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Seit mehr als 40 Jahren Baumaschinen von Kiesel

Service und persönliche Beziehung als Grundlage für gute Zusammenarbeit

In dritter Generation führt Hermann Zwisler sen. den eigenen Familienbetrieb. Die Ausrichtung des Unternehmens hat er deutlich verändert, die Dienstleistungsbreite seines Baubetriebs stetig erweitert, so dass das Unternehmen heute zu den Bau-Allroundern in der Bodensee-Region zählt. Bei der Maschinenauswahl bleibt Firmenlenker Hermann Zwisler der eigenen Tradition treu: Seine Maschinen erwirbt er beim Systempartner Kiesel.

Tettnang (ABZ). – 1921 von Landwirt Josef Zwisler als Zwei-Mann-Unternehmen gegründet, 1952 von Sohn Hermann Zwisler sen. als Kiestransportunternehmen neu aufgebaut und von dessen Sohn Hermann Zwisler jun. auf mehrere Standbeine gestellt, ist das Unternehmen Zwisler heute in der Bodensee-Region ein starker Baupartner. Der in der dritten Generation geführte Familienbetrieb ist durch ein großes Sortiment von Dienstleistungen breit aufgestellt und beschäftigt rd. 150 Mitarbeiter. Seit 45 Jahren bezieht Zwisler einen Großteil seiner Baumaschinen von Kiesel. Chancen und Bedarfe erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, das zeichnet erfolgreiche Unternehmer aus. So wie Firmengründer Josef Zwisler als erster der Familie die Landwirtschaft verließ und sich mit einer Fuhrunternehmung selbständig machte. Oder wie dessen Sohn Hermann Zwisler senior in den 1950ern zunächst Kies fuhr, dann eine Grube erwarb und später mit den ersten Pflasterarbeiten den Gartenbaubereich des Unternehmens begründete, so entwickelte Hermann Zwisler junior seit Beginn der 1980er das Unternehmen zu einem breit aufgestellten Anbieter von Bauleistungen.

Neben dem Hauptgeschäftsfeld Garten- und Landschaftsbau ist Zwisler zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Weitere Tätigkeitsfelder wie Gebäuderückbau, Containerdienst, Tief- und Straßenbau sowie schlüsselfertiges Bauen runden das Spektrum ab. Nötige Maschinen und Ausrüstung für die Erweiterung des unternehmerischen Spektrums fand die Firma Zwisler stets bei Kiesel.

Sieht Hermann Zwisler seine eigenen Aufgaben heute vor allem in den Bereichen Innovation und strategische Ausrichtung des Unternehmens, so hat er die operative Leitung bereits an seinen Schwiegersohn Tobias Zwisler übertragen, der 2011 ins Unternehmen eintrat.

Hermann Zwisler konnte auf den Leistungen seiner Vorfahren sowie einem langjährigen Mitarbeiterstamm aufbauen. Dabei hat er immer auf ein behutsames, aber kontinuierliches Wachstum des Unternehmens gesetzt, das sich mit seinen Leistungen auf die unmittelbare Umgebung in der Bodenseeregion begrenzt. "In diesem Gebiet machen wir allerdings auch alles, was man mit einem Bagger und einer Planierraupe machen kann: Vom Abbruch bis zum Aushub, Straßen-, Tief-, Kanal- und Kabelbau, Gewässerschutz, Renaturierung, Außenanlagen u. v. m." In allen Bereichen setzt das Unternehmen Maschinen ein, die es bei Kiesel erworben hat.

Auf allen großen Maschinen ab 10 t werden Stammfahrer eingesetzt, in der eigenen Werkstatt werden Wartungen und Reparaturen ausgeführt. Für diesen Bereich bildet die Zwisler GmbH, wie in vielen anderen Bereichen auch, die eigenen Fachkräfte von morgen aus. Um Mitarbeiter zu finden und zu halten, setzt man bei Zwisler zum Einen auf die familiäre Atmosphäre und die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiter, was sich bisher in schon zahlreichen jahrzehntelang währenden Arbeitsverhältnissen ausgezahlt hat. Außerdem werden seit einiger Zeit Fachleute und Quereinsteiger aus Osteuropa angeworben, die zunächst ein halbes Jahr auf Probe eingestellt werden und für diese Zeit in firmeneigenen Wohnungen untergebracht sind. Hier konnten einige Mitarbeiter gewonnen werden, die nun feste Mitglieder des Teams sind.


