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Speziell konstruierte Stahlkappenriegel

Zeit für Gerüstmontage deutlich verkürzt

Teupe, Gerüstbau, Brückenbau

Die Firma Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH wurde mit der Gerüststellung für die Sanierung der Brückenkappen einer 100 m langen Straßenbrücke bei Busdorf (Schleswig-Holstein) im Zuge der B 77 über die DB AG beauftragt.

Busdorf (ABZ). – Im Zuge von Brückensanierungen ist es häufig erforderlich, die Brückenkappen, die die Randbereiche des Brückenüberbaus sichern, in das Sanierungskonzept einzubeziehen. Da diese Randbereiche der Witterung besonders stark ausgesetzt sind, entstehen an der Oberfläche der Betonkappen oftmals Abplatzungen und brüchige Stellen, die in regelmäßigen Abständen saniert bzw. erneuert werden müssen. Hierzu werden Kappengerüste eingesetzt. Diese vereinen die funktionellen Bereiche von Arbeits-, Schutz- und Traggerüsten und fallen nach DIN Norm 12812 für Trag- und Sondergerüste in die Kategorie des Traggerüstbaus.

Mittels Kappengerüsten werden die Bestandskappen abgebrochen sowie die Schalung für den Kappenneubau eingerichtet und die Betonierlast eingeleitet.Die Firma Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH wurde mit der Gerüststellung für die Sanierung der Brückenkappen einer 100 m langen Straßenbrücke bei Busdorf (Schleswig-Holstein) im Zuge der B 77 über die DB AG beauftragt. Die Gerüstmontage von 200 lfd. M. Kappengerüst erfolgte im Juli 2016 unter erheblichem Zeitdruck und konnte trotz Nachtschichten im Bereich der DB AG innerhalb von zwei Wochen realisiert werden. Der Einsatz des Teupe-Stahlträgers, der die komplexen von der DB AG geforderten technischen Spezifikationen und Anforderungen erfüllt, konnte einschließlich technischer Bearbeitung im hauseigenen technischen Büro Teupe in enger Zusammenarbeit mit der Bauleitung, der Bauaufsicht und der Bauüberwachung mit erheblichem Zeitgewinn für die Baustelle erfolgen.

Teupe verwendet einen im Unternehmen entwickelten Stahlkappenriegel aus speziell konstruierten Stahlbauteilen in Verbindung mit systemfreien Gerüstkomponenten. Die einzelnen Stahl-Gerüstriegel hängen hierbei an speziellen Ankerspindeln und besonders hochwertigen chemischen Schwerlastverankerungen. Durch eine sorgfältige Planung und die exakte Fertigung lassen sich erheblich größere Abstände zwischen den Gerüstriegeln realisieren. Dadurch kann die Montagezeit deutlich verkürzt werden. Gleichzeitig werden Eingriffe in den Bauwerksbestand wie die Anzahl der Verankerungen und Bohrlöcher erheblich reduziert. Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Teupe-Stahl-Kappenriegeln ist, dass nach der Typenprüfung des Teupe-Kappengerüstes durch das DIBT keine jeweilige Einzelfallstatik erforderlich ist.

Die Gerüstdemontage an der Brücke erfolgt nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme voraussichtlich im Februar 2017.

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