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Bauaussichten 2021

Strategisch richtige Ausrichtung

Von Martin von Lom, Geschäftsführer der Hünnebeck Deutschland GmbH, Ratingen

Ein herausforderndes Jahr liegt hinter uns. Die Corona-Pandemie hat den Menschen und auch den Unternehmen viel abverlangt. Die deutsche Baubranche ist dabei – auch infolge des historisch hohen Auftragsbestandes – vergleichsweise gut durch die Krise gekommen. In Summe erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie für das Jahr 2020 eine Erhöhung des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um real 1 Prozent.

Hünnebeck Deutschland hat sich in diesem Umfeld allen Widrigkeiten zum Trotz gut behauptet. Priorität hatte und hat für uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner, und dass wir unsere Kunden im Schalungs-, Gerüst- und Sicherheitstechnikbereich in vollem Umfang unterstützen konnten. Dies auch unter Home-Office-Bedingungen und mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen im gewerblichen Bereich zu erreichen, ist eine großartige Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen allen danke ich ausdrücklich.

Für das Jahr 2021 gehen wir von einem weiter schwierigen Marktumfeld aus, da viele Unsicherheiten in Bezug auf das Infektionsgeschehen fortbestehen. Die Ankündigung wirksamer Impfstoffe gibt Hoffnung; bis wirklich viele Menschen immunisiert sind, wird es aber noch dauern. In der Zwischenzeit werden wir flexibel auf die Herausforderungen reagieren müssen: auf etwaige Stillstände von Bauvorhaben, höheren Zeitaufwand bei grenzüberschreitenden Transporten oder auch auf vermehrten organisatorischen Aufwand durch Corona-Schutzmaßnahmen.

Mit Blick auf den Markt ist festzustellen, dass die Anzahl der neuen Projekte in einzelnen Segmenten, insbesondere im Wirtschaftsbau, geringer ist als vor einem Jahr. Private Investoren agieren zurückhaltender und warten ab, wie sich der Bedarf beispielsweise bei Hotel- und Bürogebäuden etc. entwickeln wird. Andere Segmente, speziell im Bereich Infrastrukturbau, wachsen weiterhin und werden künftig noch wichtiger werden.

Schon vor der Covid-19-Pandemie hat Hünnebeck sich so ausgerichtet, dass wir über spezielle Kompetenzcenter im Engineering und Vertrieb auch technisch sehr anspruchsvolle Projekte im Infrastrukturbau – Brücken, Tunnel, Wasserbauwerke, Kraftwerke etc. – umfassend bedienen können. Unsere auf der bauma 2019 vorgestellten Neuprodukte wie das INFRA-KIT und die abgehängte Arbeitsplattform QuikDeck erweisen sich als sehr erfolgreich im Markt. So konnten wir beispielsweise Brückenbau- und Sanierungsprojekte in Deutschland und Rumänien in diesem und dem vergangenen Jahr realisieren.

Daneben erwarten wir infolge des Trends zur Urbanisierung eine verstärkte Realisierung von Hochhausprojekten in den kommenden Jahren. Diese schalungstechnisch, sicherheitstechnisch wie auch logistisch sehr komplexen Projekte betreut das Hünnebeck-Kompetenzcenter Hochhausbau. Eine Bündelung, die sich für unsere Kunden als äußerst nutzbringend in Hinsicht auf deren Zeit- und Kostenmanagement herausgestellt hat.

Die aktuelle Situation bestärkt uns darin, dass wir mit unseren strategischen Entscheidungen richtig liegen. Die verstärkte Fokussierung auf die Bereiche Infrastrukturbau, Hochhausbau und Sicherheitstechnik sowie der Ausbau unserer Dienstleistungen für die technische Planung und das Projektmanagement wie auch die fortlaufenden Investitionen in digitale Lösungen wie unser Kundenportal myHünnebeck und BIM werden uns in den kommenden Jahren weiter stärken.

Hinzu kommen ein konsequentes Kostenmanagement und eine nachhaltige Personalplanung. All unsere Entscheidungen müssen ökonomisch, ökologisch wie auch sozial sinnvoll und vertretbar sein. Dieser übergeordneten Verantwortung stellen wir uns als Unternehmensleitung mit ganzer Kraft. Unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner können auch im Jahr 2021 auf Hünnebeck als verlässlichen Arbeitgeber und Partner zählen.

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