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Segmenttechnologie

i-HD-Diamantsegmente für mehr Sicherheit

Kleingeräte und Werkzeuge, Betonbohren und Betonsägen

Mit der i-HD-Diamantsegment-Technologie sollen Profis am Bau noch sicherer arbeiten können.

Wesseling (ABZ). – Das Schneiden, Sägen und Bohren harter Materialien am Bau revolutionierte Norton aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives einst mit einer lasergeschweißten Diamantscheibe und legt nun mit der Segmenttechnologie "i-HD" nach. Die "i-HD"-Technologie hält der Hersteller in Kombination mit dem patentierten Schweißprozess für Diamanttrennscheiben für eine "der größten Errungenschaften in der Diamantwerkzeugindustrie in diesem Jahrhundert". Die Infiltrationstechnik maximiere die Sicherheit von Anwendern und Leistungen bei geringerer Herstellungsenergie sowie einer größeren Auswahl an Segmentformen.

Bei der Infiltration werden Segmentporen des Kernsegments, nachdem es in seiner definierten Form hergestellt ist, mit einem speziellen Haftmittel durchsetzt bzw. infiltriert. Es entsteht ein Verbundmaterial mit einer sehr großen einheitlichen Dichte. Diese Sandwichsegmente sind laut Norton verschleißresistenter als herkömmlich gesinterte Segmente und gelten als unzerbrechlich. Diamanten werden eingebunden. Das ergebe eine bessere Diamantkorn-Haltefähigkeit und verhindere ein vorzeitiges Entlassen der Diamantkörner aus der Bindung, sodass diese optimaler ausgenutzt werden.

Das wirkt sich positiv auf die Zeitspanfläche, die Standfläche und -zeit aus. "Dank des Sandwichprinzips verschleißen die Segmente rechteckig und nicht halbrundförmig", sagt Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland bei Saint-Gobain Abrasives, und fügt hinzu: "Die äußeren Sandwichsegmentschichten haben dazu eine höhere Diamantkonzentration als die Mittelschicht. Dadurch wird der geradlinige Segmentformverschleiß erzielt. Das begünstigt u. a. einen geraden Schnitt, eine geringere Segmentoberfläche in der Kontaktzone, eine Reduzierung bzw. Vermeidung von Seitenkräften und eine bessere Ausnutzung des Diamantbelags." Lasergeschweißte i-HD-Segmente haben nach Angaben von Norton eine 60 % höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber herkömmlichen Segmenten. Daraus resultiere auch eine gesteigerte Biegefestigkeit sowie ein höherer Verbleib der Diamanten bei gleichbleibend stabiler Abnutzung des Segments über die gesamte Standzeit. Aufgrund der extremen Stabilität der i-HD-Segmente schließt Norton die gefürchteten Segmentverluste aus, was auch die Sicherheit für Anwender deutlich steigert. "Durch den i-HD-Produktionsprozess können viele unterschiedliche Segmentbauweisen ohne Einschränkung im Design hergestellt werden", ergänzt Waldschmidt. Dadurch werde das Einsatzspektrum für verschiedene Baumaterialien erhöht. Zudem sollen wesentlich geringere Werkzeugkosten für Endanwender daraus resultieren.

Ein Beispiel der neuen Leistungsfähigkeit von Norton-Diamantwerkzeugen, die mit dem i-HD-Verfahren hergestellt werden, sei das Wandsägeblatt "Nimbus V-MAX 3": Dieses lasse sich im Schnitt mit rund 30 % höherer Schnittgeschwindigkeit bei reduzierten Vibrationen und Druck bei gleichmäßigem, weichem Schnitt anwenderfreundlicher fahren als mit bisherigen Sägeblättern am Markt. "Gerade wenn es in die besonders harten Bereiche geht, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen", weiß Waldschmidt. Seiner Ansicht nach vermögen V-MAX 3 mit i-HD-Segmenten bei Arbeitsbremsen wie Materialien mit harten Zuschlagstoffen oder starken Armierungseisen mit signifikanter Schnittzeitersparnis gegenüber herkömmlichen Diamantwerkzeugen zu glänzen.

Ein weiteres Beispiel für die neuen Leistungsmaßstäbe sei die schallgedämpfte Diamantscheibe "Norton Silencio". Die Diamantscheibe für Tisch- und Blocksteinsägen sowie Winkelschleifer soll ihre Premium-Schnittleistungen dank i-HD nochmals steigern können. Waldschmidt: "Die in äußerst lärmsensiblen Bereichen einsetzbare Diamantscheibe reduziert durch ihre Konstruktion nicht nur den Lärm um bis zu 25 dB(A). Durch die i-HD-Sandwichsegmente ist auch die bisher schon hervorragende Schnittleistung je nach Anwendung um nochmals bis zu 20 % gesteigert."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 47/2016.

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