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Seit zwölf Jahren

Logistikunternehmen setzt bei Oberflächenbefestigung auf spezielles Verbundpflastersystem

Bereits zweimal erweitert wurde das Werksgelände der Stöhr Logistik GmbH in Rottenacker – zuletzt im Jahre 2019 – jedes Mal mit dem Einsteinpflastersystem.

Rottenacker (ABZ). – Wenn hohe Kräfte auf befahrene Flächen wirken, sind besondere Lösungen der Oberflächenbefestigung gefragt. Dafür eignen sich – je nach Anwendungsfall – Asphalt oder Betonpflastersteine . Bei extrem belasteten Flächen wird häufig auf Asphalt zurückgegriffen, da viele Planer befürchten, dass Pflastersysteme unter sehr starker Belastung an ihre Grenzen stoßen und die Flächen dann Schaden nehmen könnten.

Dass diese Befürchtungen nicht immer berechtigt sind, zeigt das Beispiel der Stöhr Logistik GmbH aus Rottenacker im Alb-Donau-Kreis. Hier setzen die Verantwortlichen schon seit Jahren bei Erweiterungen der durch Lkw extrem belasteten Werksflächen auf ein spezielles Verbundpflastersystem.

Mit rund 350 Mitarbeitern, 40 000 m² Logistikfläche und 160 Lkw gehört die Stöhr Logistik GmbH zu einem bedeutenden Logistik-Player in Baden-Württemberg. Schwerpunkte des Unternehmens liegen neben dem Speditionsgeschäft in den Bereichen Warehousing, Inhouselogistik und Logistik Consulting. Seit seiner Gründung im Jahre 1962 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Im Zuge der Verlegung des Firmensitzes von Munderkingen nach Rottenacker 2008 wurde auch ein neues Logistikzentrum gebaut. Bereits damals entschieden sich die Verantwortlichen, die hochbelasteten Werksflächen mit einem speziellen Verbundpflastersystem zu befestigen. Geschäftsführer Erwin Stöhr erinnert sich: "Für uns kam von Anfang an keine Asphaltbefestigung in Frage, denn gerade im Hochsommer wird dieser durch den Bitumenanteil oft weich und bietet dann keine ausreichende Befestigung mehr. Dagegen schneidet Betonpflaster hier deutlich besser ab und bietet zudem ganz problemlos die Möglichkeit von Aufgrabungen und Ausbesserungen, falls dies mal erforderlich sein sollte."

Deshalb entschied sich der Unternehmer für das Einstein-Pflastersystem aus dem Hause Diephaus in Munderkingen. Dieses bietet Herstellerangaben zufolge nicht nur die geschilderten Vorteile, sondern ist auch resistent gegen die hohen Schub- und Scherkräfte, mit denen die Speditionsfahrzeuge auf die Flächen einwirken.

"Derzeit werden bei uns rund 1000 Paletten am Tag umgeschlagen. Sowohl Stapler, als auch die schweren Lkw belasten daher beim Rangieren unsere Werksflächen extrem. Daher war es uns ein besonders wichtiges Anliegen, dass hier ein Pflastersystem zum Einsatz kommt, dass trotz dieser Belastungen auch langfristig ohne Schaden bleibt", so Stöhr.

Das Einstein-Pflastersystem sei für den Einsatz auf Speditionshöfen geradezu prädestiniert, teilt der Pflasterhersteller mit. Grund hierfür ist eine spezielle Verbundtechnologie – die so genannte D-Punkt-Fugentechnik, die dafür sorgt, dass es auch im Falle einer Knirschverlegung der Steine wenn überhaupt nur zu einer punktuellen, minimalen Berührung an den Steinunterkanten kommt. Deshalb hält es die zur Aufnahme von Verkehrsbelastungen notwendige Fuge stets ein. Anders als bei anderen Verbundpflastern mit Abstandhalter- oder Verbundnockensystemen, bleibt deshalb der Anteil der Fläche, an dem sich die Steine berühren sehr gering. Die oft übliche Knirschverlegung wird so vermieden und eine optimale Kraftübertragung zwischen den Steinen ist somit gegeben.

Erwin Stöhr bemerkt abschließend: "Bisher haben wir mit diesem Pflastersystem wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht. Nach dem Neubau im Jahre 2008 folgte 2015 eine erste Erweiterung des Logistikzentrums, im Jahre 2019 dann die zweite. Insgesamt wurden mittlerweile 75 000 m² Werksflächen mit dem Einsteinpflaster befestigt. Schäden sind bisher keine zu verzeichnen."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 18/2021.

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