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Teleskoplader dreht sich und Teletruk fährt elektrisch

Hersteller zeigt Weiterentwicklungen

Rekordverdächtig kurze Rüstzeit: Auf nahezu jeder Baustelle wird mit tonnenschweren Lasten hantiert. Hydraload sei für diese Aufgaben ideal geeignet, so der Hersteller JCB. Dieser kürzlich präsentierte Teleskoplader hat einen rotierbaren Oberwagen und kann selbst unter sehr engen Platzverhältnissen seine Stärken komplett ausspielen. Bis zu 5,5 t bewege der Hydraload mühelos und durch optimierte Lastkurven auch risikofrei, so JCB. Die Maschine erreiche Hubhöhen bis 20,5 m. Speziell auf stark beengten Baustellen mache dies die Arbeitsabläufe effizienter. Das von JCB entwickelte Abstützsystem wird per Knopfdruck gesteuert. Es ermöglicht Herstellerangaben zufolge zu jeder Zeit optimale Standfestigkeit und verringert die Rüstzeit auf ein Minimum. Lesen

Köln (ABZ). – Schon mehrfach in diesem Jahr hat der britische Baumaschinenhersteller JCB mit neuen Maschinenmodellen branchenweites Aufsehen erregt. Unter anderem mit dem ersten JCB-Rotationsteleskoplader, dem Hydraload. Diese Maschine ist auf die Erfordernisse im nicht-konventionellen Geschossbau zugeschnitten. Bisher waren JCB-Teleskopstapler stets mit Verbrennungsmotoren ausgestattet. Nun bietet der Hersteller seinen Teletruk – einen Gabelstapler mit großer Vorwärtsreichweite – mit vollelektrischem Antrieb an.

Der Rotations-Teleskoplader Hydraload 555-210R kann die Aufgaben kleinerer Mobilkrane übernehmen, ist dabei aber flexibler einsetzbar, wendiger und kostengünstiger im Einsatz. Mit dem Hydraload reagiert JCB auf die zunehmende Verbreitung von System- und Modulbauweise in Europa. Die neue Maschine ist für die Vor-Ort-Montage vorgefertigter Bauteile ausgelegt. Sie hat eine maximale Tragfähigkeit von 5,5 t und optimierte Lastkurven. Selbst unter eingeschränkten Platzverhältnissen kann der Hydraload schwere Lasten flexibel, sicher und präzise positionieren, so der Hersteller. Die im Sommer vorgestellte Maschine mit rotierbarem Oberwagen hebt Lasten auf bis zu 20,5 m Höhe. Auch Baucontainer und tonnenschwere Aggregate lassen sich leicht versetzen, ohne die Hydraload selbst bewegen zu müssen.

Die tief angesetzten Stützausleger der Maschine lassen sich per Knopfdruck automatisch ausfahren, ausrichten und einfahren. Die Rüstzeit des Hydraload sei außergewöhnlich kurz. Stehe die Maschine am Arbeitsort, könne sie direkt ihre Arbeit aufnehmen. Wenn der Hydraload auf der Baustelle seine Arbeitsposition häufiger wechseln müsse, potenziertesich dieser Kosten- und Leistungsvorteil, so JCB. Außerdem gibt das von JCB entwickelte Abstützsystem der Maschine nach Angaben des Herstellers eine sehr gute Standfestigkeit.

Der Rotations-Teleskoplader Hydraload 555-210R kann die Aufgaben kleinerer Mobilkrane übernehmen, ist dabei aber flexibler einsetzbar, wendiger und kostengünstiger im Einsatz. Der Hydraload wird mit einem JCB-EcoMAX-Motor ausgeliefert.

Der drehbare Oberwagen und die allseitig verglaste Kabine gewähren dem Fahrer einen freien Rundum-Blick auf sein Arbeitsumfeld. Dadurch sinkt das Unfallrisiko beim Verfahren der Maschine oder beim Schwenken des Oberwagens.

Beim Antrieb des neuen Rotationsteleskopladers setzt JCB auf eigene Entwicklungsleistungen. Der Hydraload wird mit einem effizienten JCB-EcoMAX-Motor angeboten. Dieser habe sich bereits bei vielen Teleskoplader-Modellen bewährt, so der Hersteller. Der Motor sei tief im Fahrwerk positioniert, wodurch die Wartungspunkte uneingeschränkt zugänglich seien. Service-Leistungen könnten bequem und effizient erfolgen.

Der 1997 eingeführte JCB-Teletruk ist nach Angaben des Herstellers bis heute der einzige Teleskop-Gabelstapler, der am Markt angeboten wird. Seit Sommer steht die Maschine auch mit vollelektrischem Antrieb zur Verfügung. Das emissionsfrei arbeitende Maschinemodell 30-19E kann in geschlossenen Räumen wie Lagern und Werkshallen eingesetzt werden. Bislang waren JCB-Teleskop-Stapler wahlweise mit Diesel- oder Flüssiggas-Antrieb ausgestattet. "JCB ist in der Entwicklung innovativer, sauberer Dieseltechnologie führend, doch wir arbeiten auch an anderen umweltschonenden Technologien für kleinere Maschinen unseres Programms. Die neuen Einsatzmöglichkeiten des Teletruks mit Elektroantrieb sind enorm vielfältig und umfassen viele neue Einsatzbereiche", sagt Tim Burnhope, Chief Innovation Officer bei JCB.

Der Batterieantrieb des JCB 30-19E arbeitet besonders leise. Die Maschine kann somit sehr gut in einer lärmsensiblen Arbeitsumgebung eingesetzt werden.

Die Hauptkomponenten und der Antriebsstrang sind wetterfest verkapselt, sodass die Maschine auch im Freien arbeiten kann. Sie kann im Einsatz auch flexibel zwischen Innen- und Außenbereich wechseln.

Die im Heck untergebrachte 80-Volt-Batterie hält ohne zwischenzeitliches Laden acht Stunden und lässt sich leicht austauschen. Der Freihub der Maschine beträgt 1575 mm, der Ausleger ist seitlich angebracht und gibt so den Blick auf das Transportgut frei. Bei 2 m Reichweite schafft die JCB Maschine eine Traglast von bis zu 1900 kg.

Der Teletruk kann eine Ladung von 1600 kg 3 m tief in einen Transporter absetzen. Die hohe Vorwärtsreichweite verringert speziell beim Be- und Entladen von Transportern mit Paletten das Risiko von Schäden an Ladegut und Fahrzeug. Die Maschine verlädt in nur zwei Minuten drei Europaletten – und zwar hocheffizient, einfach und sicher, so der Hersteller.

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