Sieblöffel

Material vor Ort aufbereitenund direkt wiederverwenden

Fürth (ABZ). – Nahezu auf jeder Baustelle muss das Gelände entsprechend vorbereitet werden und es entsteht Aushubmaterial. Auch bei Abbrucharbeiten fällt Bauschutt an, der separiert und entsorgt werden muss. Die Kosten für die Beseitigung dieses Materials steigen ständig.
DMS Technologie Anbaugeräte
Große Brocken werden sauber getrennt. Fotos: DMS

Mit dem im Jahr 2019 eingeführten, hydraulisch betriebenen DMS-Sieblöffel kann solches Material vor Ort wiederverwendet werden und nur ein Teil des ursprünglichen Aushubs muss entsorgt werden. Darauf weist der Hersteller DMS hin. In einen Rahmen sind qualitativ hochwertige Metallstangen gefasst – die Siebstangen, beschreibt das Unternehmen. Diese werden über Antriebsarme durch eine hydraulisch angetriebene Nockenwelle bewegt. Diese Konstellation erzeuge eine Wellenbewegung, die den Siebvorgang äußerst effektiv mache. Dies stellte auch Jens Pfeifer der Firma Abbruchunternehmen und Baggerbetrieb Jens Pfeifer fest, nachdem beim Abbruch eines alten Sandsteinhauses Sandstein, Lehm, Schutt und Erde vermischt auf der Baustelle lagen.

Die Steine sollten aussortiert und wiederverwendet werden. Mit einem starren Sieblöffel war das Aussieben mühsam und belastete die Maschine und den Fahrer. Mit dem DMS Sieblöffel fand der Unternehmer letztendlich aber das perfekte Anbaugerät für seine Baustelle. Die großen Sandsteinbrocken er sauber trennen und abfahren. Das gesiebte, feine Material wurde zum Einebnen der Baustelle wiederverwendet und direkt verdichtet. Aber auch für spezielle Anwendungen eignet sich der DMS-Sieblöffel. Aktuell läuft einSL350150 an einem Kettenbagger CAT323, um scharfkantigem Bahnschotter auszusieben. Mit einem Durchmesser von in etwa 6 bis 8 cm belastet dieser das Anbaugerät stark. Doch durch die robuste Bauweise entstanden keine Beschädigungen. Hydraulikmotor und Nockenwelle seien komplett verdeckt eingebaut, erläutert DMS. Die patentierte Sieblöffeltechnologie überzeuge somit auch im Hinblick auf Wartungs- und Folgekosten, da alle Komponenten wartungs- und verschleißfrei seien.

Auch der Bagger als teure Investition bleibe langfristig einsatzbereit, da die Lagerungen und der Ausleger durch den hydraulischen Siebvorgang geschont würden. Aber auch die klassische Löffelform sei ein großer Vorteil. Denn das Aufnehmen des Materials, Sieben und gelegentliches Laden sind mit einem Arbeitsgerät und in einem Arbeitsgang möglich. Der Unternehmer ist mit der Sieb- und Arbeitsleistung des Löffels sehr zufrieden.

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