Anzeige

Studie belegt Rentabilität von Hochleistungsdämmstoffen

Raumgewinn durch schlanke Dämmung

Bei einigen Mehrfamilienhäusern in Bremen kamen Hochleistungsdämmplatten von Kingspan zum Einsatz. Auch hier konnte mithilfe von Kooltherm mehr Wohnfläche generiert werden.

Ibbenbüren (ABZ). – Viele Komponenten wirken sich auf den Wert einer Immobilie aus. Neben guter Lage sind unter anderem auch die Gebäudedämmung sowie die vermarktbare Fläche entscheidend. Damit letztere effizient genutzt wird, bietet Kingspan Hochleistungsdämmplatten aus Resol-Hartschaum an, die laut Hersteller bei schlanker Materialstärke eine gute Dämmwirkung aufweisen. Die Studie "Kingspan-Hochleistungsdämmstoff im Wohnungsbau" von Drees & Sommer belegt, dass der Einsatz des Produkts mehr Wohnfläche generiert und sich positiv auf den Immobilienwert auswirkt.

Wärmeverluste minimieren, Energiekosten verringern, Wohnkomfort steigern – das Dämmen von Gebäuden bietet viele Vorteile. Jedoch können dicke Aufbauhöhen von Außenwandkonstruktionen zu Raumverlusten führen – wertvolle Nutzfläche geht verloren. Dies wirkt sich negativ auf die Vermarktbarkeit von Wohn- und Gewerbeflächen aus. Denn die Raumgröße ist für den Wert einer Immobilie maßgebend. So können beispielsweise Bauten mit größeren Flächen unter gleichen Bedingungen höhere Renditen erzielen. Daher empfiehlt sich der Einsatz von Dämmlösungen, welche neben einer hohen Dämmwirkung auch eine dünne Materialstärke aufweisen. Flächen lassen sich so effizient nutzen. In diesem Kontext bietet Kingspan Kooltherm aus Resol-Hartschaum an. Die Hochleistungsdämmplatten sind für unterschiedliche Wandaufbauten – wie beispielsweise Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), zweischalige Mauerwerke oder vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) – erhältlich. Sie sind im Vergleich zu herkömmlichen Produkten schlank und weisen dabei einen Lambda-Wert von bis zu 0,020 W/(mK) auf.

Auch die Studie von Drees & Sommer belegt die Wirksamkeit des Dämmstoffs. Das international tätige Beratungsunternehmen für den Bau- und Immobiliensektor untersuchte die Rentabilität des Kingspan-Hochleistungsdämmstoffes im Wohnungsneubau. In diesem Kontext wurde ermittelt, inwiefern sich der Einsatz von Kooltherm bei der Vermietung sowie beim Verkauf von Gebäuden auf den Immobilienwert auswirkt. So wurden Wandaufbauten von Kingspan mit Standard-Konstruktionen bei gleichbleibender energetischer Qualität verglichen. Drees & Sommer führte hierzu eine Datenbank-Analyse durch. Hierbei untersuchten sie insgesamt 860 Fälle – mit 86 Gebäudemodellen in jeweils zehn Kauf- beziehungsweise Mietszenarien für vier verschiedene Wandaufbauten. Diese führte zu dem Ergebnis, dass sich durch den Einsatz der Dämmung von Kingspan die Wandstärke um bis zu 60 mm reduzieren lässt. Zusätzliche Nutzflächen von bis zu 37 m² konnten generiert werden. Trotz höherer Investitionskosten wurde innerhalb kürzester Zeit ein Return on Investment (ROI) erreicht. Dies gelinge vor allem mit der schlanken Materialstärke und dem dadurch gewonnenen Innenraum – denn letzterer werde durch den Einsatz der Kingspan-Produkte maximiert, so der Hersteller. So könnten höhere Miet- und Verkaufserträge erzielt werden. Die Investition in den Hochleistungsdämmstoff ist zudem umso rentabler, je höher der Kaufpreis pro Quadratmeter angesetzt ist. Darüber hinaus belegt die Studie, dass bei steigendem Fensteranteil eines Gebäudes der Gewinn größer ist. Kleinere Immobilien generieren außerdem mehr Wohnfläche pro Brutto-Grundfläche.

Die zusätzlich durchgeführte Case-Study-Analyse mit drei realen Neubauprojekten untermauert zudem die Auswertung der Datenbank-Analyse. Im Fokus standen hierbei Immobilien auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Die Ergebnisse der Studie bilden die Basis für den Raumgewinn-Rechner von Kingspan.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 21/2020.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel