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Talbrücke Lanzendorf

Fünf Kilometer Kappengerüste für Sanierung verwendet

Der Auftrag umfasst die Montage von 2,6 km untergehangenen Trag-, Arbeits- und Schutzgerüsten für den Rückbau beziehungsweise die Neuerstellung der Brückenaußenkappen sowie die Einrüstung der beiden Mittelkappen entlang der Überbaufuge über die gesamte Brückenlänge.

Bad Berneck/Bindlacher Berg (ABZ). – Die Talbrücke Lanzendorf muss aufgrund ihrer starken Beanspruchung in den vergangenen 22 Jahren zwischen den A 9-Anschlussstellen Bad Berneck und Bindlacher Berg (Landkreis Bayreuth) instand gesetzt werden. Dabei werden die Brückenkappen, Fahrbahnbeläge und die zugehörige Abdichtung der Brücke sowie die Übergangskonstruktionen durch Neubauteile ersetzt. Die Schutzeinrichtungen werden zudem durch den Einbau von Bauteilen mit einem höheren Rückhaltevermögen verstärkt. Die Gesamtkosten der Brückeninstandsetzung betragen rund 20 Millionen Euro. Mit der Ausführung der Gerüstbauarbeiten wurde die ARGE Teupe Gerüstbau – Löhr Gerüstbau beauftragt. Der Auftragsumfang umfasst die Montage von 2,6 km untergehangenen Trag-, Arbeits- und Schutzgerüsten für den Rückbau beziehungsweise die Neuerstellung der Brückenaußenkappen (je Brückenseite 1300 m) sowie die Einrüstung der beiden Mittelkappen entlang der Überbaufuge über die gesamte Brückenlänge. Insgesamt werden durch die Arge knapp 5 km untergehangene Trag-, Arbeits- und Schutzgerüste montiert und zeitgleich vorgehalten.

Die Herstellung der Gesims Verschalung über die gesamte Länge beider Bauwerke erfolgt in Kooperation der Firma Teupe mit dem ARGE-Partner Spezial-Gerüstbau Löhr. Aufgrund des großen Gesamtumfangs der Baumaßnahme wurden zur Vorbereitung der Brückeninstandsetzung Ende vergangenen Jahres zunächst die erforderlichen Trag- und Arbeitsgerüste errichtet. Die Vorarbeiten verliefen ohne größere Beeinträchtigungen für den laufenden Verkehr.

Die engen Termine für Auf- und Abbau sowie das sehr umfangreiche Leistungssoll der ARGE erforderten eine sehr detaillierte Arbeitsvorbereitung, extreme Ressourcen an Material und eine nachhaltige Arbeitsdurchführung. Aufgrund der kompetenten und termingerechten Leistungserbringung der Arge ist das Projekt eine Qualitätsreferenz für beide ARGE-Partner. Die Ausführung der Sanierungsarbeiten an dem Brückenbauwerk laufen seit Februar 2019 und werden voraussichtlich bis zum Ende des Jahres andauern.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 43/2019.

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