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Rollenroste effizient einsetzen

Ein Rollenrost von Schmidt-Posch im Einsatz in einem Steinbruch.

Göppingen (ABZ). – Das Unternehmen Schmidt-Posch hat sich darauf spezialisiert Rollenroste zu optimieren. Mithilfe dieser kann großes Gestein von Feinmaterial getrennt und gesäubert werden.

Die Rollenrostanlagen des Unternehmens werden heute elektrisch angetrieben. Dies biete enorme Vorteile da viel flexibler gearbeitet werden könne, teilt Schmidt-Posch mit. Die Wellen können stufenlos in ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen. Zudem kann optional vor- und rückwärts gedreht werden. Auch eine Überlast werde automatisch erkannt, so der Hersteller.

Effiziente Trennung

Die Rollenroste von Schmidt-Posch reagierten auf jedes Gestein und säuberten dieses entsprechend. Anwender können auswählen, wie viele Stufen ihr Rollenrost haben soll. Bei jeder Stufe fällt das Material herab, schichtet sich um und wird dadurch besser gereinigt. Dabei wird jede Stufe separat, frequenzgesteuert angetrieben und ist stufenlos regelbar und über eine von Schmidt-Posch entwickelte Software gesteuert. So kann jede Stufe unterschiedlich laufen. In den Maschinen werden fünf Programme auf jedes Gesteinsvorkommen individuell eingestellt und programmiert. Der Anlagenbediener kann diese im laufenden Betrieb per Fernbedienung ansteuern.

Auch das Anfahren der Anlage unter Volllast sei völlig unproblematisch, betont das Unternehmen. Mit Energie wird das Rost über ein bordeigenes Dieselstromaggregat versorgt. Der Dieselverbrauch beträgt in etwa 10 bis 12 l/h. Aber auch eine "Plug-In"-Stromversorgung ist möglich.

Variable Absiebung

Mithilfe der Rollenroste kann großes Gestein von Feinmaterial und bindigen, klebrigen lehmhaltigen Verunreinigungen und Anbackungen effizient getrennt werden. Dabei kann aufgrund eines stufenlos verstellbaren Trennschnitts eine variable Absiebung vorgenommen werden. Schmidt-Posch hat eigenen Angaben zufolge eine Rollenrostanlage entwickelt, bei der mit minimalem Aufwand das Trennkorn verändert werden kann. Erreicht wird dies durch zwei verschiedene Rollenrost-Module auf einer Anlage. Als Primärrollenrost wird eine schwerer robuste Ausführung mit fixem Trennkorn zum Beispiel mit 100 mm und einer sehr großen Aufgabemöglichkeit von Steinen bis zu 1800 mm eingesetzt. Das Feinmaterial wird über den Sekundärrollenrost nochmals abgesiebt. Hier kann der Kunde das Trennkorn stufenlos verstellen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 22/2021.

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