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Umweltbehörden

Zubetonieren freier Flächen begrenzen

Berlin (dpa). – In der Debatte um Wohnungsmangel fordern die Bundesämter für Umwelt- und Naturschutz, das Zubetonieren freier Flächen zu begrenzen. "Es gibt genug Platz in den Städten", sagte die Präsidentin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, in Berlin. Bereits versiegelte Flächen wie Parkplätze könnten besser genutzt werden. Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, warnte vor den Folgen des Flächenverlusts für die Ökosysteme. "Boden ist ein knappes Gut, das nicht vermehrbar ist", sagte sie. Er biete Lebensräume für Pflanzen und Tiere, in Deutschland werde zu viel Fläche bebaut. Deutschland hat das Ziel, bis 2030 den Verbrauch von Fläche auf unter 30 ha am Tag zu senken, derzeit liegt er bei rd. 60 ha, eigentlich wollte man 2020 bei 30 ha ankommen. Krautzberger und Jessel werben dafür, einen Paragrafen im Baugesetzbuch auslaufen zu lassen, der das Bauen von Wohnraum auch auf der "grünen Wiese" erleichtert.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 27/2019.

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