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Unternehmen ist breit aufgestellt

Gesamten Lebenszyklus von Rohrleitungssystemen abdecken

Trelleborg, Rohr- und Leitungsbau

Als besonders abriebfester Druckschlauch eignet sich der Trellvac Excavator für den Einsatz am Saugbagger.

Trelleborg, Rohr- und Leitungsbau

Die Forsheda F165 Dichtung aus dem Hause Trelleborg erweist sich im Fertigungsprozess von Betonrohren als besonders stabil.

Breit aufgestellt präsentiert sich Trelleborg: Die intelligenten Technologien des Spezialisten für die Werterhaltung von Abwassersystemen decken den gesamten Lebenszyklus moderner Rohrleitungssysteme ab.

Duisburg (ABZ). – Der einwandfreie Zustand von Rohrleitungssystemen ist maßgeblich für den Umweltschutz: Schon kleine Dichtungsmängel an Bauteilen können eine Gefahr für Menschen und Umwelt darstellen. Aus diesem Grund sind dauerhafte und zuverlässige Lösungen gefragt, die – über den gesamten Lebenszyklus des Materials – Dichtheit gewährleisten und verhindern, dass Grundwasser oder Boden verunreinigt werden. Trelleborg entwickelt hierfür qualitativ hochwertige Lösungen, die nicht nur einen zuverlässigen Schutz vor Leckagen bieten, sondern auch leicht und schnell zu montieren sind. So lässt sich schon mit vergleichsweise geringen Investitionen ein großer Nutzen erzielen.

Das Portfolio reicht dabei von Rohrdichtungskonzepten für die Neurohrverlegung über Sanierungslösungen und verschiedenen Lösungen zur Reinigung mit Hochdruck und Absaugung bis hin zu Absperr-, Durchgangs- und Prüfblasen. Die Besucher der IFAT können sich hiervon am Messestand von Trelleborg überzeugen.

Mit dem DrainPlusLiner 2.0 hat Trelleborg für die grabenlose Rohrsanierungstechnik nun erstmals einen Schlauchliner mit Silikonbeschichtung entwickelt. Dieser eignet sich für die Sanierung von Rohrleitungen und Kanälen mit Nennweiten von DN 70 bis DN 250. Das System mit fortschrittlicher Polymertechnologie passt sich den unterschiedlichen Dimensionen der Rohrverläufe problemlos an – egal ob es sich um horizontale oder vertikale Haltungen oder um Bögen bis 90° handelt. Auch im Dehnungsbereich von Bögen oder bei Dimensionssprüngen erreicht der Allrounder zuverlässig eine Mindestwandstärke von 3 mm. Dank seiner exakt berechenbaren Längendehnung bietet der DrainPlusLiner 2.0 zudem ein Höchstmaß an Sicherheit und Effizienz bei der Verarbeitung. Die Silikonbeschichtung ist besonders flexibel und temperaturresistent und eignet sich sowohl für Warmwasser- als auch für Dampfaushärtung. Das hierfür speziell entwickelte Epoxidharzsystem EPROPOX HC120+ mit sehr komfortablen Topfzeiten punktet – vor allem beim Einsatz von Dampf zur Aushärtung – mit signifikant kurzen Aushärtezeiten und einer hohen Effektivität und Projektsicherheit. Da der DrainPlusLiner 2.0 zudem mit der LinerEndCap Technik verarbeitet wird, ist der Einsatz eines Kalibrierschlauches unnötig. Dies spart Zeit, Geld und Materialeinsatz.

In der Praxis hat sich die grabenlose Sanierung von Hausanschlussleitungen vom Hauptkanal aus bewährt, da hier kein Zugang im Gebäude notwendig ist. Mit dem MtH- Packer III präsentiert Trelleborg auf der IFAT nun eine neue Packergröße, die in Hauptrohren mit einem Durchmesser von bis zu 600 DN einsetzbar ist. Mit der Komplettierung des bereits bewährten MtH-Systems lässt sich damit noch flexibler auf spezifische Kundenwünsche reagieren.

