The Grid und The Shelf überwacht

Baustellen unter Beobachtung

Berlin (ABZ). – Mit The Shelf und The Grid entstehen zwei neue Gewerbehöfe in Berlin. Die beiden Baustellen befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander und sind mitten im Kreuzberger Kiez verortet. Um diese vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen, setzt das verantwortliche Immobilienunternehmen Pandion auf Kameratechnik. Die innerstädtische Lage stellt dabei besondere Anforderungen an das eingesetzte System.
Baustelleneinrichtung
Mit dem Kamerasystem wird der Neubau von The Grid bewacht. Foto: Video Guard

Zukünftig werden hier Räume für Unternehmen, Einzelhandel und Künstler oder Kiez-Initiativen zur Verfügung stehen: In Berlin-Kreuzberg befinden sich derzeit zwei Projekte der Pandion AG im Bau. Beide zeichnen sich durch ein Hofkonzept mit Innenbereich aus und schließen die Front an der Prinzenstraße ab. Für die Baustellenlogistik steht vor diesem Hintergrund nur begrenzt Platz zur Verfügung. Das bedeutet, dass beispielsweise logistische Abläufe eng getaktet sind. Verzögerungen wirken sich auf den gesamten Bauablauf aus. In diesem Zusammenhang sind mögliche Diebstahl- und Vandalismusvorfälle nicht nur ärgerliche unmittelbare Kostenfaktoren, sondern haben weitere Folgen, da Wiederbeschaffung von Material sowie Maschinen und Ausbesserungsarbeiten Zeit in Anspruch nehmen.

Damit dies nicht der Fall ist, werden die Baustellen mit Kameras überwacht. Zum Einsatz kommt dabei das System "Video Guard". Die Tower sind so auf dem Gelände positioniert, dass Zugangsbereiche, Container, Material und Maschinen außerhalb der Arbeitszeiten erfasst werden. Betreten Unbefugte den Überwachungsbereich, lösen die Kameras Alarm aus – die angeschlossene Sicherheitszentrale sichtet das eingehende Bildmaterial und kann über die am Kameraturm integrierten Lautsprecher die potentiellen Täter direkt ansprechen. Meist führt dies bereits zum Rückzug. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Polizei eingeschaltet.

Ein Tower ist mit drei Kameras ausgestattet. Die unterschiedlichen Öffnungswinkel maximieren nicht nur den Erfassungsbereich, sondern sind auch optimal auf die verschiedenen Anforderungen im Nah- und Fernbereich ausgerichtet. Die Analytik des Systems ist in der Lage die drei Videoströme der Kameras zeitglich zu erfassen und auszuwerten. Ein weiteres, technisches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Systemen am Markt sind die Scheinwerfer. Diese arbeiten mit Infrarot, sodass das Licht vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen wird. Es stört somit weder Passanten, noch irritiert es Verkehrsteilnehmer. Zudem lässt sich der Bewachungsbereich auf diese Weise nicht ausspähen. Video Guard Professional erzeugt laut Hersteller mit dem eingesetzten Scheinwerferlicht auch bei Dunkelheit einwandfreie Aufnahmen – Bilder, die auch vor Gericht als Beweismittel zur Täteridentifikation eingesetzt werden. Ein weiterer Faktor: Die Technik blendet umliegende Wege und Bereiche aus, sodass keine unbeteiligten Dritten erfasst werden. Dies ist vor allem datenschutzrechtlich relevant.

Die eingesetzte Kameratechnik sorgt dafür, dass Diebstahl und Vandalismus nicht für unangenehme Überraschungen auf den Baustellen in Berlin-Kreuzberg sorgen – und leistet auf diese Weise einen Beitrag zu einem reibungslosen Bauablauf.

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