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Statisch optimiert

Leichtbeton-Mauersteine im Geschossbau

NEUWIED (ABZ). - Bereits seit Jahrzehnten werden in Deutschland Ein- und Zweifamilienhäuser mit Leichtbeton gebaut. Aufgrund der Verbesserung ihrer statischen Eigenschaften kommen Leichtbeton-Mauersteine nun auch vermehrt im Geschosswohnungsbau zum Einsatz. Altbewährte Stärken des Wandbaustoffes im Bereich des Brand-, Schall- und Wärmeschutzes bleiben dabei vollumfänglich erhalten. "Statisch optimierte Leichtbeton-Steine treffen die Schnittmenge aus Sicherheit und Wohnkomfort optimal. Damit sind sie den anspruchsvollen Anforderungen im Geschosswohnungsbau bestens gewachsen", erklärt Dieter Heller, Geschäftsführer des Bundesverbandes Leichtbeton.

Mit der Höhe eines Gebäudes wachsen auch die statischen Voraussetzungen. Um ihre gute Tragfähigkeit zusätzlich zu verstärken, haben Geschossbausteine aus massivem Leichtbeton besonders dicke Außenstege mit einer Stärke von bis zu 35 mm. Dank dieser besonderen Geometrie steigt die mechanische Stabilität nachweisbar an. In Kombination mit der hohen Steinrohdichte – die zwischen 0,45 und 0,70 kg/m³ liegt – werden so die für den Geschosswohnungsbau notwendigen Druckfestigkeitsklassen erreicht. Großflächige Planelemente können in noch geringerer Wanddicke von bspw. 24 cm ausgeführt werden und kommen bei einem Format von 32 DF auf eine mittlere Festigkeit von 25 N/mm².
Die statische Auslegung dieser Leichtbeton-Produkte zielt somit auf die Errichtung mehrerer Geschosse ab. Ist deren Bau abgeschlossen, kommt ein weiterer Sicherheitsaspekt zum Tragen: der Brandschutz. Gerade dort, wo viele Menschen auf engem Raum leben, ist ein ausreichender Schutz vor übergreifendem Feuer wichtig. Leichtbeton-Mauerwerk gehört der Feuerwiderstandsklasse F-90-A an und hält den Flammen im Brandfall bis zu 90 Minuten stand. Statik und Brandschutz sind Aspekte, die trotz ihrer Bedeutung in der Wahrnehmung der Bewohner meist eine untergeordnete Rolle spielen.
Ein geräuscharmes Wohnumfeld mit bester Wärmedämmung ist dagegen auch im Geschosswohnungsbau ein schlagendes Argument. Leichtbeton-Mauersteine punkten hier mit ihrer Rohdichte, die eine hohe Flächenmasse zur Folge hat. Diese wiederum begründet bei einer einschaligen, beidseitig verputzten Außenwand ein bewertetes Schalldämmmaß (Rw) zwischen 45 und 50 dB. Für großflächige Planelemente mit Zusatzdämmung können bis zu 63 dB nachgewiesen werden.

Dank mineralischer Zuschläge – wie Bims oder Blähton – verfügen Leichtbeton-Mauersteine zudem über eine gute Wärmedämmung. In Sachen Wärmeleitfähigkeit erreichen sie Werte von bis zu 0,08 W/mK. Die energetischen Anforderungen der EnEV 2014 erfüllt ein solches Mauerwerk spielend.

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