VDA-Präsident Matthias Wissmann

"Verbote wären falscher Weg"

Berlin (ABZ). – Sollte ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2030 in Kraft treten, würde das spürbare Einbußen für die Beschäftigung und die Wertschöpfung am Industriestandort Deutschland zur Folge haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des ifo-Instituts im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Demnach wären mehr als 600.000 der heutigen Industriearbeitsplätze von einem solchen Verbot direkt oder indirekt betroffen. VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte dazu: "Wir stellen die Studie zum Verbrennungsmotor nicht vor, um der Elektromobilität den Weg abzuschneiden, sondern um zu sagen: Lasst uns nicht auf einem Bein stehen – sondern lasst uns die enorme technologische Kompetenz von deutschen Herstellern und Zulieferern nutzen, um sowohl den Verbrennungsmotor weiter zu entwickeln, wie auch die Elektromobilität voran zu treiben. Verbote wären der falsche Weg. Welche Technologie am Ende die Beste ist, soll der Käufer entscheiden, soll der Markt entscheiden, soll die Innovationsleistung der Ingenieure und Entwickler entscheiden. Und nicht irgendein Bürokrat in irgendeiner Behörde."

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