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Universitätsklinikum Jena-Lobeda

Reges Treiben auf einer der größten Baustellen Thüringens

Saint-Gobain, Baustellen

Seit Spätsommer 2013 laufen die Arbeiten zur Erweiterung des Klinikstandortes Jena-Lobeda. Im Bild zu sehen ist das Medizinische Zentrum II, dort werden künftig u.a. diverse Kliniken und zwölf Operationssäle zu finden sein.

Jena (ABZ). – Die neuen Gebäude desUniversitätsklinikums Jena-Lobeda nehmen deutlich Gestalt an: Die Medizinischen Zentren II und IV sowie diverse Forschungs- und Instituts-einrichtungen stehen, dieFassaden sind vollständig geschlossen, der Innenausbau ist in vollem Gange.Alle Neubauten gehören zu dem derzeit größten Bauprojekt in Thüringen, dem zweiten Bauabschnitt zur Erweiterung des Universitätsklinikums. Bis zum Jahr 2018 soll die Patientenversorgung zusammengeführt und eine moderne Infrastruktur für Behandlung, Forschung und Lehre geschaffen werden. Bislang waren die teils historischen Klinikbauten des Uniklinikums über das gesamte Stadtgebiet von Jena verteilt. Bestens vertraut mit den streng getakteten Arbeitsabläufen auf dieser Großbaustelle ist inzwischen auch Ingo Schlotter, Geschäftsführer der Jaeger Ausbau GmbH & Co KG Zwickau. Er und sein Team sind für einen Großteil der Innenausbauarbeiten verantwortlich.

Das Universitätsklinikum Jena ist mit über 4900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region. Durchschnittlich 250 000 Patienten werden pro Jahr stationär und ambulant versorgt. Ca. 2300 Studenten der Medizin und Zahnmedizin erhalten hier ihre Ausbildung. Mit dem Baustart im Spätsommer 2013 begann für das Uniklinikum, seine Angestellten und die Patienten eine neue Zeitrechnung. Denn die Neubauten in Jena-Lobeda werden auf rund 49 000 m² Nutzfläche Platz für insgesamt 15 moderne Kliniken und Institute, 710 Patientenbetten, zwölf Operationssäle sowie diverse Einrichtungen für Forschung und Lehre bieten.

"Diese Baustelle ist wirklich beeindruckend, sowohl was die Ausmaße, die technische Komplexität als auch die logistischen Herausforderungen angeht", erklärt Ingo Schlotter während eines Baustellenbesuchs.Die Trockenbauarbeiten sind bereits weit fortgeschritten, die Montage-Teams von Jaeger Ausbau vor allem in den Neubauten des Medizinischen Zentrums II beschäftigt. Erstellt wird hier eine Nutzfläche von über 22 000 m². Im benachbarten Medizinischen Zentrum IV kommen noch einmal über 9100 m² hinzu.

Seit September 2014 sind die Trockenbauprofis mit durchschnittlich 50, in Spitzenzeiten bis zu 90 Mitarbeitern auf der Baustelle unterwegs. "Was die Baustelle auszeichnet, sind zum einen natürlich die in einem Klinikbau zu erwartenden Anforderungen in puncto Schall- und Brandschutz sowie eine extrem hohe Technik- und Installationsdichte. Zum anderen arbeiten viele Gewerke parallel und die Zeitpläne sind eng bemessen. Es darf zu keinerlei Engpässen bei den Materialflüssen oder zu Beanstandungen bei der Bauabnahme kommen. Entsprechend exakt muss unsere Vorplanung sein, entsprechend sorgfältig die Ausführung durch jeden Monteur vor Ort."

Die Dimensionen des Bauprojekts spiegeln sich auch auf den Materiallisten von Jaeger Ausbau wieder: Rund 370 000 lfd. M. Profile, mehr als 320 000 m² Gipsplatten mit unterschiedlichsten Eigenschaften sowie zugehörige Spachtelmassen und geschätzt 80 000 lfd. M. Anschlussdichtung werden bis zur Gesamtfertigstellung in die Neubauten geflossen sein. Material, das erst einmal zur rechten Zeit an den rechten Ort geschafft werden muss.

