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Thyssenkrupp setzt auf seillose Aufzüge mit Magnetschwebetechnik

Essen (dpa). - Mit der Gründung eines Geschäftsbereichs für seillose Aufzüge setzt der Thyssenkrupp-Konzern auf eine Weiterentwicklung der Technik aus der gestoppten Magnetschwebebahn Transrapid. "Wir haben 120 Patente", sagte der Chef des Geschäftsbereichs "Multi", Michael Cesarz, am Freitag in Essen. Bei der neuen Technik, die speziell für den Einsatz in Gebäuden mit einer Höhe von mehr als 400 m geeignet sei, sehe sich der Essener Konzern in einer weltweiten Führungsrolle. Die bereits in einem Testturm in Rottweil mit Sandsäcken erprobte Technologie werde voraussichtlich ab Ende 2021 in einem Gebäude in Berlin erstmals zum Einsatz kommen, sagte Cesarz. Ab dem Jahr 2022 rechne Thyssenkrupp dann mit dem Bau von fünf bis sechs seillosen Aufzügen pro Jahr. Das Interesse an der im Vergleich zu herkömmlichen Aufzügen noch etwa doppelt so teuren Technik sei bereits groß.

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