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Unabhängige Montage in der Rohbauphase

Balkone einfach nachträglich anschließen

Schöck, Fassade, Baustoffe, Hochbau, BAU München

Fertige Balkonplatte mit integriertem Isokorb ID.

BADEN-BADEN (ABZ). - Auf der Bau präsentiert die Schöck Bauteile GmbH (Halle A1, Stand 119) den neuen Isokorb ID für die nachträgliche Montage von Fertigteilbetonelementen im Neubau, wie bspw. Balkone. Der frei auskragende oder gestützte Balkon kann am Ende der Rohbauphase vor dem Einbau der Fenster montiert werden.

Die Systemlösung besteht aus insgesamt drei Komponenten: Einem Randelement, einem Deckenelement und dem Schöck Isokorb ID. Bewährte Isokorb-Technologie verbindet hohe Energieeffizienz mit sicherer Tragkonstruktion in der Statik.

Mit dem Schöck Isokorb ID-System können Fertigteilbalkone, Galerien oder Vordächer nachträglich am Rohbauskelett verankert werden. Die Besonderheit daran: Die Rohbauarbeiten und die Fertigteilmontage können unabhängig voneinander erfolgen. Dies verändert den Bauablauf und bietet neue Möglichkeiten für die Verarbeiter. Die gesamte konventionelle Balkonmontage mit Betonieren lässt sich nach Unternehmensangaben von bisher mehreren Wochen auf insgesamt drei Tage reduzieren. Bisherige vorrübergehende aufwändige Abstützungen über mehrere Etagen können mit dem neuen Systemgedanken zeitlich reduziert werden. Ausrüstungs- und Montagezeiten verringern sich deutlich. Die einzelnen Betonelemente sind bereits 48 Stunden nach der Montage vollständig selbsttragend und belastbar. Fassadenelemente zu montieren und fertigzustellen ist jetzt einfach und kann im Bauprozess früher beginnen.

Das Verarbeitungsprinzip ist einfach und sicher: Zunächst werden das Randelement und das Deckenelement deckenseitig in die bauseitige Bewehrung an der Stelle integriert, wo der Anschluss des Fertigteil-balkons erfolgen soll. Die Decke kann nun betoniert werden. Die Aussparungselemente des Deckenelementes und das Randelement werden vor dem Einsetzen des Schöck Isokorb ID entfernt. So bleiben Aussparungen in der Decke für die spätere Montage der Balkonplatte mit integriertem Schöck Isokorb ID. Dazu wird der Fertigteilbalkon in die vorgesehene Öffnung platziert. Die Aussparungen in der Decke werden mit einem Vergussbeton nachträglich verfüllt. Die Montage der Stahlbeton-Balkonplatten kann somit während der Rohbauphase zu einem späteren Zeitpunkt als die Betonage der Decke erfolgen.

Der gesamte Bauablauf, die Bauzeiten und die damit verbundenen Baukosten, können somit optimiert und beschleunigt werden. Dies betrifft insbesondere die Tragegerüstkosten. Der Kran kann auf der Baustelle optimal eingesetzt und die Bauzeit verkürzt werden. Ferner erlaubt das System einen uneingeschränkten Einsatz von Großflächenschalung. Die nachträgliche Befestigung von Betonfertigteilelementen verhindert außerdem, dass die sauberen und empfindlichen Elemente während der Rohbauarbeiten beschädigt werden. Folgekosten durch aufwändige Reparaturarbeiten können vermieden werden. Die vorgeschaltete Fertigung von Balkonplatten im Betonfertigteilwerk mit integriertem Isokorb-Element ist außerdem zeitlich flexibel.

Mit dem neuen Sortiment Isokorb ID können die klassischen Balkonlösungen in vereinfachter Betonfertigteilbauweise realisiert werden. Für frei auskragende Balkone kommt der Isokorb Typ IDK und Isokorb Typ IDKXT zum Einsatz. Die Typen Isokorb IDQ und Isokorb IDQXT ermöglichen den thermisch getrennten Anschluss von gestützten Balkonen. Sie sind für jeweils vier Tragstufen und bis zu einer Balkondicke von 250 mm einsetzbar. Der Einsatz des IDock-Systems ist sowohl bei Stahlbetondecken mit und ohne Randunterzug möglich.

Für die einzelnen Isokorb-Typen wirdes eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung seitens des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) in Berlin bis Anfang des Jahres geben. Das Produkt ist ab Juli 2015 im Markt erhältlich.

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