"unIQus"

Zweiteiliges Büroensemble mit geometrischen Kubaturen in Bad Homburg erstellt

Stadtplanung und Stadtentwicklung
In den ersten beiden Obergeschossen und im Staffelgeschoss von "unIQus" haben die Verantwortlichen vorgelagerte Dachterrassen realisiert. Foto: Thomas Ott/Pielok Marquardt Architecture by Canzler

Bad Homburg (ABZ). – Die Architekten von Pielok Marquardt – Architecture by Canzler planten im Auftrag der OFB Projektentwicklung das Gebäude "unIQus" in Bad Homburg.

Auf dem 3400 m² großen Grundstück in der Horexstraße, einer Konversionsfläche des ehemaligen Güterbahnhofs, ist zunächst ein U-förmiges Bürogebäude mit einer Mietfläche von 7700 m² entstanden. Nun komplettiert ein L-förmiger Anbau mit 4700 m² Mietfläche das Bürogebäude. Durch die liegende E-Form ist auf der Rückseite des Gebäudes ein zweiter Innenhof entstanden.

Neben einer Gebäudekonzeption, die wirtschaftlich, flexibel und nachhaltig sein sollte, haben die Architekten das zweiteilige Büroensemble "unIQus" mit geometrischen Kubaturen entworfen. Beide Gebäudeteile verfügen über vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Das Erdgeschoss ist zurückgesetzt und öffnet sich zur Straße. Zudem markieren drei Portale die Zugänge zum Haus. Neben den Foyers befinden sich dort Konferenz- beziehungsweise Büroräume und die Cafeteria.

Die Obergeschosse können variabel aufgeteilt werden: Im ersten Bauteil gibt es bis zu vier Mietflächen, im zweiten Bauteil zwei. Sie können als Einzel-, Gruppen- oder als Großraumbüros gestaltet werden. Zudem wurden in den ersten beiden Obergeschossen und im Staffelgeschoss vorgelagerte Dachterrassen realisiert.

"Wir haben das Gebäude sehr flexibel für unterschiedliche Nutzeranforderungen konzipiert", sagt Michael Maas, zuständiger Projektarchitekt von Pielok Marquardt Architecture by Canzler. Bei Bedarf könnten Nutzer die Mietflächen in der ersten und zweiten Etage in beiden Gebäudeteilen zu einer in etwa 3200 m² großen Fläche auf einer Ebene verbinden, so die Verantwortlichen. Das Projekt hat die LEED-Zertifizierung Gold erhalten.

Die champagnerfarbene Fassade haben die Architekten eigenen Angaben zufolge nicht nur als Blickfang entworfen, sondern auch als ein verbindendes Element. Die Geometrie werde laut Maas durch die abstrakte Fassade überlagert. Dadurch enstehe der Eindruck, sie sei in Bewegung. Da die Fensterrahmen verdeckt sind, verstärke sich dieser Effekt, heißt es. 2017 hat Fresenius eine Fläche im ersten Bauteil angemietet. Kürzlich hat der Gesundheitskonzern nun auch den zweiten Bauteil von "unIQus" bezogen. Dort sind rund 250 Büroarbeitsplätze entstanden.

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