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Stimmiges Gesamtpaket

Auflieger-Fuhrpark weiter ausgebaut

Das Unternehmen Zirngibls hat erneut in Fliegl-Fahrzeuge investiert.

Querfurt/Triptis (ABZ). – Transportunternehmer Robert Zirngibl aus Querfurt ist Wiederholungstäter: erneut hat er seinen Fuhrpark um Auflieger von Fliegl ergänzt, seit Kurzem gehören zwei Drei-Achs-Kippsattelauflieger mit Alumulde in Greenline-Ausführung dazu.

"Bei Fliegl stimmt einfach das Gesamtpaket. Da werden die Auflieger genauso gebaut, wie wir es brauchen – und es funktioniert dann auch und hält lange", sagt Firmenchef Zirngibl. Das könne er von Fahrzeugen anderer Hersteller nicht immer behaupten.

Seine Fahrer transportieren unter anderem Material für Biogasanlagen, Häckselware oder Mais- und Grassilage. "Je nach Ladung kommt es auf Nutzlast und Volumen gleichermaßen an. Bei leichten Hackschnitzeln brauchen wir natürlich eher das große Volumen", sagt Zirngibl, der im Laufe der Jahre fast seinen kompletten Fuhrpark auf Fliegl-Fahrzeuge umgestellt hat. Mit einem Leergewicht von 6118 kg bei einem Ladevolumen von 57 m³ und einer Nutzlast von fast 29 t gehört der Drei-Achs-Kippsattelauflieger DHKA 390 Greenline zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Dafür verantwortlich sind unter anderem das Stahl-Chassis in Leichtbauweise, der patentierte Curved-Frontabschluss und die Alufelgen.

Natürlich ist auch die Aluminium-Mulde so leicht wie möglich gebaut, die Seitenwände bestehen aus 30 mm starken Hohlkammerprofilen.

Die Mulde eignet sich auch zum Transport von Klärschlamm oder feuchten Schüttgütern, denn aufgrund der Gummidichtung und sechs zusätzlicher Klemmschrauben, je zwei seitlich und unten, ist die Membran-Rückwand schlammdicht. Passend dazu ist der 6 mm starke Alu-Boden durchgehend verschweißt. Einerseits sorgt die konische Aluminium-Mulde für eine bessere Aerodynamik und damit einen geringeren Verbrauch, andererseits rutscht klebrige Ladung viel leichter von der Ladefläche, aufwendige Reinigungsarbeiten entfallen. Muss doch einmal in die Mulde geklettert werden, geht das ganz einfach über das geräumige Stehpodest an der Front. Das Podest ist so am Hydraulik-zylinder montiert, dass es sich beim Kippen der Mulde leicht mit nach innen neigt.

Unternehmer Zirngibl entschied sich für eine ungewöhnliche aber clevere Alternative zum Schiebeverdeck. Fliegl stattete den Trailer mit einem hydraulischen zweiflügeligen Klappverdeck aus, wie es im Agrarbereich öfter zum Einsatz kommt. Der Vorteil: in nur rund zehn Sekunden ist das robuste Netz-Verdeck geöffnet oder geschlossen – schneller geht es kaum. "Beim ersten Trailer mit Klappverdeck im vergangenen Jahr lief der Antrieb noch elektrohydraulisch, für den neuen haben wir uns mit dem Experten von Fliegl auf einen rein hydraulischen Antrieb verständigt. Das klappt super und die Fahrer wollen jetzt am liebsten diesen hier fahren", berichtet Zirngibl.

Wie jedes Fahrzeug von Fliegl bietet auch der DHKA 390 clevere Details, die den Kippsattelauflieger im Alltag komfortabler, sicherer und langlebiger machen: Aufgrund des Doppelgelenkscharnier kann sich die Heckklappe sehr weit öffnen; das Kippgelenk der Mulde wird mit Kupferpaste geschmiert, die deutlich länger haftet als herkömmliches Fett. Auf dem schräg geformten Obergurt der Mulde bleibt beim Beladen kein Schüttgut liegen, das später auf die Straße fallen könnte. Gleiches gilt für die integrierten und steinabweisenden Kotflügelhalter. Für geringen Kraftstoffverbrauch und reduzierten Reifenverschleiß sorgen die laservermessenen und exakt eingestellten Achsen. Diese stammen in der Offroad-Ausführung von SAF, die erste Achse ist als automatische Liftachse ausgeführt.

Da die Trailer häufiger auf weichem und unebenem Boden eingesetzt werden, bestellte Robert Zirngibl das von Fliegl patentierte Drive-on-System mit Kipp-stabilisator. "Der Aufpreis ist nicht so groß, dafür steigert es die Sicherheit und das war uns wichtig", berichtet der Chef. Zwei ausklappbare Metallstützen stellen nun beim Abkippen eine Verbindung zwischen der letzten Achse und dem Rahmen her; so werden Wankbewegungen vermieden und die Gefahr sinkt, dass der Trailer bei aufgestellter Mulde auf unebenem Boden umkippt. Nach dem Absenken springen die Stützen automatisch in die Ausgangsposition zurück. Das nur 26 kg schwere System funktioniert rein mechanisch und bietet zusätzlich eine Anfahrhilfe.

Die erste Achse kann angehoben werden, dadurch verlagern sich beim Abkippen 2,8 t des Aufliegergewichts auf die Sattelplatte und sorgen so ebenfalls für mehr Stabilität beim Entladen. Mit abgesenkter Mulde und bei voller Beladung werden sogar 6,7 t auf die Antriebsachse verlagert – mehr Traktion auf losem Untergrund ist die Folge. Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h senkt sich die Achse automatisch wieder ab, natürlich kann sie auch manuell herunter-gelassen werden.

Kostensparender Nebeneffekt: Die Luftbälge werden durch das Drive-on-System nicht mehr vollständig komprimiert, dadurch halten die Gummiblöcke im Innern deutlich länger. Ebenfalls besonders lange halten die Arme der Luftfederaufnahmen, die an der tiefsten Stelle sitzen und dauerhaft Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

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