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Siebanlage kann mit Diesel oder Strom betrieben werden

Köhler Kalk nutzt Hybrid-Lösung

Die Maschine mit Radlader.

Meißner (ABZ). – Das Unternehmen Köhler Kalk GmbH beschäftigte sich immer wieder mit der Frage, wie es Energien einsparen, Emissionen reduzieren und die Qualitäten der Produkte steigern könnte. Um eine Lösung zu finden, sprachen Christian und Norbert Köhler von der Köhler Kalk GmbH ihren Lieferanten für mobile Aufbereitungstechnik, die C. Christophel GmbH aus Lübeck, an.

Diese empfahl das Dual Power Antriebskonzept für alle gängigen Siebanlagen von Powerscreen. Es kann neben dem Standard-Dieselantrieb mittels Strom auch voll elektrisch betrieben werden. "Die Vorteile hierbei sind Kosteneinsparung, Wartungsfreundlichkeit und Emissionsreduktion", erläutert Christophel. Durch den vollelektrischen Betrieb könne der Energieverbrauch der Maschine deutlich gesenkt werden, da die eingesetzten Elektromotoren einen höheren Wirkungsgrad erreichen würden. In Abhängigkeit des durchschnittlichen Strompreises könnten dadurch bereits bis zu der Hälfte der Betriebskosten gespart werden. Weiterhin ließen sich der Wartungsaufwand und die Wartungskosten deutlich reduzieren, da bei den Elektromotoren keine klassischen Inspektionen anfallen würden.

"Außerdem laufen die Elektromotoren fast unbeeindruckt von Witterungseinflüssen", so Christophel. Auch um weniger Emissionen auszustoßen gebe es mittels Dual Power Variante verschiedene Vorteile. "Durch die in Zukunft immer stärker wachsende Bedeutung der Emissionsreduktion im Rahmen der nationalen und internationalen Klimaziele wird es für alle Unternehmen zunehmend zur wirtschaftlichen Herausforderung, Emissionen aktiv oder passiv zu begrenzen", verdeutlicht der Händler. Wer Diesel durch Strom ersetze, könne die Emissionen und somit die Kosten senken. Zudem könne ein Unternehmen einen Beitrag leisten, die Ökobilanz zu verbessern, wenn es elektrische Energie aus hocheffizienten Anlagen oder aus erneuerbaren Energien einsetze.

"Der Elektroantrieb, ob durch Strom aus werkseigenen Stromerzeugungsanlagen oder aus dem allgemeinen Stromnetz, erfüllt die härtesten Anforderungen", verspricht Christophel. "Und sollte mal kein Strom vorhanden sein, kann einfach und schnell wieder in den Dieselbetrieb umgeschaltet und autark weitergearbeitet werden."

Nachdem die Lösung für den Antrieb gefunden war, musste noch die richtige Powerscreen-Siebanlage inklusive Dual Power gewählt werden. Da der gewünschte Trennschnitt bei 2 mm lag, fiel die Entscheidung auf die Powerscreen Chieftain 2200. "Das Herz dieser Siebanlage liegt im Duo-Doppelsieb, zwei hintereinander positionierten Siebkästen", erläutert der Händler. Der erste, steil geneigte Kasten schneide das Aufgabematerial. Die hohe Materialgeschwindigkeit sorge für eine geringe Schichtdicke. Auf dem zweiten Kasten werde die angereicherte Körnung mit flacherer Siebneigung vom Restsand getrennt. Beide Kästen der Chieftain 2200 können wahlweise als vierfach gelagertes Exzenter-Zwangssieb oder als Freischwinger betrieben werden. "Und wenn diese Auswahl noch nicht reicht, besteht die Möglichkeit, die Neigung, den Hub und die Drehzahl anzupassen, und bei Bedarf die Kästen gegenläufig fahren zu lassen", ergänzt Christophel.

Bis zu 40 t Stahl werden bei dieser Anlage sinnvoll verbaut. Die Siebkästen haben jeweils ein Maß im Oberdeck von 3,3 x 1,5 m und im Unterdeck von 3 x 1,5 m. Gurtbreiten von bis zu 1200 mm lassen Tonnagen jenseits der 400 t/h zu. Die mobile Siebfabrik Powerscreen Chieftain 2200 kann auch als Drei-Decker inklusive 650 mm Überkornband bestellt werden. "Wenn das nicht reicht, wird der große Aufgabebunker noch um ein Doppeldecker-Vibrorost erweitert", so Christophel.

"Die Siebanlage wird jetzt mit kostengünstigen Werksstrom betrieben, und das Duo-Siebkonzept überzeugt durch hohe Leistung bei einem sehr feinen Trennschnitt", so das Fazit der Firma Köhlerkalk GmbH. "Wir haben nun unsere nachhaltige, wirtschaftliche und leistungsstarke Lösung gefunden."

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