denn die Containerecken wurden von Ela selbst entwickelt und unterscheiden sich deutlich von den sonst bei Seecontainern verwendeten Iso-Eck-Elementen. "Die robusten Schwerlaststapler nehmen die Container auf, bringen sie zur Instandsetzung oder Reinigung und sorgen dafür, dass die mobilen Raumlösungen für den nächsten Mieteinsatz vorbereitet werden. "Das Be- und Entladen der Container vom Lkw sowie der Transport auf dem Firmengelände, erfordert Fingerspitzengefühl", sagt Ela Fuhrparkleiter Holger Schwenen. Die von Hyster entwickelte Lösung ermöglicht es, die Raumcontainer ohne Schäden an den empfindlichen Seitenwänden, in denen Versorgungsleitungen für Wasser und Strom verlegt sind, zuverlässig zu heben und zu transportieren. Zudem verhindert laut Hyster ein spezieller Schutz, dass die empfindlichen Oberflächen der Container an der Ober- und Unterseite verkratzen. Durch die intelligente Konzeption des Spreaders können Container mit verschiedenen Längen, Höhen oder Breiten einfach und vor allem schnell aufgenommen werden. So ist es möglich den Spreader auf Containergrößen zwischen 5015 und 10000mm Länge bei einer Tiefe von 2500 bis 3000 mm einzustellen. "Wir haben bereits 2001 den ersten großen Hyster, einen 12 Tonner, mit Spreader für den Transport der Einheiten im Depot eingesetzt", so Schwenen. "Der Vorteil ist, dass der Container präzise aufgenommen werden kann und die Haltevorrichtung gegen unbeabsichtigtes verrutschen gesichert wird." Zudem unterstützt heute eine Kamera den Staplerfahrer bei der genauen Positionierung des Spreaders. "Früher", so Schwenen, "haben wir die Raumcontainer einfach mit den Gabelzinken hochgehoben und transportiert. Je nach Größe war das eine ganz schön wackelige Angelegenheit." Das 1972 in Haren, Emsland, gegründete Unternehmen Ela ist heute mit über 650 Mitarbeitern, darunter 40 mobile Fachberater, weltweit vertreten. Mehr als 22 000 transportable Einheiten können angemietet werden, darunter Raumlösungen für alle Industriezweige, für Baustellen, Museen, Krankenhäuser, Schulen, Messen oder Strandkioske. Der Kunde kann dabei die Größe und Aufteilung der Räume sowie die Anzahl der Stockwerke ebenso wie die Ausstattung individuell bestimmen. Unser bisher ungewöhnlichster Auftrag war die Errichtung einer Kapelle in Russland", sagt M. Schmidt, Ela-Marketing.

In Kaliningrad kombinierte Ela dazu fünf "Qualitätsallrounder" längsseitig. Die 75 m² teilen sich in einen Raum für den Gottesdienst, eine Sakristei und in einen Sanitärbereich auf. Anschließend wurden vor Ort das Spitzdach mit Kreuz und das erste Obergeschoss errichtet. "Für den Transport der mobilen Einheiten setzen wir insgesamt 60 firmeneigene Spezial-Lkw ein, die mit einem Ladekran ausgestattet sind", so Schwenen. Im Depot sind dagegen die Schwerlaststapler für den Transport der Raumcontainer unersetzlich. Zudem sorgen mehrere kleinere Flurförderzeuge von Hyster, wie der Elektro-Geh Gabelhubwagen P1.6, für den Materialtransport auf dem Firmengelände.

Ela arbeitet bereits seit 2009 mit Thünemann zusammen. Dabei werden auch immer wieder neue Pläne geschmiedet. So plant Ela den Einsatz des 5,5 t starken Elektrostaplers J5.5. "Bei dem Stapler überzeugt uns nicht nur, dass er emissionsfrei ist, sondern auch die kompakte Bauweise", so Schwenen. "Im Vergleich zu einem entsprechenden Verbrenner ist er deutlich kürzer und viel wendiger", sagt Markus Thünemann, Geschäftsführer von Thünemann Fördertechnik. Im niederländischen Nijmegen, wo die Großstapler von Hyster produziert werden, stattet der Hersteller die Stapler für Ela mit dem speziellen Spreader aus. Das Special Projects Engineering Departement (Sped) in Nijmegen passt die Flurförderzeuge genau für die Branche und den Einsatzzweck an. So hat das Sped z. B. einen Gabelstapler mit einem Eigengewicht von 58 t für den Einsatz in Schiffsrümpfen modifiziert. Um die max. Hubkapazität der Krananlagen am Kai von 50t nicht zu überschreiten, kann das Gegengewicht des Staplers jetzt einfach abgenommen werden und separat ins Schiff gehoben werden. So zeichnen sich die bei Ela eingesetzten Schwerlaststapler H16-XM-6, die die Stufe 4 der Abgasvorschriften erfüllen, im Vgl. zur vorherigen Produktgeneration durch niedrigere Emissionen und einen bis zu 20 % geringeren Kraftstoffverbrauch aus. Darüber hinaus sorgen das robuste Chassis und die breite Antriebsachse für max. Stabilität beim Transport der Raumcontainer.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2018.

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