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Urban Mining Student Award Architektur

Sieger stehen jetzt fest und Fortsetzung folgt

Preisträgerinnen der beiden ersten Preise (v. l. n. r): Anja Rosen (Urban Mining e. V.), Prof. Annette Hillebrandt (BUW), Nathalie Sophie Hans (1. Preis), Vera Quasten (1. Preis) und Bernhard Busch (agn).

Wuppertal (ABZ). – Jüngst wurden die Gewinner des ersten "Urban Mining Student Award Architektur" bekannt gegeben, mit dem Konzepte, Ideen und Strategien zur Förderung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet werden. Insgesamt 61 Teams hatten sich an dem im Juli 2017 ausgelobten, bundesweit offenen Wettbewerb beteiligt. Zur Aufgabe stand der Entwurf eines Naturschutzzentrums für den Waldhügel an der "Blauen Lagune" in Rheine mit minimalem ökologischem Fußabdruck. Initiiert wurde der Studentenwettbewerb an der Bergischen Universität Wuppertal von den Architektinnen Prof. Annette Hillebrandt und Anja Rosen am Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde. Mitinitiator und Sponsor ist die agn Niederberghaus & Partner GmbH, die sich als Generalplaner bereits seit Jahren intensiv mit dem gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes beschäftigt. Der Urban Mining e. V. unterstützt als Namensgeber und Kooperationspartner die Auslobung des Wettbewerbs, der mit einer Gesamtpreissumme in Höhe von 4000 Euro versehen ist. Elf Einreichungen gelangten in die engere Wahl, darunter fünf Anerkennungen und vier Preise.

Zwei erste Preise, die im Rahmen einer Feierstunde auf dem Campus der Bergischen Universität Wuppertal verliehen wurden, gingen an Nathalie Hans und Vera Quasten von der Bergischen Universität. Zwei dritte Preise wurden an Cyril Pfander von der HTWK Leipzig und an das Team Aaron Geier/Janina Stemler von der Universität Stuttgart vergeben. Prof. Hillebrandt zeigte sich von den Einreichungen beeindruckt: "Wir haben nicht mit so vielen Arbeiten gerechnet, zumal der Wettbewerb ja zum ersten Mal stattfand. Es zeigt sich, wie sehr sich junge Menschen für einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Ansatz in der Architektur interessieren. Es sind sehr verschiedene, spannende Konzepte hinsichtlich eines minimalen Footprints eingereicht worden. Entwurfs- und Konstruktionsansätze, die einen radikal-ökologischen Ansatz verfolgen, bei dem nach der Nutzungsphase alle Baumaterialien kompostiert werden können, waren ebenso vertreten wie solche, die den Re-Use von Bauteilen verfolgen oder solche, die das Haus als ,Urbane Mine' verstanden wissen wollen, in das Materialien wertsteigernd eingelagert werden." Als Anerkennung für ihre Leistungen erhalten alle Wettbewerbsteilnehmer für ein Jahr eine kostenlose Vereinsmitgliedschaft im Urban Mining e. V. und sollen damit vom Netzwerk profitieren. Der Award prämiert Entwürfe und Konstruktionen für Neubauten, Umbauten sowie Erweiterungen unter besonderer Berücksichtigung der Umwelt- und Ressourcenschonung und soll wieder ausgelobt werden. Mehr Infos unter: www.urbanminingstudentaward.de.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 16/2018.

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