Mit der Übernahme der Pipe Liner Produktionslinie von TWE/Trelit im vergangenen Jahr, positioniert sich Trelleborg jetzt noch stärker durch eine erweiterte Linerproduktion. Im Zuge des Transfers erwarb das Unternehmen den Maschinenpark für die Produktion großformatiger Liner. Dank der Integration der Fertigungstechnologie am Standort in Litauen ist Trelleborg nun in der Lage, neben den anderen bereits eigenproduzierten Linern für die Hausanschlusssanierung auch Liner mit größeren Nennweiten, insbesondere für Anforderungen im Projektgeschäft, maßgeschneidert anzubieten.

Trelleborg liefert nicht nur innovative Sanierungslösungen: Bei der Entwicklung von neuen oder speziell angefertigten Dichtungslösungen für die Industrie und technische Infrastruktur stehen Effizienz, Produktqualität und eine einfache Installation im Vordergrund. Der Fertigungsprozess von Betonrohren für Abwasser- und Wasserversorgungssysteme ist eine besondere Herausforderung: Denn oftmals verrutschen bei der Verdichtung des Betons die zuvor integrierten Dichtungen. In der Folge werden die Rohrstücke unbrauchbar. Um dies zu verhindern, entwickelten die Experten bei Trelleborg die Forsheda F165-Dichtung. Dieses Rohrdichtungssystem kombiniert zwei Elastomere mit unterschiedlichen Härtegraden und vereint so Stabilität und Dichtheit in einem Produkt. Der Stabilisierungsteil besteht aus einem Elastomer der Härte 70 IRHD und gewährleistet einen optimalen Halt während der Produktion. Das weichere Elastomer mit 50 IRHD ist eine Kombination aus Lippen- und Kompressionsdichtung. Mit seiner Flexibilität gleicht das Dichtungsteil Ungleichmäßigkeiten im Beton zuverlässig aus. Bei der Forsheda F165-Dichtung handelt es sich um eine besonders stabile Lösung mit langer Lebensdauer. Das dient dem Werterhalt der Betonrohre und senkt die Kosten für Nachbesserungen und Instandhaltungsmaßnahmen.

Darüber hinaus stellt Trelleborg auf der IFAT ein integriertes Dichtungssystem für Kunststoff-Druckrohre vor, die Forsheda 601 Power-Lock. Bereits während des Fertigungsprozesses wird hier die Rohrmuffe über der Dichtung ausgebildet. Auf diese Weise passen Muffe und Dichtung am Ende exakt zueinander und Toleranzen werden ausgeglichen. Als Dichtung kommt ein verstärkter Polypropylenring – in Verbindung mit einer Kautschukdichtung – zum Einsatz. Nach dem Zusammenschieben zweier Rohre bleibt das System zuverlässig dicht.

Ein weiterer Themenbereich des Messeauftritts von Trelleborg sind neuartige Entwicklungen von speziellen Schlauchlösungen. Als besonders abriebfester Druckschlauch eignet sich der Trellvac Excavator für den Einsatz am Saugbagger. Aufgrund der Beschaffenheit und Stärke der Seele des Schlauchs stellen hier selbst scharfkantige Steine kein Problem dar. Der Druckschlauch zeichnet sich durch eine lange Einsatzdauer aus. Mit seinem geringen Gewicht lässt er sich zudem einfach austauschen. Besonderen Belastungen hält auch der Canalkler 250 S Stand. Seine besondere Stabilität und Lebensdauer erreicht der Hochdruckreinigungsschlauch durch seine Aramideinlage. Dieser Schlauch, der in der Kanalreinigung eingesetzt wird, bietet einen sehr niedrigen Gleitwiderstand, sodass die Reinigungseffizienz gesteigert wird. Reinigungszeit und Kraftstoffverbrauch und somit auch die Betriebskosten können damit deutlich reduziert werden.

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