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US-Strafzölle: Maschinenbau warnt vor Handelskonflikt

Frankfurt/Main (dpa). - Deutschlands Maschinenbauer haben angesichts neuer US-Strafzölle vor einem weltweiten Handelskonflikt gewarnt. „Die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sind für alle Seiten schädlich“, sagte Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VDMA in Frankfurt. Es drohe eine Spirale wechselseitiger Behinderungen. Die von Trump geplanten Strafzölle stünden nicht im Einklang mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO, kritisierte Brodtmann. Denn Washington stütze sich auf einen Paragrafen im US-Handelsrecht aus dem Jahr 1962. „Eine mögliche EU-Gegenreaktion ist unter diesen Umständen grundsätzlich nachvollziehbar, sie muss jedoch zwingend WTO-kompatibel sein“, forderte Brodtmann. Die USA sind der wichtigste Einzelmarkt für Maschinen und Anlagen „Made in Germany“. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten um 11,6 % auf knapp 18 Mrd. Euro. Wichtigste Exportregion ist allerdings die Europäische Union mit einem Absatzvolumen von 77,9 Milliarden Euro im Jahr 2017.

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