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Studie: Rund 300 Milliarden Euro Umsatzeinbußen durch Schwarzarbeit

Köln (dpa). - Durch Schwarzarbeit gehen den deutschen Unternehmen nach den Ergebnissen einer Studie jährlich Umsätze von rund 300 Mrd. Euro verloren. Am stärksten betroffen sei die Bauwirtschaft, heißt es in der am Dienstag in Köln vorgelegten Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft, für die im November 2018 mehr als 800 Unternehmen befragt worden waren. Etwa jedes zehnte Unternehmen aus der Baubranche schätze den durch Schwarzarbeit entstandenen Umsatzverlust sogar auf bis zu 30 % ein, hieß es. Insgesamt gehen die Forscher jedoch von einer Umsatzeinbuße von rund 4,7 % aus. Damit nehme die Schattenwirtschaft in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Industriestaaten noch vergleichsweise wenig Raum ein. Knapp die Hälfte der Unternehmen habe bei der Befragung sogar angegeben, gar nicht unter Schwarzarbeit zu leiden. Unter der illegalen Konkurrenz leiden nach eigner Einschätzung vor allem Klein- und Mittelständler. Die bei der repräsentativen Befragung ermittelten Ergebnisse beruhen dabei jedoch lediglich auf
Schätzungen.

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