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Ton auf Beton

Moderner Wandaufbau schafft Top-Wohnwerte

Emoton, Ökologisches Bauen

Emoton-Spachtelungen aus Ton puffern die Feuchte, welche der Bewohner an die Raumluft abgibt.

SULZBURG (ABZ). - Die bauphysikalischen Nachteile von Beton sind sein hoher Diffusionswiderstand, seine hohe Wärmeleitfähigkeit und seine geringe Sorptionsfähigkeit. Die logische Konsequenz: kalte Wände, keine nennenswerte Regulation des Raumklimas in puncto Luftfeuchte, VOC, Gerüche. Und wenn es dann ernst wird: Schimmelbefall – vor allem in den Raumecken. Ein B25 Beton (heute: C20/25 und C25/30) bringt mit ca. 20g/m² eine Sorptionsfähigkeit mit, die einem Gipsputz, und in etwa einem Kalkzementputz entspricht. Wird ein Wandaufbau aus Beton plus Putz dann mit Raufasertapete tapeziert und das Ganze mit einer handelsüblichen Dispersionsfarbe gestrichen, so bleiben knappe 15g/m² Feuchteregulation übrig. Für eine Nutzung als Aufenthaltsraum oder gar als Schlafraum ist dies aus baubiologischer Sicht völlig ungeeignet! Die kostengünstige Lösung für dieses Dilemma besteht in hochsorptionsfähigen Innenraumbeschichtungen mit einem guten Wärmespeicherwert: Emoton-Spachtelungen aus Ton. Diese puffern genau die Feuchte, welche der Bewohner an die Raumluft abgibt. Nicht nur beim Kochen, Duschen, Wäschetrocknen, sondern ganz einfach beim Atmen, Schwitzen, also: beim Wohnen.

Ton ist ein Schichtmineral mit einer riesigen inneren Oberfläche, und das natür-liche Bindemittel in Lehmbaustoffen. Das Material hat eine geradezu makellose Ökobilanz und ist mit seinen Eigenschaften ein baubiologisches Vorzeigeprodukt, das keinen Vergleich scheuen muss.

Aufgrund des hohen Tongehaltes puffert eine Tonspachtelung schon bei etwa 3 mm Schichtstärke enorme Mengen an Feuchtigkeit, Schadstoffen und Gerüchen. Das Sorptionsvermögen liegt über 80g/m² und damit deutlich über dem eines ökologisch vergleichbaren Lehm- oder Kalkputzes. Ton bringt gegenüber Lehmputzen jedoch eine größere Härte und weniger Rissneigung mit, kein Sanden und nur minimales Kreiden.

Die Verarbeitung ist nicht nur dem Lehmfachverarbeiter vorbehalten. Der konventionelle Maler oder Stuckateur wird sich schnell an das Material gewöhnen und mit Förderpumpen rationell verarbeiten. Die Gestaltungsmöglichkeiten in Farbe und Oberflächenstruktur sind vielfältig. Tonspachtelungen stellen die fertige Oberfläche dar, ein weiterer Anstrich entfällt vollständig. Somit existiert eine Lösung, die auch bei Projekten mit Kostendruck tauglich ist, im Objektbau, dem sozialen Wohnungsbau, dem Bürogebäude

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