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Thüringen

Industrie fordert mehr Flächen für Rohstoffabbau

Gera (dpa). – Um die künftige Versorgung mit Baurohstoffen wie Kies, Sand, Schotter und Gips nicht zu gefährden, müssen aus Sicht der Branche in Thüringen mehr Abbauflächen ausgewiesen werden. "Die vorhandenen Abbaugebiete sind stark in ihrer Nutzung beansprucht", sagte der Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Mineralische Baustoffe, Bert Vulpius, der Deutschen Presse-Agentur. Grund seien zahlreiche Großprojekte in den vergangenen 30 Jahren wie etwa der Bau neuer Autobahnen und Bahnstrecken in Thüringen.

Derzeit würden in Thüringen jährlich etwa 20 Millionen Tonnen Steine- und Erden-Rohstoffe verbraucht. Er gehe davon aus, dass sich der Wert langfristig in der Größenordnung zwischen 18 Millionen und 22 Millionen Tonnen einpendle. Vor 15 Jahren habe der Bedarf noch bei etwa 30 Millionen Tonnen gelegen, erläuterte Vulpius. Aufgrund des jeweiligen Bedarfs vor Ort, aus Kostengründen und um lange Transportwege zu vermeiden, müssten sie größtenteils regional gewonnen werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 11/2020.

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