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Stahltanks können mit dem Bagger gereinigt werden

Im Dauereinsatz: Anlage wäscht Reifen in Kies- und Schotterwerk

Immer mehr Betreiber von großen Fahrzeugflotten würden die Kostenvorteile des Einsatzes eines "MobyDick" zur Grobreinigung von stark verschmutzten Rädern, Ketten, Chassis bis hin zu einer CAT D12 erkennen, so Frutiger.

Ostrach (ABZ). – Bei den Kies- und Schotterwerke Müller GmbH & Co. KG in Ostrach ist eine Reifenwaschanlage MobyDick ONE mit 14,4 m Länge von Frutiger im Einsatz. Mit dieser Dimensionierung können die Räder während vier Radumdrehungen gewaschen werden.

Die Kies- und Schotterwerke Müller GmbH & Co. KG gehört zu den ältesten Unternehmen der Kies- und Sandindustrie im südlichen Baden-Württemberg. Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gegründet, sind sie seit mehr als acht Jahrzehnten als Familienbetrieb zuverlässige Partner und bewährte Zulieferer der Bauindustrie. In den Werken produziert das Unternehmen unter Einsatz moderner Technik ein breites Sortiment von hochwertigen Zuschlagstoffen und Edelsplitten für alle Anwendungsbereiche in der Bauindustrie. Auch bei der Reinigung der Lastwagenräder und Chassis war es Geschäftsführer Walter Offinger wichtig, auf die beste Technologie zu setzen.

Nach einem internen Evaluationsverfahren und einer ausführlichen Beratung entschieden sich die Kies- und Schotterwerke Müller GmbH & Co. KG am Standort Ostrach für eine Reifenwaschanlage MobyDick ONE mit 14,4 m Länge von Frutiger. Mit dieser Dimensionierung können die Räder während vier Radumdrehungen intensiv gewaschen werden, erläutert Frutiger. Durch neuartige Fahrprofile und eine verbesserte Düsenstellung sowie eine in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelte strömungsoptimierte Geometrie der Waschmodule habe ONE eine viel höhere Waschkraft als eine herkömmliche Reifenwaschanlage. Durch die neue Bauweise könne die Reifenwaschanlage sogar Laufwerke von Kettenfahrzeugen waschen. Durch die Option Powerflush, einer auf die Radkästen ausgerichteten zusätzlichen Spezialdüse, reinige sie auch bisher schwer erreichbare Stellen zuverlässig. Für die einwandfreie Funktion der neuen Reifenwaschanlage sei aber auch die richtige Dimensionierung des Recyclingtankkonzepts von großer Bedeutung gewesen. Hier biete Frutiger eine breite Auswahl an Tankgrößen mit oder ohne Kratzförderer, darunter auch Becken mit bis zu 80 m³ Fassungsvermögen, die mit einem Radlader entleert werden könnten.

Die Kies- und Schotterwerke Müller GmbH & Co. KG am Standort Ostrach sind Kunde von Frutiger. Sie haben sich für eine Reifenwaschanlage MobyDick ONE mit 14,4 m Länge entschieden.

Die Kies- und Schotterwerke Müller entschieden sich für vier Stahltanks mit einem Fassungsvermögen von 50 m³. Diese können kostengünstig mit dem Bagger gereinigt werden, erläutert Frutiger. Um die Installation der Anlage vorzubereiten, habe Frutiger detaillierte Einbaupläne zur Verfügung gestellt. Frutiger-Monteure bauten die Anlage innerhalb weniger Tagen auf. Seit der Übergabe vor rund einem Jahr ist die MobyDick ONE nun im Dauereinsatz. Sie erledigt ihre Aufgabe, das Sauberhalten der öffentlichen Straßen, nach den Herstellerangaben zur vollen Zufriedenheit der Anwohner und des Betreibers.

Vor rund vier Jahren hatte Frutiger die neu entwickelte Reifenwaschanlage MobyDick ONE der Baubranche erstmals präsentiert. Neben einer hohen Werthaltigkeit und Waschkraft habe dabei insbesondere das individuelle Kundenbedürfnis im Mittelpunkt gestanden, erläutert Frutiger. Neben der Kies- und Schotterwerke Müller GmbH & Co. KG hätten die Vorteile der Anlage auch zahlreiche weitere namhafte Baufirmen auf der ganzen Welt überzeugt.

In der Sparte Demucking dagegen geht es in erster Linie nicht um die sauberen Straßen, sondern um die Grobreinigung von Zivil- und Militärfahrzeugen, teilt das Unternehmen weiter mit. Auch in dieser Sparte habe sich in den vergangenen Jahren viel getan, so Frutiger. Immer mehr Betreiber von großen Fahrzeugflotten würden die Kostenvorteile des Einsatzes eines "MobyDick" zur Grobreinigung von stark verschmutzten Rädern, Ketten, Chassis bis hin zu einer CAT D12 erkennen. Statt stundenlang mit einer Spritzlanze zu reinigen würden immer mehr moderne Werkhöfe auf MobyDick-Grobschmutzwaschanlagen setzen, die diese Aufgabe in wenigen Minuten automatisch erledigen. "Das Prinzip ist simpel und wirkungsvoll", so Frutiger. Mit sehr viel Wasser und wenig Druck werde die Verschmutzung zuerst aufgeweicht und anschließend abgewaschen. Das Waschwasser werde im Kreislauf geführt. Der unter Beimischung eines Flockungsmittels abgewaschene Schlamm setze sich ab und werde durch einen Kratzförderer in einen seitlichen Container gefördert.

Unter dem Claim "No Dirt – No Dust" bietet die MobyDick-Produktpalette neben den Reifenwasch- und den Demuckinganlagen auch Lösungen zur Staubniederschlagung an. Auf der bauma 2019 und der diesjährigen Conexpo stellte Frutiger neben Modellen mit Basisfunktionen auch eine neue Generation von Anlagen zur Staubbindung vor. Durch eine neue Technologie könnten diese die Wurfweite, den Stromverbrauch, die Lärmemissionen, das Sprühbild und die eingesetzte Wassermenge genau an die Einsatzbedingungen anpassen, erläutert das Unternehmen. Der mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelte Hochleistungskonus ermögliche einen maximalen Wirkungsgrad bei Wurfweiten von bis zu 90 m.

MobyDick-Kunden könnten wie seit mehr als 30 Jahren auch in Zukunft auf den flächendeckenden MobyDick-Service vertrauen, verspricht das Unternehmen. "Nach wie vor werden alle Anlagen in eigenen ISO-zertifizierten Werken hergestellt", so Frutiger. Dies gewährleiste eine hohe gleichbleibende Qualität und eine sichere Versorgung mit Ersatzteilen.

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