Siegeszug des Holzes

Tradition mit Technik verbunden

Das Maison de l'Inde in Paris.

Kiens/Italien (ABZ). – Innovationen im Holzbau, kombiniert mit immer höheren Anforderungen an den Klima- und Brandschutz – die Entwicklung der Holzbautechnik verläuft rasant: Es geht längst nicht mehr um Balken und Bretter aus der Holzwerkstatt, die der Zimmermeister bearbeitet und zu Fußböden zusammenfügt. Vielmehr steht das Verarbeiten von Holz für ein kosteneffizientes Bauen, dass dabei technisch ständig neue Wege beschreitet. Die Vorteile vom Bauen mit Holz liegen auf der Hand: Holz muss nicht mit hohem Energieaufwand produziert werden. Zudem wächst der Naturbaustoff nach und das schneller, als er verbraucht wird. Holz dämmt gut – gegen Hitze ebenso wie Kälte, weil es ein schlechter Wärmeleiter ist. Da die Zellen im Holz mit Luft gefüllt sind, treten Temperaturschwankungen verzögert auf und ein hervorragender Wärmeschutz ist zu allen Jahreszeiten gewährleistet.

Holz atmet und ist lebendig, weshalb der natürliche Baustoff angenehm und beruhigend wirkt. Mit diesen positiven Eigenschaften schafft das Material ein angenehmes Raumklima, eine optimale Luftfeuchtigkeit und erhöht somit insgesamt die Qualität des Wohnens. Darüber hinaus besticht Holzbau durch seine Langlebigkeit, gerade weil der flexible Baustoff stark belastbar ist und dadurch über viele Jahre unverändert schön bleibt.

Und der wohl wichtigste Vorteil: Die Verwendung von Holz als Baumaterial hinterlässt einen weitaus geringeren ökologischen Fußabdruck als das Arbeiten mit anderen Baustoffen. Rubner verwendet den natürlichen Baustoff aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Klimaschutz wird somit ganz aktiv betrieben – auch weil jeder Baum der Atmosphäre im Durchschnitt 6 kg CO2 pro Tag entzieht. Holz kann insofern unumstritten als das Baumaterial der Zukunft angesehen werden.

Der führende südtiroler Holzbauer Rubner hat die positiven bauphysikalischen Eigenschaften von Holz schon früh erkannt. Deshalb gilt Rubner in puncto aufsehenerregender Holzarchitektur, weitgespannter Hallen oder mehrgeschossigen Hochhäusern als State of the Art: Der Holzbauer kann mittlerweile eine beeindruckende Liste an Referenzen spektakulärer Gebäude vorweisen.

Rubner stellt die Holzkonstruktionen in ein optimales Verhältnis zwischen Gebäudestatik und Gewicht der Struktur, so dass die Gebäude auch stärkere Erdbeben ohne bleibende Schäden aushalten können. Damit sind Bauten von Rubner erdbebenresistent und tornadosicher. Holz ist zudem bei einem Brand berechenbarer und verliert im Gegensatz zu Stahl bei extremer Hitze nicht seine Tragfähigkeit. Diese Eigenschaften und die rasante Geschwindigkeit, mit der ein Holzbau hochgezogen werden kann, prädestiniert ihn für den urbanen Städtebau: Straßen werden nur kurz gesperrt, Nachbarn müssen nicht monatelang unter Baulärm leiden, Schulen und Kindergärten nicht schließen, während der Anbau errichtet wird. Holz ist heute schöner, wertvoller und gesünder als je zuvor.

Beispiele beeindruckender Referenzen weltweit:

Die größten Holzkuppeln mit jeweils 143 m Ø entstanden als Kohlelager für ENEL in Brindisi. Pro Kuppel wurden 1548 m³ Brettschichtholz, 22 000 m² Brettsperrholz und 192 000 kg Stahl verbaut. Hier präsentiert Rubner Holzbau sein umfangreiches Know-how bei den Produktionsprozessen und einer präzisen Handhabung in allen Montagephasen, die von erfahrenen Ingenieuren koordiniert werden.

Der weltweit höchste, fast 100 m hohe Aussichtsturm am Pyramidenkogel in Keutschach wurde mit 500 m³ Brettschichtholz, 1000 m² Brettsperrholz und 300 000 kg Stahl verbaut. Rubner Holzbau hat nach einem exakten Zeitplan die vorgefertigten Bauteile geliefert und die Montage vor Ort präzise selbst ausgeführt. Das beeindruckende Turmbauwerk, dessen Konstruktion aus 16 mächtigen, elliptisch angeordneten Holzstützen gefertigt ist, schraubt sich als Spirale in den Himmel.

In Paris wurden für einen mehrgeschossigen Apartmentbau, bestehend aus zwei Türmen mit 72 neuen Studentenwohnungen, 2335 m² Brettschichtholzdecken verbaut und 1280 m² Fassaden und Rahmen konstruiert, so dass sich die beiden Wohntürme harmonisch in den bereits bestehenden Gebäudekomplex einfügen. Das für dieses Projekt durch Rubner Holzbau realisierte "Makro-Baulos" vereinigt die Gebäudehülle, die Holzkonstruktion, das Rahmenwerk sowie die Verkleidung und das Dach auf einzigartige Weise.

Auch international spielt Rubner Holzbau in der ersten Liga mit, wenn es um komplexe Konstruktionslösungen und anspruchsvolle Architektur in Holz geht: Beim zweitgrößten Flughafen der Philippinen, der Mactan Cebu International Airport, zeigt Rubner, was heute schon möglich ist: Das erste komplett aus Brettschichtholz gefertigte Flughafengebäude Asiens, das vom Unternehmen Rubner in Teilen gefertigt wird. Eine Herausforderung, die weltweit Aufsehen erregt, denn diese Sonderbauteile aus Brettschichtholz werden als Ganzes nach Südasien verschifft.

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