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Swissbau

Interdisziplinärer Austausch in der Baubranche

Auf der Swissbau wurden aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Baubranche diskutiert. Interessierte erfuhren dazu Wissenswertes bei vielen Vorträgen.

Basel/Schweiz (ABZ). – Fünf Messetage, 902 Aussteller, 17 Nationen, 92 269 Besucher und 110 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche – mit diesen Zahlen endete kürzlich die Swissbau in Basel. Der Messe Schweiz AG (MCH) zufolge stand in diesem Jahr der Dialog von Mensch zu Mensch im Zentrum der Veranstaltung. Vertreter der Baubranche seien sich einig: Nur gemeinsam könnten zukünftige Herausforderungen bewältigt werden. Die Swissbau bietet allen Entscheidungsträger entlang der Wertschöpfungskette eine gemeinsame Plattform zum interdisziplinären Austausch. Das sei gerade zu Zeiten, in denen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zügig umgesetzt werden müssten, sehr wichtig. Daher gehe es auf der Swissbau vor allem darum, Kundenvertrauen zu gewinnen, Beziehungen zu pflegen und neue Materialien kennenzulernen. "Von Angesicht zu Angesicht können sich Aussteller und Besucher austauschen. Jedes Business basiert auf Vertrauen – und Vertrauen gewinnt man nur durch persönlichen Austausch und nicht durch digitale Kanäle", sagt Messeleiter Rudolf Pfander. Für ihn sei die Bedeutung der Swissbau als Plattform für Vernetzung grösser als je zuvor. Dafür würden die drei Formate "Messe", "Swissbau Focus" und "Swissbau Innovation Lab" stetig weiterentwickelt.

Dem Fachpublikum bot der "Swissbau Focus" zusammen mit 38 Partnern eine Veranstaltungs- und Netzwerkplattform. In 80 Veranstaltungen wurden die aktuellen Herausforderungen der Branche diskutiert. Mehr als 300 Referenten vermittelten ihr Wissen zu aktuellen Themen. Besonders das Thema "Nachhaltigkeit in der Baubranche" wurde fokussiert. Erneuerbares Heizen war nur eines der Themen in der "Swissbau Focus"-Arena.

Bei dem gemeinsam mit den Hauptpartnern Bauen Digital Schweiz, Innosuisse und SIA lancierten "Swissbau Innovation Lab" ging es in diesem Jahr um das digitale Bauen. Gemeinsam mit 77 Partnern aus Forschung, Planung, Bau und Betrieb sei eine innovative Inszenierung mit neuartigem Architekturkonzept umgesetzt worden, so die MCH. Der iRoom mit einer 3D-Show und die Speakers-Corner seien Highlights gewesen. Dort präsentierten die Teilnehmenden in Kurzbeiträgen, wie die Digitalisierung in ihrem Unternehmen Einzug hält.

Auf der Swissbau fanden außerdem die integrierten Fachmessen Ineltec und Sicherheit statt. Dort handelte sich alles um Gebäudeautomation, Elektroinstallation, Energie im Gebäude, Licht und Beleuchtungstechnik und Gebäudesicherheit. 2022 findet die Swissbau vom 18. bis 21. Januar wieder in Basel statt. Informationen dazu finden Interessierte unter www.swissbau.ch.

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