2017 fanden in der Innenstadt von Tettnang umfangreiche Sanierungen statt – dieses Haus musste aus einer Häuserzeile heraus zurückgebaut werden.

Die Zusammenarbeit mit Kiesel währt schon etwa 45 Jahre. Einerseits führte Zwisler damals Pflasterarbeiten auf dem Gelände der heutigen Kiesel-Firmenzentrale in Baienfurt durch, andererseits kaufte man schon seit Ende der 1970er-Jahre Baumaschinen beim heutigen Seniorchef Helmut Kiesel. Aktuell ist die überwiegende Anzahl der Bagger von Hitachi. Bei Neubedarf wird auch immer bei Kiesel angefragt, einen ZX300-6 hat das Unternehmen erst kürzlich in Betrieb genommen.

Mit diesen Maschinen werden zahlreiche große und kleine Projekte in der näheren Umgebung umgesetzt: Die Sanierung der Löwentalkaserne im nahen Friedrichshafen ist eines der großen Projekte der letzten Jahre bei dem Zwisler verschiedene Leistungen übernommen hatte: Abbruch der alten Kasernen, Austausch großer Mengen an kontaminiertem Boden, die teilweise Erstellung der Baugruben sowie anschließend die Gestaltung der Außenanlagen. Die Außenanlagen am Krankenhaus in Ravensburg beschäftigten eine Kolonne beinahe ein Jahr, die Gestaltung eines Frei- und Seebades in Fischbach gehörte ebenfalls zu den Projekten wie auch der Bau von Uferwegen entlang des Bodensees. Dabei sind in der Nähe des Sees besondere Vorschriften in Bezug auf den Grundwasserschutz zu beachten, sodass hier besonders häufig kontaminiertes Material auszutauschen ist. Bei all diesen Tätigkeiten vertraut das Unternehmen Zwisler auf Maschinen aus dem Sortiment von Kiesel.

Hermann Zwisler sieht die Hitachi-Maschinen als solide, zuverlässige Arbeitsgeräte an. Noch wichtiger ist ihm allerdings der Service, den Kiesel "um die Maschine herum" bietet sowie der enge persönliche Kontakt. Beides sind für ihn wichtige Gründe für die langfristige Zusammenarbeit, denn heutzutage geht es seiner Ansicht nach nicht nur um den Kauf von Maschinen, sondern um ganzheitliche Lösungen, bspw. um schnelle Hilfe bei Auftragsspitzen. "Wir können bei Kiesel ganz kurzfristig einen Bagger mieten, auch wenn wir ihn nur ein oder zwei Monate brauchen. Das geht immer sehr schnell. Das ist der ganz große Vorteil von Kiesel gegenüber allen anderen auf dem Markt", so Zwisler.

Ebenso griff das Unternehmen auf ein Angebot der Gebrauchtmaschinen-Abteilung zurück und setzt seit zwei Jahren einen gebrauchten Fuchs MHL320D als Umschlagmaschine auf der firmeneigenen Deponie ein. "Diesen Bagger habe ich von Helmut Kiesel gekauft. Er hat uns immer gut betreut, genauso wie das seit vielen Jahren Matthias Ortner macht, der wirklich die Werte von Kiesel und dem Seniorchef lebt." Zwisler hat aufgrund seines großen Tätigkeitsspektrums immer ein sehr großes Repertoire an Anbaugeräten wie Löffel, Scheren, Hämmer und arbeitet praktisch seit der Existenz des Schnellwechselsystems OilQuick mit diesem System. "Das hat wirklich eine deutliche Effizienzsteigerung gebracht." Für Zwisler sind neben dem großen Leistungsportfolio von Kiesel vor allem die persönlichen Beziehungen die Grundlage der Zusammenarbeit.

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