"Uns war von Anfang an klar, dass bei diesem Projekt nur ein Partner infrage kommt, der uns absolute Liefersicherheit und -pünktlichkeit garantieren und die Bandbreite der verschiedenen Anforderungen sicher erfüllen kann. Nach eingehenden Überlegungen haben wir uns dann für geprüfte Bauteillösungen von Rigips entschieden", so Ingo Schlotter. "Das unter dem Namen ,RigiSystem' zusammengefasste Angebot aus optimal aufeinander abgestimmten Produktkomponenten, technischer Beratung seitens Rigips, garantierter Lieferzuverlässigkeit sowie einer projektspezifisch angepassten Baustellenlogistik hat uns überzeugt. Bei Projekten dieser Größenordnung bieten Systemlösungen ,aus einer Hand' klare Vorteile." Ein wesentlicher Vorteil gerade im Krankenhausbau: Die dort geltenden strengen Schall- und Brandschutzanforderungen werden mit den geprüften Systemen von Rigips nachgewiesen zuverlässig erfüllt. Häufig erbringen die Systeme sogar deutlich über den Anforderungen liegende Leistungen.

Saint-Gobain, Baustellen

Insbesondere die im Krankenhausbau geltenden strengen Anforderungen an den Schall- und Brandschutz verlangen nach leistungsfähigen Konstruktionen und einer fachgerechten Ausführung. Die für den Innenausbau verantwortliche Jaeger Ausbau GmbH & Co KG Zwickau setzte auf geprüfte Bauteillösungen von Rigips.

Der geforderte Schalldämmwert für die Luftschalldämmung etwa von Wänden zwischen Patientenzimmern von mindestens erf. R'w 47 dB kann durch entsprechende Systemkonstruktionen z. B. mit der Schallschutzplatte "Rigips Die Blaue" deutlich "geschlagen" werden.

"Sehr exakt mussten die F 30- bis F 90-Brandschutzkonstruktionen ausgeführt werden. Dafür kamen im gesamten Gebäude rund 140 000 m² ,Rigips Feuerschutzplatten RF' zum Einsatz. Eine besondere Herausforderung bildete dabei die – für Krankenhäuser ebenfalls typische – hohe Installationsdichte. Es gibt so gut wie keinen Flur, in dem wir bei der Auslegung der Decke ohne Unterkonstruktion aus Rigips-Weitspannträgern ausgekommen wären. Sie wurden nötig, damit alle Versorgungsleitungen in den Decken untergebracht werden können", so Ingo Schlotter.

In den öffentlichen und stärker frequentierten Bereichen wie der sogenannten "Gartenhalle", dem zentralen Aufenthalts- und Eingangsbereich im Medizinischen Zentrum II, sorgen nach Fertigstellung "Rigitone"-Lochplatten für eine optimale Raumakustik. Dort montiert während des Baustellenrundgangs der Redaktion gerade ein Vier-Mann-Team die Unterkonstruktion für ein ca. 1800 m großes "Rigitone"-Deckenfeld mit umlaufenden Lüftungsfugen und Randfriesen.

Als große Entlastung erlebte das Team von Jaeger Ausbau laut Ingo Schlotter in der gesamten Planungs- und Bauphase die Unterstützung des Partners Rigips: "Für die Mannschaft von Jaeger Ausbau Zwickau war und ist es die bislang größte Baustelle in der Unternehmensgeschichte, allein schon deshalb ist dieses Projekt etwas Besonderes.

Dass alle größeren und kleineren Herausforderungen und die bei einer Bauaufgabe solcher Größe üblichen Unwägbarkeiten bewältigt werden konnten, verdanken wir sicherlich unseren eingespielten Baustellenteams, aber ebenso unseren Ansprechpartnern bei Rigips, die das Leistungsversprechen, das mit den Rigips-Systemlösungen verbunden ist, sehr praxisnah und lösungsorientiert mit Leben gefüllt haben."

Die Erweiterung des Universitätsklinikums Jena-Lobeda zeigt sehr deutlich, welche Vorteile sich für ein Projekt ergeben, wenn eine perfekt getaktete Baustellenlogistik, leistungsfähige Systeme und projektspezifische Serviceleistungen ineinandergreifen und durch einen kompetenten Partner erbracht werden. So haben unter anderem die Baustellenbesuche der technischen Ansprechpartner von Hersteller Rigips dazu beigetragen, auch komplexere Fragestellungen etwa bei Detaillösungen im Brandschutz vor Ort zielgerichtet und schnell zu klären – ganz im Sinne des Ausbau-Profis, der sein Angebot "RigiSystem" als Projektbegleitung "von A bis Z" versteht.

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