Temperatursensorik und Betonreifegradmessung

Optimierte Betoniervorgänge durch Messungen erzielen

Weßenhorn (ABZ). – Mit Peri InSite Construction bringt der Schalungshersteller verschiedene digitale Lösungen auf den Markt, die den Betoniervorgang auf der Baustelle optimieren und dabei helfen sollen, Zeit und Kosten zu sparen. Der Schlüssel dazu: ein Messgerät, eine Webapplikation und die jeweiligen Sensoren. Dazu gehört auch auch das Peri-InSite-Construction-Betontemperatur-und –festigkeitssystem (ICS) zur effizienten Messung der Temperatur und Festigkeit des Betons.
Peri Beton
Die Peri-InSite-Temperatursensoren messen kontinuierlich die Temperatur des Betons. Die Installation ist denkbar einfach: Vor dem Betoniervorgang werden die Sensorkabel an der Bewehrung fixiert und mit einem Temperaturknoten verbunden. Foto: Peri

Dises System misst die Temperatur an unterschiedlichen Stellen im Beton und überträgt die Daten anschließend über eine Webapplikation direkt zum Anwender. Dadurch entfällt das aufwendige manuelle Auslesen und Erfassen der Messstellen während des Betoniervorgangs. Das Peri-Temperatursensorkabel kann vor der Betonage an jeder beliebigen Stelle der Bewehrung befestigt werden.

Das ISC-Standardset besteht aus einem Technikgehäuse mit integrierter Haupteinheit, die als Gateway dient. Zum Standardset gehören zudem fünf Temperaturknoten, insgesamt 100 m Temperatursensorkabel sowie ein Umgebungsklimaknoten.

Mit der Temperaturmessung kann die Betonfestigkeit und der damit verbundene, ideale Zeitpunkt zum Ausschalen bestimmt werden. Dadurch können die Auslastung und die Einsatzzeiten der Schalung optimiert werden, was ein früheres Ausschalen beziehungsweise die Reduktion von Schalungsmaterial ermöglicht und zu Zeit- und Kostenersparnissen auf der Baustelle führt.

Durch die Temperaturbestimmung von Massen- und Winterbeton kann zudem sichergestellt werden, dass die Temperatur des Betons den Vorgaben entspricht und geeignete Maßnahmen frühzeitig ergriffen werden können. Bei Massenbetonen kann der Temperaturunterschied zwischen Kern und Oberfläche überwacht werden, um thermisch bedingte Rissbildungen zu reduzieren. Damit spiegelt sich Peri zufolge der Einsatz des Temperatursensors in einer höheren Betonqualität wider.

Ein weiterer Vorteil betrifft den Aspekt Nachhaltigkeit: Nach der Verwendung des Systems verbleiben keine Batterien, Sender, Empfänger oder Platinen im Beton.

Mithilfe der Peri-InSite-Construction-Webapplikation erfolgt die Analyse der Daten durch den Anwender zeit- und ortsunabhängig. Der Zugriff auf das webbasierte Tool kann über verschiedene Geräte erfolgen.

Die Webapplikation verfügt Unternehmensangaben zufolge über ein intuitives Interface, das den Anwendern in Echtzeit einen Überblick über den Betoniervorgang bietet. Das Dashboard der Applikation kann dabei nach den individuellen Kundenanforderungen zusammengestellt werden. Beim Erreichen vorab eingestellter Werte wird der Anwender außerdem automatisch benachrichtigt. Das einfache Generieren von digitalen Berichten über Betoniervorgänge minimiert den Dokumentationsaufwand.

Die Messung der Betontemperatur und -festigkeit gestalte sich durch diese Applikation sehr einfach, teilt Peri mit. Das System ist mit allen Schalungssystemen entlang des gesamten Betonierprozesses kompatibel. Durch die Funktionsweise über das Mobilfunknetz profitiert der Anwender durch eine breite Netzabdeckung. Das Laden des Sensorknotens erfolgt im Technikgehäuse oder direkt am Stromnetz.

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