Sichere Fertigungsprozesse auch ohne Steuerungen möglich

Maximale Agilität in der Montage schaffen

Stockholm/Essen (ABZ). – Die Fertigung in einer Smart Factory ist ohne den Austausch von Montagedaten nicht mehr denkbar. Aber der Hardwareaufwand hierfür ist insbesondere bei den Werkzeugen enorm. Damit macht Atlas Copco jetzt Schluss und hat die bislang benötigten externen Steuerungen in die Schrauber selbst "verpflanzt". Die smarten Tools der neuen IxB-Plattform versprechen eine Revolution für die intelligent vernetzte Montage.
Atlas Copco Kleingeräte und Werkzeuge
Die Tensor-IxB-Werkzeuge kommen völlig ohne externe Steuerungs-Hardware aus, dennoch montieren sie absolut prozesssicher, voll vernetzt, flexibel und ergonomisch. Die integrierte Steuerung macht das Einrichten neuer Stationen oder das Neu-Ausrichten bestehender Fertigungslinien sehr leicht. Durch den Einsatz der neuesten Akku-Technik erreichen diese handgehaltenen Schrauber zudem Drehmomentleistungen, die zuvor kabelgebundenen Werkzeugen vorbehalten waren. Foto: Atlas Copco Tools Central Europe

"Mit der Tensor-IxB-Serie stellen wir eine völlig neue Baureihe intelligenter Akku-Schraubwerkzeuge vor, die sich eine integrierte Controller-Plattform teilen", sagt Olaf Sommer, Geschäftsführer für den Automobilbereich bei der Atlas Copco Tools Central Europe GmbH. Die Verlagerung der Steuerung in die Schrauber selbst schaffe Platz an den Arbeitsplätzen, der zuvor von Steuerungsgeräten und Kabeln beansprucht wurde. Noch wichtiger aber sei, dass die innovativen Akkuschrauber inzwischen sogar das Drehmoment- und Leistungsniveau kabelgebundener Werkzeuge erreicht hätten, so der Manager:

"Diese revolutionäre Werkzeugfamilie erfüllt die aktuellen und künftigen Anforderungen der Industrie 4.0 und fügt sich nahtlos in eine intelligent vernetzte Montage ein", betont Olaf Sommer.

Atlas Copcos Industrie-4.0-Vision der Smart Connected Assembly wurde erstmals 2018 vorgestellt und mit Soft- und Hardwarelösungen sowie umfassenden Dienstleistungsangeboten konsequent zur Betriebsreife weiterentwickelt.

"Die nun vorgestellten Tensor-IxB-Schraubwerkzeuge, die in Montageprozessen Daten sammeln, sie analysieren und wieder nutzbar machen, sind der logische nächste Schritt auf dem Weg zur digitalisierten Fertigung von morgen", meint darum auch der Produktmanager

Michael Kierakowicz, der die Entwicklung dieser richtungsweisenden Geräte begleitet hat: "Durch die jüngsten Fortschritte in der Akkutechnologie konnten wir die Werkzeuge leistungsfähiger, schneller und zugleich ergonomischer machen, die IxB-Schrauber sind leichter, kompakter und so auch einfacher zu bedienen."

Zudem ermögliche die "Intelligenz an Bord" beispielsweise den Wegfall von zusätzlicher Konfigurationssoftware und die problemlose Einbindung in Positionsüberwachungssysteme für die zuverlässige Einhaltung definierter Montageabfolgen. Neben gesteigerter Montagequalität und dem wesentlich reduzierten Risiko menschlicher Fehler stehe die Tensor-IxB-Plattform für einen deutlich geringeren Bedarf an Hardware und Ausrüstung.

"Das erhöht die Gesamteffizienz, senkt zugleich den Energieverbrauch und dadurch die Gesamtkosten, da klassische Steuerungen überflüssig werden. Gegenüber der konventionellen Schraubtechnik ist das allein schon revolutionär, aber laut Unternehmen kommt es noch besser:

Durch ihre beispielhafte Konnektivität und den minimierten Platzbedarf vereinfachen IxB-Schrauber die Gestaltung von Montagestationen für ein agileres Arbeiten. Ganze Fertigungslinien lassen sich viel leichter anpassen, justieren und neu organisieren als je zuvor. Und weil keine physischen Einstellungen an Controllern und weiterer Hardware im Werk vor Ort mehr nötig sind, wäre ein Umtakten der Fertigung sogar aus dem Home-Office möglich", ergänzt Kierakowicz weitere Vorzüge.

Eine zusätzliche technische Finesse der 1,4 bis 200 Newtonmeter (Nm) starken IxB-Serie ist ihr serienmäßiges Gyroskop:

"Für drehwinkelgesteuerte Schraubverfahren waren bislang Fixierungen an den Werkzeugen zwingend notwendig, um den Einfluss der Bediener auf das Schraubergebnis – ausgelöst zum Beispiel durch Reaktionsmomente – auszugleichen und eine Verfälschung des Anziehwinkels auszuschließen", erklärt der Produktmanager.

Auf derartige Fixierungen könne fortan ebenfalls verzichtet werden, denn das integrierte elektronische Kreiselgerät kompensiere verlässlich ungewollte Drehbewegungen des Werkzeugs.

Vom Start weg sind die IxB-Akkuschrauber auf Vielseitigkeit ausgelegt, versichert der Hersteller. So gibt es etwa um 360 ° drehbare Winkelköpfe für besseren Zugang zu engen, für herkömmliche Werkzeuge kaum erreichbare Schraubstellen und ein umfangreiches Zubehörprogramm ermöglicht den Einsatz in praktisch allen Branchen.


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