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Straßensperre ade

Schachtabdeckungssystem sorgt für freien Einblick

Die FibreIndustrial-Schachtabdeckung von KHK-Kunststoffhandel lässt sich problemlos von ein bis zwei Personen heben.

Innsbruck/Österreich (ABZ). – Mit einem Gewicht von 100 kg ließ sich eine Reihenabdeckung in der Innsbrucker Innenstadt zur Kontrolle des Abwasserkanals nur mühselig heben: Die Straße musste teilweise gesperrt, ein Dreibein als Aushebevorrichtung eingesetzt werden. Um dies zu vermeiden und den Aufwand zu minimieren, entschied sich die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) im September 2018 für den Einsatz eines FibreIndustrial-Produkts des Unternehmens KHK-Kunststoffhandel, welches in Österreich durch die Grama GmbH aus Wolfsberg vertreten wird. Dank eines integrierten Innendeckels gelangen die Mitarbeiter nun schnell und unkompliziert an den darunterliegenden Schieber. Um einen dauerhaft ordnungsgemäßen und wirtschaftlichen Kanalbetrieb zu sichern, sind regelmäßige Kontrollen und Instandhaltungsmaßnahmen notwendig. Auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) setzt auf kontinuierliche Prüfverfahren. Damit sich diese durchführen lassen, leiten die Mitarbeiter das Abwasser über einen Schieber jeweils in eine entsprechende Richtung um. Dieser Schritt war bis vor kurzem mit großem Aufwand verknüpft. So mussten die Verantwortlichen u. a. in der Innenstadt einen 100 kg schweren Schachtdeckel heben. Dies war lediglich mithilfe einer Aushebevorrichtung in Form eines Dreibeins möglich. Eine Straßensperre blieb dabei unvermeidbar. Um hier Abhilfe zu schaffen, schlug die Grama GmbH – vertreten durch Martin Grassler – eine FibreIndustrial-Abdeckung aus Glasfaserverbundwerkstoff von KHK-Kunststoffhandel vor.

Um die Sanierung möglichst einfach zu gestalten, wurde für die IKB eine Reihenabdeckung individuell – auf Grundlage der bereits bestehenden Maße – angefertigt. Der vorhandene Rahmen blieb bestehen, womit ein kostspieliges Herausbrechen und Wiederherstellen dessen entfiel. Damit ein schneller Zugriff auf den Schieber gegeben ist, entschieden sich die Verantwortlichen zudem für die Installation eines kleineren, tagwasserdichten Innendeckels. Dieser ist so positioniert, dass die Betreiber ihn zum Umleiten des Abwassers problemlos aufsperren und entfernen können.

Auch die größeren Einzeldeckel lassen sich laut Hersteller ohne schweres Gerät problemlos von ein bis zwei Personen heben. Hierfür bietet KHK-Kunststoffhandel passendes Bedienmaterial an. Dieses trage zusätzlich zu einem rückenschonenden Öffnen und Schließen des Schachtzugangs bei. Ausschlaggebend sei jedoch das deutlich geringere Gewicht der Abdeckung selbst. So wiege sie mit insgesamt 75 kg knapp 25 kg weniger als der vorher verbaute Stahldeckel mit Betonfüllung. Zudem ist sie nicht mehr in zwei, sondern in drei Teile unterteilt. Daher müssen jeweils lediglich 25 kg – und damit nur noch die Hälfte des Gewichts pro Einzeldeckel – gehoben werden. Dennoch halte das FibreIndustrial-Produkt, eingeordnet in die Belastungsklasse D 400, auch besonders hohen Einwirkungen stand, so KHK. Zudem sei es so konzipiert, dass der bestehende Rahmen den höchsten Punkt des Systems darstellt. Damit wird auch möglichen Beschädigungen – bspw. durch einen Schneepflug – wirksam vorgebeugt.

Neben einer einfachen und sicheren Bedienung bietet der eingesetzte Glasfaserverbundwerkstoff weitere Vorteile: So sind FibreIndustrial-Abdeckungen bspw. besonders korrosionsbeständig, was sie für den Einsatz bei Abwasserkanälen prädestiniert. Zudem weisen die Produkte von KHK-Kunststoffhandel nach DIN 51130 und DIN 51097 geprüfte Rutschsicherheit auf und tragen – mit Hilfe von Keramikzuschlägen in der Oberflächenstruktur – maßgeblich zur Unfallverhütung bei.

"Im September haben wir uns zunächst probeweise für den Austausch der Abdeckung aus Stahl und Beton entschieden", erklärt Gernot Raffl, Kanalmeister der IKB. "Überzeugt sind wir aber jetzt schon." Denn das Glasfaserverbundprodukt erleichtert allen Beteiligten die Arbeit – und auch auf längere Straßensperren kann seither verzichtet werden.

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